Unsere Ecuador Reise über 21 Tage

Von Quito bis nach Guayaquil - Unsere Route und alle Kosten

Ecuador ist als Reiseland noch immer unterbewertet! Das wunderschöne und abwechslungsreiche Land bietet vom Surfstrand, der Besteigung von 6000er Bergen, Abenteuern im Regenwald und umtriebigen Großstädten nahezu alles was man sich von einem Reiseland an Attraktionen vorstellen kann. Und dazu ist es noch relativ günstig. Unsere Ecuador Reise dauerte 3 Wochen in diesem großartigen Land. Wir zeigen Dir hier unsere Route und was wir dafür bezahlt haben.

 

Ecuador Reise

Blick auf den Cotopaxi in der Morgendämmerung


Inhalt:



3 Wochen waren wir in Ecuador unterwegs und zeigen Dir hier was wir so erlebt haben und was uns das gekostet hat. Dabei berücksichtigen wir an dieser Stelle aber nur das Festland. Die Galapagos Inseln behandeln wir in einem gesonderten Artikel. Das Festland von Ecuador selbst ist aber auch wunderschön, vielseitig und bietet genug Orte, um viele Wochen zu füllen. Wer sich entscheidet nach Ecuador zu reisen, wird es nicht bereuen. Die Natur und Landschaften sind großartig und begeistern auf ganzer Linie.


1. Unsere Kosten für unsere Ecuador Reise für 2 Personen:

Ecuador Reise Kosten

Du willst mehr von Ecuador sehen? Dann haben wir hier ein paar Ideen

Mindo Ecuador
Quilotoa Loop


2. Wie bezahlt man auf der Ecuador Reise

Eine Sache ist in Ecuador wichtig: Es wird nahezu alles bar bezahlt!

 

Das schließt auch Gastronomie und Hotels mit ein und wenn man doch ausnahmsweise mit Kreditkarte zahlen kann, werden mindestens 5 Prozent Gebühren aufgeschlagen. Du musst also im Grunde immer Bargeld dabeihaben. Die offizielle Währung ist der US-Dollar, den hat Ecuador nach einer schweren Inflation der damaligen Währung offiziell übernommen. Wenn Du dazu mehr wissen möchtest, findest Du hier einen Beitrag dazu.

 

Bargeld kannst Du in Ecuador relativ einfach über Bankautomaten beziehen. Es gibt sie in den großen Städten ausreichend. Zwei Dinge solltest DU dennoch beachten. Erstens in ländlicheren Gegenden sind Bankautomaten selten. Selbst in Mindo, das sehr touristisch geprägt ist, haben wir keinen für internationale Abhebungen finden können. Zweitens es gibt Limits für Abhebungen. Diese bewegen sich in der Regel um die 200 bis 300 US-Dollar pro Abhebung. Was teuer werden kann, wenn Du zum Beispiel für Auslandsabhebungen Gebühren zahlst. Dazu kommen die Gebühren der ecuadorianischen Banken. Die Bankgebühren sind in Ecuador vergleichbar mit europäischen Gebühren und bewegen sich um etwa 5 Prozent. In der Regel haben wir etwa 4 € Gebühren für eine Abhebung bezahlt (200 US-Dollar, mehr konnten wir pro Abhebung nicht verfügen). Wir nutze die DKB Kreditkarte, dort zahlen wir keine Gebühren an die DKB. Mehr zu dieser Kreditkarte findest Du hier.

 

Eine Möglichkeit sich ein wenig von den Bankautomaten zu befreien, die wir auch selbst genutzt haben, ist, US-Dollar aus Deutschland einzuführen. Dabei solltest DU aber beachten kleine Scheine zu nutzen. Unsere Erfahrung ist, dass Scheine zwischen 1 und 20 US-Dollar am besten sind. Größere Scheine werden oft nicht akzeptiert. Der Hauptgrund dafür ist, dass sie einfach nicht gut gewechselt werden können.

 

Die nachfolgenden Werte sind in US-Dollar angegeben. Zu dem Zeitpunkt als wir in Ecuador waren (April 2022) war der Wechselkurs 1 US-Dollar = 1,05 Euro. Wir geben bewusst die Kosten in der Landeswährung an, um Dir zu sagen was die Transporte oder Eintrittspreise sind, ohne, dass es durch einen schwankenden Wechselkurs undurchsichtig wird.


