China - Klima, Reisezeit und andere Reisetipps

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Yangtse - Kreuzfahrt


Inhaltsverzeichnis:

1. Lage

2. Sprache

3. Währung

4. Visum

5. Wie Hinkommen

6. Unterkünfte

7. Fortbewegung

8. Klima

9. Geologie

10. Warum nach China


Lage:

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China ist ein 1949 gegründetes sozialistisches Land in Ostasien. Mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern stellt China das bevölkerungsreichste und gemessen an seiner Gesamtfläche das viertgrößte Land der Erde dar. China erstreckt sich im Norden von der sibirischen Grenze bis in den Süden zur Insel Hainan. Im Osten grenzt es an das Süd- und Ostchinesische Meer und im Westen an Russland, Kirgistan, Tadschikistan, Pakistan und Nepal. Insgesamt hat China 14 Nachbarländer.

Während der Osten Chinas durch große Metropolen und den Zugang zum Meer mit seinen großen Häfen geprägt ist, ist der westliche Teil von Hochgebirgen, Hochebenen und Wüsten durchzogen. Dazu zählen der Himalaya, das Tian Shan oder Pamirgebirge. Die wichtigsten Wüsten sind die Gobi und die Taklamakan in der Inneren Mongolei. Aus dem Qinghai-Tibet-Plateau, dem Dach der Welt, ragen die meisten der hohen Berge Chinas empor. Die Himalaya-Kette liegt im Durchschnitt 6000 Meter über dem Meeresspiegel. Der höchste Berg Chinas ist der auf der Grenze zu Nepal liegende Mount Everest, mit einer Höhe von 8.844 Metern und zugleich der höchste Berg der Welt.

Der Jangtsekiang (kurz Jangtse) ist mit einer Gesamtlänge von 6.300 Kilometer der längste Fluss Chinas und nach dem Nil und Amazonas der drittlängste Fluss der Welt. Der Gelbe Fluss (Huang He) ist der zweitlängste Fluss Chinas; seine Gesamtlänge beträgt 5.464 km. 

China ist ein multi-ethnisches Land. 91,51 Prozent der Bevölkerung sind Han (rund 1,25 Milliarden).Im Laufe der  Zeit entwickelten sich innerhalb der Han aber auch starke regionale Unterschiede hinsichtlich Sprache, Dialekt, Kleidung und Ernährung. Insgesamt gibt es in China 55 Ethnien, die als nationale Minderheiten anerkannt sind.


Sprache:

 

In China spricht man als Amtssprache Hochchinesisch. Daneben sind aber je nach Region auch noch weitere Sprachen anerkannt. Dazu zählen: Kantonesisch in Hongkong und Macau oder Englisch in Hongkong. Dazu kommen dann noch etliche Regionalsprachen wie Zhuang, Tibetisch, Guanxi und viele mehr.


Währung:

 

In China wird mit dem Renminbi (CNY) bezahlt.

1 Euro = 7,6974 CNY (Stand 5/2020)

 

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Chinesische Mauer


Visum:

Für die Einreise nach China braucht man generell ein Visum. Das muss vor der Reise beantragt und eingeholt werden. Einen Visaantrag beinhaltet nicht nur die Reisedaten, sondern auch Hinflug- und Rückflugticket, sowie alle Stationen der Reise inklusive der Hotelbuchungen vor Ort. Ein Visum gibt es dann erst einmal für 30 Tage.

 

„Weiterhin ist in die Erklärung aufzunehmen, welche Länder in den letzten drei Jahren besucht wurden sowie die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes. Es ist noch nicht absehbar, wie lange diese strengere Praxis Bestand hat.“ (Zitat Auswärtiges Amt)

 

Daneben gibt es noch ein paar Möglichkeiten des Visumfreien Transitaufenthaltes.

Für 72 Stunden oder 144 Stunden kann man sich visumfrei an einem Flughafen- oder Bahnhofort aufhalten. Dazu zählen unzählige Flughäfen und Bahnhöfe im ganzen Land, welche alle einzeln beim Auswärtigen Amt aufgelistet sind. Voraussetzung für den Transit ist, dass man nach spätestens 72 bzw. 144 Stunden in ein Drittland weiterfliegt.

 

„Die Entscheidung über den visumfreien Transitaufenthalt wird bei der Einreise getroffen. Selbst wenn alle oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind, kann es zu einer Zurückweisung an der Grenze kommen. Dies ist in jüngster Zeit in einigen wenigen Fällen passiert. Die chinesischen Behörden haben in keinem der Fälle, die dem Auswärtigen Amt bekannt sind, eine Begründung für die Zurückweisung mitgeteilt. Betroffene berichteten jedoch zuletzt vermehrt davon, dass türkische, irakische oder auch pakistanische Visa oder Einreisestempel im Pass der Grund für die Zurückweisung gewesen sein könnten. Im Zweifelsfall sollte vor Reiseantritt ein chinesisches Visum beantragt werden.“ (Zitat Auswärtiges Amt)

 

Obwohl Hongkong und Macau Teil der VR China sind, genießen beide als sogenannte Sonderverwaltungsregionen in vielen Bereichen weitgehende Autonomie. So können deutsche Staatsangehörige visumfrei nach Hongkong und Macau einreisen. Die visumfreie Einreise für deutsche Staatsangehörige gilt ebenso für Taiwan.

