Peru individuell bereisen

Unsere Route und Kosten für 59 Tage durch Peru

Peru ist als Reiseland einfach wunderschön. Hier kann man Monate zubringen und hat am Ende doch noch nicht alles gesehen. Das wunderschöne und abwechslungsreiche Land bietet vom Surfstrand, der Besteigung von 6000er Bergen, Abenteuern im Regenwald und dem Eintauchen in die Geschichte der Inka nahezu alles, was man sich von einem Reiseland an Attraktionen vorstellen kann. Und dazu ist es noch relativ günstig. Wir waren 2 Monate in diesem großartigen Land und zeigen Dir hier unsere Route und was wir dafür bezahlt haben.

 

Peru Reise

Der neue Rainbow Mountain Palccoyo


Inhalt:



1. Unsere Kosten für 59 Tage Peru für 2 Personen

2 Monate waren wir in Peru unterwegs und zeigen Dir hier, was wir so erlebt haben und was uns das gekostet hat. Peru ist wunderschön, vielseitig und bietet genug Orte, um viele Wochen zu füllen. Wer sich entscheidet nach Peru zu reisen, wird es nicht bereuen. Die Natur und Landschaften sind großartig und begeistern auf ganzer Linie.

 

Peru Reise Kosten

Du willst mehr von Peru sehen? Dann haben wir hier ein paar Ideen

Salkantay Trek
Wandern in Huaraz


2. Wie bezahlt man in Peru

Eine Sache ist in Peru wichtig: Es wird sehr viel in bar bezahlt!

 

Das schließt auch Gastronomie und Hotels mit ein. In den großen Städten wie Lima, Cusco und Arequipa ist es dann möglich in Restaurants und Shops mit Karte zu bezahlen. Du solltest also im Grunde immer Bargeld dabeihaben. Die offizielle Währung ist der Peruanische Soles. Die Umrechnung war zu unserem Besuch (August 2023) etwa 0,25 Euro = 1 Soles. Also sind 1 Euro etwa 4 Soles.

 

Bargeld kannst Du in Peru relativ einfach über Bankautomaten beziehen. Es gibt sie in den großen Städten ausreichend. Zwei Dinge solltest DU dennoch beachten. Erstens in ländlicheren Gegenden sind Bankautomaten seltener.

 

Zweitens es gibt Limits für Abhebungen. Diese bewegen sich in der Regel um die 700 Soles pro Abhebung. Was teuer werden kann, wenn Du zum Beispiel für Auslandsabhebungen Gebühren zahlst. Dazu kommen die Gebühren der peruanischen Banken. Die

Bankgebühren sind in Peru vergleichbar mit europäischen Gebühren und bewegen sich um etwa 5 Prozent. Wir nutzen die DKB-Kreditkarte, dort zahlen wir keine Gebühren an die DKB. Mehr zu dieser Kreditkarte findest Du hier. Die Bank BCP in Peru ist eine gute Anlaufstelle, da diese keine extra Gebühren bei der Abhebung mit einer DKB-Karte verlangt.

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Wir nutzen auf Reisen die DKB Debitkarte und konnten so überall auf der Welt problemlos Geld abheben. wo das auch in Peru kostenlos funktioniert findest Du in unserem Artikel: Kreditkarte auf Reisen.


3. Kosten für Übernachtungen in Peru

Es gibt in Peru viele verschiedene Möglichkeiten zum Übernachten. Gerade entlang der beliebten Touristenroute von Lima über Paracas, Ica, Cusco und Arequipa findet jeder eine passende Möglichkeit zum Übernachten.

 

Die Kosten sind je nach Art der Unterkunft recht unterschiedlich. Ein Bett im gemischten Schlafsaal liegt bei etwa 7 bis 10 Euro pro Nacht. Für ein Doppelzimmer solltest Du 15 bis 20 US-Dollar pro Nacht einplanen. 

 

Wer etwas mehr Luxus genießen möchte, zahlt für ein besseres Hotel ab 30 Euro pro Nacht. Die Grenze nach oben ist dabei offen. Gerade die Touristen Spots wie Huacachina, wo es weniger Auswahl an Unterkünften gibt, sind teurer. Dort bezahlt man für ein normales Doppelzimmer ab 30 Euro aufwärts.