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3. Kosten für Übernachtungen auf einer Ecuador Reise

Es gibt in Ecuador viele verschiedene Möglichkeiten zum Übernachten. Gerade entlang der beliebten Touristenroute zwischen Quito, dem Cotopaxi und den Städten Banos, Cuenca und Guayaquil findet jeder eine passende Möglichkeit zum Übernachten.

 

Die Kosten sind je nach Art der Unterkunft recht unterschiedlich. Ein Bett im gemischten Schlafsaal liegt bei etwa 7 bis 10 US-Dollar pro Nacht. Für ein Doppelzimmer solltest Du 20 bis 30 US-Dollar pro Nacht einplanen.

 

Wer etwas mehr Luxus genießen möchte, zahlt für ein Hotel mit Pool ab 40 US-Dollar pro Nacht. Die Grenze nach oben ist dabei natürlich offen. Auch in Ecuador findet man sehr exklusive Unterkünfte.

 

In den meisten Unterkünften wird ein Frühstück für 3 bis 5 US-Dollar pro Person angeboten. Unsere Erfahrung nach wird das Frühstück mit steigendem Zimmerpreis teurer. Das Frühstück ist in der Regel aber gut und alternativ zum Hotel findet man an fast jeder Ecke in Ecuador ein gutes Lokal, das Frühstück anbietet.

 

Wir selbst haben immer ein Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer gebucht und lagen im Schnitt zwischen 20 und 25 US-Dollar pro Nacht.

 

Ecuador Reise

4. Kosten für den Transport in Ecuador

In Ecuador reist Du überwiegend mit Bussen. Es gibt zahlreiche Verbindungen und Busunternehmen. Die Busse fahren gerade auf den touristischen Routen sehr häufig und Bustickets sind preiswert.

 

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Städte kann man so mit dem Bus erreichen. Die öffentlichen Busse in den Großstädten kosten nur einige Cent, sind aber in der Regel recht voll und aufgrund der Sicherheitslage nicht immer für Touristen zu empfehlen.

 

Die Überlandbusse sind aber auch für Touristen zu empfehlen. Sie sind nicht zu überfüllt und fahren verlässlich. Man sollte trotzdem immer auf sein Gepäck achten. Die Fahrpreise berechnen sich oft nach der Fahrzeit. Man kann mit 3 bis 4 US Dollar pro Fahrstunde rechnen.

 

Die Busse fahren in der Regel von den großen Busbahnhöfen ab, die in Ecuador Terminal Terrestre genannt werden. Das Ticket wird dort vor Ort oder direkt im Bus gekauft. Entlang der Panamericana Autobahn steigt man auch an den Auffahrten dieser Autobahn zu.

 

Wir haben immer die Busse genutzt um zwischen den großen Städten zu reisen. Vom Terminal Terrestre, wo die Busse halten bzw. abfahren haben wir dann oft noch ein Taxi für wenige US-Dollar zum Hotel in die Innenstadt genommen.

Das wichtigste Transportmittel in den Städten ist das Taxi, die es in großen Mengen gibt. Hier bezahlt man meistens einen Festpreis, den Du am besten vorher aushandelst. Also unbedingt vorher den Preis erfragen. Taxometer sind uns nur selten begegnet.

 

In Quito sind wir auch mal mit den öffentlichen Bussen gefahren. Das kostet zwar nur einige Cent, ist aber für den durchschnittlichen Mitteleuropäer eher ein Abenteuer. Diese Busse sind oft voll, teilweise nicht sicher was Diebstähle angeht, der Fahrstil ist zeitweilig fragwürdig und der Fahrplan ist öffentlich nicht zugänglich und bleibt dadurch ein Mysterium. Ohne Spanisch Kenntnisse würden wir davon abraten.

 

Alternativ zum öffentlichen Verkehr bleiben noch private Transporte. Diese findet man in Ecuador in zwei Formen. Zum einen gibt es den klassische Privattransport, bei dem nur Du und Deine Begleitung transportiert werden. Zum anderen gibt es Sammeltransporte in Kleinbussen, die zwischen den üblichen touristischen Zielen fahren. Beide Möglichkeiten sind deutlich teurer.