 

Reisen nach Tibet sind grundsätzlich möglich, es kommt jedoch immer wieder zu zeitweisen Einschränkungen oder Reisesperren, die in der Regel nicht öffentlich bekannt gegeben werden.

Ausländer benötigen in jedem Fall eine Spezialgenehmigung namens Tibet Travel Permit bzw. Tibet Entry Permit vom tibetischen Fremdenverkehrsamt in Lhasa, um die Autonome Region Tibet touristisch zu bereisen.

Der Antrag dafür kann ausschließlich für eine Reisegruppe von mindestens fünf Personen über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden. Ebenfalls ist immer ein Guide Voraussetzung.

 

Insgesamt finde ich das Visum für China schon etwas komplizierter als für viele andere Länder. Daher unbedingt die Website des Auswärtigen Amtes besuchen und die aktuellen Bestimmungen vor der Reise recherchieren. Das von mir sind lediglich Auszüge daraus und nicht als komplett anzusehen.


Wie Hinkommen:

Es gibt unzählige Flüge nach China. Chinas Flughäfen zählen zu den größten der Welt. Die großen Städte wie Peking oder Shanghai werden regelmäßig angeflogen und ab da geht’s dann mit Inlandflügen weiter. Das Flugnetz innerhalb von China ist sehr gut ausgebaut.


Unterkünfte:

China bietet an Unterkünften alles was man sich vorstellen kann.

In den großen Städten gibt es Budget – Hotels bis zum Hochpreisigen Luxusappartment. Man kann in Hostels, Appartments oder als Couchgast übernachten. Man kann also von wenig bis sehr viel Geld alles ausgeben und sich suchen was das Herz begehrt.

Umso ländlicher die Gegend wird umso geringer wird auch die Hoteldichte und auch die Zimmer werden einfacher. Aber genau das macht es dann ja auch authentisch.

In den Touristenregionen ist aber immer genug Übernachtungsplatz vorhanden.

Ich denke ich muss hier nicht mehr dazu sagen: einfach mal auf den gängigen Plattformen suchen und fündig werden.

 

Himmelstempel, Peking, China

Himmelstempel in Peking


Fortbewegung:

Das Schienen- und Busnetz in China ist sehr gut ausgebaut, vor allem wenn man den Ostteil des Landes bereisen möchte. Die Züge sind schnell und so kann man auch große Strecken, wie Xian-Peking in sechs Stunden überwinden. Zwischen den großen Städten geht das alles problemlos.                          Will man in die kleineren Provinzen muss man dann halt ein paar mal umsteigen, aber auch dort kommt man an.

Will man dagegen in die Regionen Tibet oder die Innere Mongolei so werden öffentliche Verkehrsmittel insgesamt deutlich rarer. Man kann mit dem Flugzeug nach Lhasa fliegen und von dort aus mit lokalen Fahrern die Hochebene erkunden.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Fahrt ab Lhasa mit der Tibet Bahn, die durch das Hochland von Tibet fährt und über Golmund, Xining, Xian dann schließlich in Peking endet.

 

Das mieten eines eigenen Autos ist möglich aber auch etwas komplizierter, denn in China wird unser Führerschein nicht anerkannt. Auch internationale Führerscheine sind nicht anerkannt und man muss sich selbst um die Führerscheinanerkennung kümmern. Dieses Verfahren bietet die deutsche Auslandsvertretung in China an.


Klima:

Wissenschaftlich gesehen besitzt China 19 verschiedene Klimazonen. Auch nicht verwunderlich bei der Größe. Um es etwas übersichtlicher zu halten, beschränke ich mich hier aber nur auf die wesentlichen Klimagebiete.

Der Norden, Nordosten und Westen Chinas wird vom Kontinentalen Klima mit langer und kalter Winterzeit geprägt. Im Sommer wird es dann aber auch sehr heiß und feucht, mit Temperaturen über 30 Grad Celsius.

Von der Taklamakan bis nach Peking ist das Klima trocken und große Tag-Nacht-Schwankungen sind normal. In Peking regnet es  zum Beispiel auch nur zwischen Juli und August.

Im Osten Chinas, wird der Einfluss des Monsun immer deutlicher und das Wetter im Sommer wird heiß und schwül. Große Regenmengen prägen die Sommermonate und im Winter ist es dagegen kühl und trocken.

Weiter südöstlich, je näher man dem Äquator kommt desto subtropischer wird das Klima. Im Sommer gibt es viel Niederschlag und die Nächte kühlen kaum ab. Der Südosten ist das regenreichste Gebiet Chinas.