 

Wir selbst haben diese Möglichkeit nur einmal genutzt um Zeit zu sparen. Unsere erste lange Überlandfahrt von Mindo nach Latacunga haben wir mit einem Privaten Shuttle gemacht, welches mit 90 US-Dollar sehr teuer war. Mit dem öffentlichen Nahverkehr plus Taxi, um durch Quito zu kommen, hätten wir nur etwa ein Drittel bezahlt. Allerdings haben wir so dreimal umsteigen vermieden und waren deutlich schneller am Ziel. 

 

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5. Kosten für die Verpflegung in Ecuador

Es gibt in Ecuador viele preiswerte einheimische Restaurants in denen typischerweise ein Almuerzo oder ein Menu del Dia angeboten wird. Hier bekommt man eine Suppe, ein Hauptgericht und ein Getränk zu einem Preis zwischen 3 und 7 US-Dollar. Allerdings ist das landestypische Küche, die meist pragmatisch daherkommt. In den größeren Städten auch Restaurants mit amerikanischer und europäischer Küche. Hier findet man Gerichte ab etwa 8 US-Dollar.

 

Wer es richtig preiswert mag kocht selbst. Gerade die Lebensmittel auf lokalen Märkten sind sehr preisgünstig und die Qualität ist gerade bei Obst und Gemüse sehr frisch.

 

Wir haben in den drei Monaten eine Mischung aus dem gesamten Angebot genutzt. In Cuenca und Banos sind wir sehr gerne frühstücken und Abendessen gegangen, im Cotopaxi Nationalpark hatten wir die Verpflegung direkt mit der Übernachtung gebucht und manchmal haben wir auch selbst gekocht, wenn eine Küche in unserer Unterkunft vorhanden war. Für den Tag haben wir immer bei einem Bäcker eingekauft. Die Empanadas con Queso sind im ganzen Land preisgünstig und machen unterwegs satt.

 

Ecuador reise

6. Kosten für Sehenswürdigkeiten auf der Ecuador Reise

Größere Städte erkunden wir immer gerne zuerst mit einer Free Walking Tour. Die wird fast immer angeboten und man gibt am Ende den Betrag, der einem die Tour wert ist. Meist etwas um die 8 - 10 US-Dollar pro Person.

 

Dazu kommen in den Städten und Nationalparks die Eintrittspreise für die Sehenswürdigkeiten.

Die meisten Sehenswürdigkeiten werden im Rahmen von Tagestouren von den typischen Touristenorten angeboten. Die Touren variieren in der Regel je nach Ziel. In der Regel starten die Preise hier bei etwa 40 US-Dollar. Einige dieser Touren kann man auch individuell machen, dann fallen in der Regel nur Eintritte und öffentlicher Transport an, was oft günstiger ist. Ein Beispiel hierfür ist das Mitad del Mundo in Quito, mit dem öffentlichen Bus zahlt man etwa 3 US-Dollar für die Hin- und Rückfahrt. Die günstigsten Touren starten bei etwa 25 US-Dollar und enthalten keine Eintritte.

 

Wir selbst haben Touren zum Otavalo Markt, für eine Wanderung zum Cotopaxi und zum Mitad del Mundo gemacht. Die teuerste Tour war für uns die Wanderung am Cotopaxi zum Refugium auf 4800 Meter. Da wir bei der ersten Tour einfach null Sicht hatten, haben wir sie am nächsten Tag nochmal bei strahlend blauem Himmel gemacht. Individuell sind wir in Banos und Lacatunga unterwegs gewesen. 

 

Ecuador Reise


7. Unsere Route und Kosten von Tag 1 bis 21 im Detail

Wir haben unsere Ecuador Reise in Quito gestartet und sind nach einem kurzem Abstecher nach Mindo nach Süden gereist. Die wichtigsten Stopps waren Quito, Mindo, der Cotopaxi, Banos und Cuenca.

 

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Die Basilica de voto Nacional in Quito


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8. Einreise nach Ecuador, Quito und die Nebelwälder von Mindo

Anreise nach Ecuador

Wir sind am 11. April 2022 nach Quito, Hauptstadt von Ecuador, geflogen. Der Flug wurde von AirEuropa mit Zwischenstopp in Madrid durchgeführt. Der Flug war für uns sehr teuer, da wir aufgrund von einer Krankheit erst 2 Tage vor Abflug sicher buchen konnten und unser Abflug sich da schon um 2 Wochen verschoben hatte. In der Regel sollte man mit 500 bis 600 Euro pro Person rechnen, wenn man frühzeitig bucht.