In Zentralchina finden sich hohe Gebirge und führen zu einem kühlen Gebirgsklima. Im Winter wird es eisig kalt und im Sommer mäßig warm mit vielen Sonnenstunden. Die Hochebene von Tibet bietet zum Beispiel dieses Wetter.

 

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Geologie:

Die Geologie Chinas ist vor allem von der modernen Tektonik geprägt. So gibt es zwar drei präkambrische Kratone (alte Kerngebiete der Kontinente, älter 2,5 Milliarden Jahre) und eine Reihe orogener Bänder (Gebirgsgürtel) aber die treibende Kraft, die Chinas Geologie bis heute formt ist die anhaltende Kollision von Indien mit dem Rest der Asiatischen Platte. Diese Kollision began vor 40-50 Millionen Jahren und führte zum Aufschieben des Himalayas. Diese Kräfte wirken aber nicht nur in Süd – Nord Richtung sondern die entstehenden Kräfte werden auch nach Osten abgelenkt und formen so den größten Teil Chinas bis heute mit.

China verfügt durch diese Geologie über riesige Mineralvorkommen. Wird aber auch durch die Tektonische Aktivität immer wieder von Erdbeben heimgesucht.

Die Geomorphologie Chinas lässt sich in mehrere Teile unterteilen. Das Zentrum bildet ein Lössplateau, dem grössten quartären Lössvorkommen der Welt und Schwemmlandgebiete im Osten. Die Schwemmebenen erstrecken sich von südlich Peking bis hinunter zum Jangtse-Flussdelta im Süden.

Südlich des Jangtse ist die Landschaft gebirgig. Sie wird von Sedimentablagerungen und dem Südchinesischen Kraton geprägt. Hier befinden sich die berühmten Karstlandschaften der Provinzen Guangxi und Yunnan. Nordostchina oder die Mandschurei wird vor allem von Auen dominiert. Und im Westen liegt das Tibetische Plateau, mit durchschnittlichen Höhen über 4000 Metern umgeben von den höchsten Gipfeln der Welt.

 

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Tibetisches Hochland / Fahrt mit der Tibet Bahn


Warum nach China?

Die Chinesische Mauer – das längste von Menschenhand erschaffene Bauwerk schlängelt sich durch den Norden Chinas

 

Die Terakotta Armee in Xian – der Erste Chinesische Kaiser hat sich mit Tausenden lebensechten Tonfiguren begraben lassen. Einfach eine gigantische Ausgrabungsstätte.

 

Chengdu – Panda Aufzuchtsation – Pandas! Da sind keine weiteren Worte notwendig.

 

Lijiang (UNESCO) – Die Stadt am schönen Fluss ist bekannt für ihre Altstadt und den Blick in die umliegenden Berge.

 

Die Drei Pagoden des Chongsheng-Klosters – In Dali gelegen sind sie vor allem von einem höheren Aussichtspunkt ein wunderbarer Anblick Chinesischer Baukunst.

 

Steinerne Wald von Kunming – Die weltweit einmalige Karstlandschaft liegt in der Provinz Yunnan, unweit von Kunming.

 

Reisterrassen von Guilin – Die Longshen Reisterrassen zählen zu den schönsten und beeindruckendsten in ganz China.

 

Karstkegelberge und der Li-Fluss bei Guilin – eindrucksvolle Karstkegel säumen den Fluss. Am Besten vom Wasser aus erkunden.

 

Kreuzfahrt durch die Schluchten des Yangtze Der längste Fluss Chinas führt durch drei gigantische Schluchten, die auch dem bekannten Staudamm ihren Namen gaben. Mehr in unserem Artikel

 

Tempel und Paläste- Jede Stadt in China hat unzählige Tempel und Pagoden. Die großen Kaiserresidenzen vergangener Zeiten finden sich überall im Land.

 

Mega-Metropolen – Egal ob Hongkong, Peking oder Shanghai, die Städte Chinas sind schon ein paar Nummern größer und einfach beeindruckend. Lies hier unsere Artikel zu Shanghai, Chonquing und Peking 

 

Weltgeopark Zhangjiajie -  das Tianzi-Gebirge hat über 3.000 Meter hoch in den Himmel ragende bizarre Felsengipfel, zahlreiche tiefe Flusstäler und ist dicht mit Wald bewachsen.

 

Huangshan -  die schroffen Berge sind oft in Wolken gehüllt Hier gibt es skurril geformte Kiefern, bizarre Felsen, ein Wolkenmeer und heiße Quellen. 

 

Tibet – das Dach der Welt unglaubliche Landschaften, eine vom Buddhismus geprägte Hauptstadt, Klöster und der ehemalige Sommersitz des Dalai Lama, der Potala Palast. Tibet allein ist eine Reise wert und eine unglaubliche Erfahrung.

 

Die Tibet Bahn - die höchstgelegene Eisenbahnstrecke der Welt und ein wahnsinnige Konstruktionsarbeit. Die Landschaften des Tibetischen Hochlandes lassen sich von der Bahn aus am Besten bestaunen. Mehr in unserem Artikel

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ENDE


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