Unsere Zeit in Quito

Quito liegt auf 2850 Höhenmetern. Es ist empfehlenswert, sich für die Anpassung an diese Höhe etwas Zeit zu nehmen und sich hier erst zu klimatisieren und so der Höhenkrankheit vorzubeugen. Deshalb sind wir hier einige Tage geblieben, bevor wir in die Anden aufgebrochen sind. 

 

Unseren Artikel zu Quito findest Du hier

 

Wir haben 6 Nächte im Colonial Inn House gewohnt. Das Hostel verfügt über Schlafsäle und Doppelzimmer und liegt sehr zentral am Rande der Altstadt von Quito. Wir hatten Doppelzimmer mit eigenem Bad und Balkon und somit einen grandiosen Blick auf Quito und die Basilica del Voto Nacional. Das Zimmer mit Balkon kostet 25 US-Dollar / Nacht. Ein leckeres Frühstück für 3 Dollar / Person bietet die Unterkunft täglich an. Es gibt immer kostenlose Bananen.  Das Hostel hat auch einen Wäscheservice.

 

Das Colonial Inn in Quito

Was haben wir in Quito erlebt?

In Quito haben wir uns die Historische Altstadt mit einer Free Walking Tour angeschaut, sind auf die Türme der Basilica del Voto Nacional gestiegen und sind durch die Altstadt spaziert. Die ein oder andere Leckerei wurde gekostet und wir haben versucht eher im Hostel zu essen und zu kochen.

 

Wir sind auf den Hausberg, den Pichincha mit der Teleferico gefahren und haben den Mittelpunkt der Erde, das Mitad del Mundo besucht. Haben alle Transportmittel, von Taxi, über Bus bis hin zur Tour mal ausprobiert und uns langsam in Ecuador eingefunden.

 

Ein paar Sehenswürdigkeiten um Quito haben wir mittels Tour angeschaut. Im 90 Kilometer entfernten Ort Otavalo gibt es einen der größten indigenen Handwerksmärkte Südamerikas, der die beste Adresse ist, um sich einen Poncho zu kaufen. Den bekommt man hier für etwa 15 US-Dollar. Da wir noch nicht so mit dem Bussystem zurechtkamen, haben wir die Stadt im Rahmen einer Tour besucht. Mit enthalten waren noch eine Kostprobe der Cherimoyas Früchte im Bus, ein Café Stopp in Cayambe um Bizcochos mit Dulce de Leche zu probieren, ein Halt und ein Spaziergang an der Laguna Cuicocha und ein Lunch in einem Restaurant in Cotachachi. 

 

Kosten für 7 Tage Quito (2 Personen):  504 US-Dollar

Transport:

  • Transport Flughafen – Hostel: 25 US-Dollar
  • Taxi zur Teleferico: 5-7 US-Dollar / Fahrt
  • Bus Marina Central nach Ofelia Station: 0,50 US-Dollar / Person
  • Bus Ofelia Station nach Mitad del Mundo: 0,30-0,80 US-Dollar / Person

Unterkunft:

  • Colonial Inn House Quito: 155 US-Dollar / 6 Nächte

Verpflegung:

  • Restaurants / Cafés / Bäckereien: 36 US-Dollar
  • Supermarkt: 33 US-Dollar

Ein paar Preisbeispiele:

  • Jugo (Saft): 1 US-Dollar
  • Empanada con Queso: 0,50-1 US-Dollar
  • Obst vom Markt: 2,40 US-Dollar für eine Tüte voll
  • Coca Tee (Teebeutel) vom Markt: 3,50 Us-Dollar
  • Bizcochos in Cayambe: 5 US-Dollar
  • Ein Churro in Otavalo: 0,75 US-Dollar
  • Kleine Colaflasche: 1 US-Dollar

Sehenswürdigkeiten / Touren:

  • Free Walking Tour: 10 US-Dollar Trinkgeld / Person
  • Eintritt Basilica del Voto Nacional (Türme): 3 US-Dollar / Person
  • Tour zum Mitad del Mundo (Community Hostel): 10 US-Dollar / Person
  • Eintritt Museo Intinan: 5 US-Dollar / Person
  • Teleferico (Hoch+Runter): 8,50 US-Dollar / Person
  • Otavalo Tour (gebucht über Community Hostel): 54 US-Dollar / Person
  • Ponchos in Otavalo: 15 US-Dollar
  • Eintritt Mitad del Mundo: 5 US-Dollar / Person

Sonstiges:

  • SIM Karte Tuenti 17 GB / 30 Tage: 25 US-Dollar
  • Wäsche waschen: 8 US-Dollar

3 Nächte im Nebelwald bei Mindo

Drei Tage waren wir im Nebelwald von Ecuador unterwegs. Der Grund nach Mindo zu kommen, war vor allem die Vogelwelt. Denn hier kann man wunderbar Kolibris sehen und mit etwas Glück und Geduld auch Tukane und andere Vogelarten.

 

Unseren Beitrag zum Nebelwald in Mindo findest Du hier

 

Wir haben in der La Bicok EcoLodge gewohnt. Eine sehr schöne, aber auch etwas kostenintensivere Unterkunft am Rand der Stadt. Die Unterkunft war umgeben von viel Grün und es war recht ruhig. Es gibt hier im Garten mehrere Tränken, die mit Zuckerwasser gefühlt sind, wo die Kolibris ständig unterwegs sind. Man kann also den ganzen Tag in der Unterkunft Kolibris beobachten. Die preisgünstigen Zimmer kosten hier ab 60 Euro pro Nacht. Ein leckeres Frühstück ist dabei inbegriffen.

Wichtig zu wissen: In Mindo gibt es keinen internationalen Bankautomat und so konnten wir dort nirgends Bargeld abheben. Die Unterkunft hat VISA akzeptiert, allerdings mit einer Gebühr von 6 Prozent.

 

Wir waren in Mindo wandern und haben keine Touren gemacht. Unser Ziel waren die Cascadas. Das sind eine Reihe von Wasserfällen, die man entlang des Rio Santuarios, einem Seitenarm des Rio Nambillo findet. Nach diesem Fluss und der Stadt Mindo ist auch das Naturschutzgebiet Bosque Protector Mindo Nambillo benannt, das den Nebelwald hier beinhaltet.

 

La Bicok Eco Lodge in Mindo

Kosten für Mindo (2 Personen): 292 US-Dollar

  • Taxi Quito Altstadt zur Ofelia Station to Mindo: 7,65 US-Dollar
  • Anreise Bus (Valle de Flor) ab Ofelia Station / Quito nach Mindo: 3,80 US-Dollar / Person
  • La Bicok Ecolodge: 194 US-Dollar für 3 Nächte
  • Restaurant 2x: 48,50 US-Dollar
  • Supermarkt / Bäckereien: 6,55 US-Dollar
  • Tarabita Cable Car: 5 US-Dollar / Person / Fahrt

9. Vom Cotopaxi bis nach Quilotoa

3 wundervolle Tage am Cotopaxi

Unsere Route führte uns weiter zum Cotopaxi Nationalpark in den Anden auf etwa 3500 Metern. Hier haben wir uns am Fuße des Pasachoa im Secret Garden Cotopaxi eingemietet. Links und rechts nur Wiese, im Rücken ein kleines Wäldchen und vor uns der Cotopaxi mit seinen knapp 5900 Metern Höhe.

 

Die Atmosphäre ist magisch, es hängen zwar fast immer Wolken an den Bergen und ab und zu kommt auch mal richtig Nebel auf, aber das trägt eher noch zu der Stimmung hier bei. Eigentlich nur in den frühen Morgenstunden ist der Cotopaxi komplett wolkenfrei und erstrahlt in seiner vollen Schönheit. Das Secret Garden Cotopaxi bietet ein komplettes Paket. Wir haben in einer privaten Cabana mit Blick auf den Vulkan und eigenem Bad und Kamin übernachtet. Es gibt aber auch Hobbit Höhlen oder Betten im Dorm. Wir haben 120 US-Dollar / Nacht gezahlt.

 

Die 3 Nächte hier beinhalten neben der Unterkunft auch noch 3 Mahlzeiten pro Tag, kostenfrei Tee, Kaffee und Bananenkuchen, die Nutzung des Jacuzzi, eine Tour zum Pasachoa und eine Tour zu zwei Wasserfällen. Lediglich die Tour zum Refugio des Cotopaxi Vulkan mussten wir zusätzlich noch vor Ort buchen und zahlen.

 

Die Fahrt in den Cotopaxi Nationalpark und der Aufstieg zum Refugio Cotopaxi auf 4860 Metern ist ein ganz besonderes Erlebnis. Der letztendliche Fußmarsch hatte nur knapp 360 Höhenmetern, aber es war wegen der dünnen Luft anstrengend. Das Wetter spielte beim ersten Mal nicht mit. Die Wolken, in denen der Cotopaxi lag, gaben den Blick nur kurz frei und so lief man im Grunde umgeben von Nebelwänden den Berg hoch. Daher haben wir die Tour am nächsten Tag, als wir strahlend blauen Himmel und einen fantastischen Blick auf den Cotopaxi hatten, kurzerhand noch einmal gemacht.

 

Das Secret Garden Cotopaxi ist ein wunderschöner Ort der einen zur Ruhe bringt und den Moment richtig genießen lässt. Wir können diesen Ort sehr empfehlen.

 

Ein Tipp: Bucht / Plant eure Weiterreise vorher, es gibt hier kein Internet.

 

Secret Garden Cotopaxi

Kosten am Cotopaxi (2 Personen): 607,50 US-Dollar

  • Anreise von Mindo mit privatem Transport (organisiert über Secret Garden Cotopaxi): 90 US-Dollar
  • Secret Garden Cotopaxi / 3 Nächte: 360 US-Dollar
  • Cotopaxi Tour: 35 US-Dollar / Person
  • Heiße Schokolade auf dem Refugio Cotopaxi (Must Trink): 2,50 US-Dollar
  • Cola zum Essen im Hostel: 1,50 US-Dollar / Flasche

 

Weiter geht es nach Quilotoa - 2 Nächte in Lacatunga

Vom Secret Garden Cotopaxi aus sind wir mit dem Shuttle des Hostel nach Latacunga gefahren, was pro Person 15 Dollar kostete. In Latacunga haben wir für 2 Nächte im Hostal Tiana geschlafen. Ein kleines Hostel in der Innenstadt. Es gibt Dormes und Zweibettzimmer. Allerdings wie so oft in den Unterkünften, kostet das Doppelzimmer zu zweit, genauso viel wie die zwei Betten im Schlafsaal.

 

Unseren Beitrag zu der Wanderung am Quilotoa Kratersee findest Du hier

 

Latacunga ist ein recht authentischer Ort und so gibt es hier auch nicht viel Spannendes zu entdecken oder eben eine Unmenge von spannenden Dingen zu erleben. Je nach dem, woran man Freude hat. Der Ort hat eine kleine hübsche Altstadt mit ein paar Restaurants, aber das war es eben auch. Daneben findet man aber viel umtriebiges Leben auf den Straßen. Für uns blieb Latacunga vor allem ein Schlafplatz, von dem aus wir den Ausflug nach Quilotoa gemacht haben.

 

Hostal Tiana

Der Ort Quilotoa und der gleichnamige Kratersee liegt auf 3900 Höhenmeter und kann entweder mit dem Bus oder auf dem dreitägigen Quilotoa Loop zu Fuß besucht werden.

 

Wir haben den Bus genommen, da wir nicht so viel Zeit hatten. Am Terminal Terrestre in Latacunga ging es morgens 5:45 Uhr mit dem ersten Bus nach Quilotoa. Die zweistündige Fahrt führt durch eine fantastische Landschaft und ist absolut empfehlenswert.

In Quilotoa angekommen, haben wir den Kratersee dann einmal umrundet. Für die etwa 11 Kilometer lange Wanderung über 600 Höhenmeter brauchten wir etwa 6 Stunden. Die Lagune ist wunderschön und ein absolutes Highlight unserer Zeit in Ecuador.

 

Ecuador Reise

Der Quilotoa Krater

Kosten für Quilotoa (2 Personen): 98 US-Dollar

  • Anreise ab Secret Garden Cotopaxi – Shuttle Service nach Latacunga: 10 US-Dollar / Person
  • Tiana Hostel: 39 US-Dollar / 2 Nächte
  • Bus Latacunga nach Quilotoa: 2,50 US-Dollar / Person / Fahrt
  • Eintritt Quilotoa: 2 US-Dollar / Person
  • 1x Restaurant: 17 US-Dollar
  • Supermarkt / Bäckerei: 12 US-Dollar

 


10. Die letzten Stopps in Banos und Cuenca

Zwei Nächte am Rande des Amazonasbecken in Banos

Unser nächstes Ziel war Banos del Agua Santa, was mit dem Bus von Latacunga aus in etwa 3 Stunden zu erreichen ist. Der kleine Ort liegt am östlichen Rand der Anden auf 1300 Höhenmeter. Hier geht die Vegetation langsam in die des Amazonas über. Es gibt hier eine ganze Menge an Schluchten und Wasserfällen. Durch den Ort selbst fließt der Rio Pastaza, der ein Zufluss des Amazonas ist.

 

Der Ort selbst ist touristisch, Du findest hier ein breites Angebot an Restaurants, Cafés, Hotels und Tour Anbietern. In Banos kann man auch allerlei unternehmen. Neben der Fahrradtour entlang der Wasserfälle, gibt es noch unzählige Möglichkeiten für Wanderungen, Zyplining, Schaukeln oder auch Bungee Jumping. Die namensgebenden Bäder gibt es in Banos auch und werden durch heiße Quellen gespeist.

 

Wir haben die Tour zum Pailon del Diablo gemacht, einem großen und beeindruckenden Wasserfall nahe Banos. Man kann sich Fahrräder ausleihen, fährt dann die 15 Kilometer zum Wasserfall entlang der Hauptstraße und später über die alte Straße am Canyon entlang.

 

Den Pailon del Diablo kann man von zwei Seiten aus besuchen. Einmal von oben und einmal von unten. Man zahlt jeweils gesondert Eintritt aber wir empfehlen unbedingt beide Wege zu gehen.

 

Geschlafen haben wir im Hotel Casa Santa Lucia. Es bietet große gemütliche Zimmer und ein leckeres Frühstück an, für das man allerdings extra zahlt. Ein Doppelzimmer mit Bad bekommt man ab 29 US-Dollar pro Nacht. Es gibt auch einen Wäscheservice, der aber recht teuer ist.

 

Hotel Casa Santa Lucia

Kosten für Banos (2 Personen): 160 US-Dollar

  • Taxi Latacunga zur Bushaltestelle ab Highway Lacatunga: 5 US-Dollar
  • Bus Latacunga – Banos: 3 US-Dollar / Person
  • Hotel Casa Santa Lucia: 58 US-Dollar / 2 Nächte
  • 2x Restaurants: 26 US-Dollar
  • Frühstück & Cafés: 18,75 US-Dollar
  • Supermarkt: 6 US - Dollar
  • Wäsche im Hostel: 17 US Dollar

Sightseeing:

  • Fahrräder ausleihen: 5 US-Dollar / Fahrrad
  • Eintritt Pailon El Diablo unten: 2 US-Dollar / Person
  • Eintritt Pailon El Diablo oben: 2 US-Dollar / Person
  • Shuttle mit Fahrräder zurück nach Banos: 2,50 US-Dollar / Person
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Die Ruta de las Cascadas ab Banos


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Die alte koloniale Stadt Cuenca

Von Banos ging es wieder mit dem Bus nach Cuenca. Unsere längste Busfahrt in Ecuador dauerte 9 Stunden und wir kamen am frühen Abend in Cuenca an.

 

Cuenca ist die drittgrößte Stadt in Ecuador und gilt im Vergleich zu Guayaquil und Quito als sichere Stadt für Touristen. Dieses Gefühl können wir zumindest für die Altstadt auch bestätigen.

 

Den nächsten Tag haben wir mit einem leckeren Frühstück im Café Angelus, gestartet. Danach haben wir die Altstadt im Rahmen einer Free Walking Tour erkundet und wieder richtig viele Infos bekommen. Die Tour kann über FreeWalkingTourCuenca im Internet gebucht werden. Gezahlt wird dann wieder in Form von Trinkgeld, je nachdem wie gut einem die Tour gefallen hat.

Cuenca hat im Zentrum sehr schöne Kolonialarchitektur und eine große beeindruckende Basilika zu bieten. Neben den historischen Gebäuden haben wir die Zeit in der Stadt aber vor allem mit Essen zu gebracht. Wir haben 2 Tage richtig geschlemmt, täglich Frühstück im Café Angelus, leckere Churros in der Chocolaterie und Tacos oder Quesadillas zum Abendessen.

 

Geschlafen haben wir in Cuenca im Nanas Hostel. Wir hatten ein großes Doppelzimmer mit eigenem Bad. Die Gemeinschaftsräume waren ganz schön aber leider war das Personal eher schwierig. Meist verstand man uns nicht oder wollte es nicht. Nachts war es mitunter sehr laut, da eine Familienfeier im Hostel stattfand, die bis nachts 3 Uhr ging. Positiv ist aber auf jeden Fall die Lage des Hostel, direkt 2 Straßen vom historischen Zentrum entfernt. Bezahlt haben wir hier 23 US-Dollar pro Nacht.

 

Nanas Hostel und Chocolateria

Kosten Cuenca (2 Personen): 246,50 US-Dollar

  • Bus Banos nach Cuenca (Cooperativa de Transportes Amazonas): 11,50 US-Dollar / Person
  • Nanas Hostel: 69 US-Dollar / 3 Nächte
  • 3x Frühstück im Café Angelus: 35,50 US-Dollar
  • 3x Restaurant: 69 US-Dollar
  • Chocolaterie: 13 US-Dollar
  • Supermarkt und Bäckereien: 14,11 US-Dollar
  • Free Walking Tour: 10 US-Dollar Trinkgeld / Person
  • Kathedrale Aufstieg: 1 Dollar / Person
  • Heilwasser trinken: 0,75 US-Dollar / Becher 

Eine Übernachtung in Guayaquil vor unserem Abflug

An unserem letzten Tag auf dem Festland ging es von Cuenca nach Guayaquil. Der Bus benötigt für die Strecke etwa 4 Stunden. Guayaquil ist die zweitgrößte Stadt des Landes und das wirtschaftliche Zentrum in Ecuador.

 

Wir hatten im Vorfeld nicht so viel Gutes von der Stadt gehört. Viele sagen man könne sich einen Besuch sparen. Die Stadt ist nicht sehr sicher und außer am Malecón sollten Touristen nicht zu Fuß allein auf die Straße.

 

Wir nutzten Guayaquil auch deshalb nur als Ausgangspunkt zu den Galapagos Inseln und flogen auch schon am nächsten Tag vom dortigen Flughafen. Von der Stadt haben wir eigentlich nichts gesehen. Wir haben uns für eine Nacht direkt neben dem Flughafen eingemietet und sind nur ein mal in die etwa 1 Kilometer entfernte Mall de Sol gegangen. Dort gibt es einen großen Supermarkt und einen guten Foodcourt.

 

Übernachtet haben wir im DC Suites Aeropuerto. Die Zimmer sind ordentlich, das Wlan ganz gut und die Mitarbeiter bieten einen Shuttle Service zum Busbahnhof und Flughafen an, der einfach über WhatsApp bei Bedarf gebucht wird. Der Shuttle Service funktionierte gut und wir konnten auch einen Teil unseres Gepäcks sicher und kostenfrei 3 Wochen im Hotel lassen. Pro Nacht haben wir 38 US-Dollar gezahlt.

 

Nach den Galápagos Inseln kehrten wir ebenfalls wieder hierher zurück. Zum einen um unseren Koffer zu holen und zum anderen um die zwei Tage bis zu unserem Flug nach Lima zu überbrücken.

 

Man kann sich über die App PerdidosYa Essen bestellen oder aber mit dem Taxi für 3 Dollar in die benachbarte Mall de Sol fahren und dort essen oder einkaufen. Zu Fuß sollte man dort nur bedingt unterwegs sein, vor allem nicht nach Einbruch der Dunkelheit. Das war zumindest unser Eindruck und auch das, was wir von anderen gehört hatten.

 

Guayaquil

Kosten für Guayaquil (2 Personen): 213 US-Dollar

  • Taxi zum Terminal Terrestre in Cuenca: 2 US-Dollar
  • Bus Cuenca – Guayaquil: 9,20 US-Dollar / Person
  • Shuttle zum Hotel DC Suites ab Busbahnhof: 5 US-Dollar
  • Hotel DC Suites: 114 US-Dollar / 3 Nächte
  • Shuttle vom Hotel zum Flughafen: 5 US-Dollar
  • Claro SIM Karte 30 Tage 10GB: 15,50 US-Dollar
  • Pizza Bestellung PerdidosYa PizzaHut: 25 US-Dollar
  • Supermarkt: 20 US-Dollar
  • Taxi zur Mall del Sol: 3 US-Dollar
  • Essen in der Mall del Sol: 13 US-Dollar

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ENDE

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