 

In den meisten Unterkünften ist ein gutes Frühstück mit dabei. Das Frühstück ist in der Regel aber gut und alternativ zum Hotel findet man an fast jeder Ecke in Peru ein gutes Lokal, das Frühstück anbietet. Wer länger in einer Unterkunft bleibt, sollte sich aber darauf einstellen täglich das gleiche Frühstück serviert zu bekommen. 

 

-> Wir selbst haben immer ein Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer gebucht und lagen im Schnitt zwischen 15 und 25 Euro pro Nacht.

 

Peru Reise

4. Kosten für den Transport in Peru

In Peru reist Du überwiegend mit Bussen. Es gibt zahlreiche Verbindungen und Busunternehmen. Die Busse fahren gerade auf den touristischen Routen sehr häufig und Bustickets sind preiswert. 

 

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Städte kann man so mit dem Bus erreichen. Die öffentlichen Busse, in Peru Collectivos genannt fahren Kurzstrecken und kosten nur wenige Euros. Sie fahren häufig, aber es gibt keine festen Abfahrzeiten. Es wird gefahren, wenn es voll ist, und auf der Straße hält man einfach die Hand hoch, wenn man eines anhalten möchte. 

 

Die Überlandbusse sind für Touristen zu empfehlen. Sie sind nicht zu überfüllt und fahren verlässlich. Die Busse sind teilweise sehr komfortabel. Für längere Strecken und Nachtfahrten gibt es Busse mit 140-180 Grad verstellbaren Sitzen. Das Gepäck wird sicher verstaut und da oft nur ein oder zwei Halt unterwegs stattfinden ist es auch sicher verpackt. Je größer das Busunternehmen und je touristischer desto teurer ist es auch.

 

Der Vorteil liegt aber hier auf den moderneren Bussen und der Tatsache das man oft 2 Busfahrer hat, die sich regelmäßig abwechseln. Das trägt bei 10-24 Stunden dauernden Busfahrten enorm zur Sicherheit bei. 

 

Die Busse fahren in der Regel von den großen Busbahnhöfen ab, die in Peru Terminal Terrestre genannt werden. Das Ticket wird dort vor Ort bei den Unternehmen oder vorher online gekauft.

 

-> Wir sind in Peru überwiegend mit dem Busunternehmen Cruz del Sur unterwegs gewesen. Es ist etwa teurer als die einheimischen Busse aber wir haben hier für die Sicherheit etwas draufgezahlt. Man kann online buchen, sich seine Sitze auswählen, hat meist moderne Busse, die gut in Schuss sind und immer 2 Busfahrer, die sich alle 2 Stunden mit dem Fahren abwechseln. Wir buchen unsere Busfahrten immer über Bookaway.com*

 

Die Straßen in Peru sind teilweise abenteuerlich. Es geht viele Serpentine die Berge hinauf und hinunter. Es sind zwar meist geteerte Straßen aber nicht immer frei von Schlaglöchern. Uns war es deswegen wichtig Busse zu nehmen, wo wir uns sicher fühlen. Bei Cruz del Sur war das immer der Fall. Dafür zahlen wir auch gerne mal etwas mehr. 

 

Wir haben immer die Busse genutzt, um zwischen den großen Städten zu reisen. Vom Terminal Terrestre, wo die Busse halten bzw. abfahren haben wir dann oft noch ein Taxi für wenige Euro zum Hotel in die Innenstadt genommen. 

 

Das wichtigste Transportmittel in den Städten ist das Taxi, die es in großen Mengen gibt. Hier bezahlt man meistens einen Festpreis, den Du am besten vorher aushandelst. Also unbedingt vorher den Preis erfragen. Taxometer sind uns nur selten begegnet.

 

Alternativ zum öffentlichen Verkehr bleiben noch private Transporte. Diese findet man in Peru in zwei Formen. Zum einen gibt es den klassische Privattransport, bei dem nur Du und Deine Begleitung transportiert werden. Zum anderen gibt es Sammeltransporte in Kleinbussen, die zwischen den üblichen touristischen Zielen fahren. Beide Möglichkeiten sind deutlich teurer.

 

Peru Reise Kosten

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5. Kosten für die Verpflegung in Peru

Es gibt in Peru viele preiswerte einheimische Restaurants, in denen typischerweise ein Almuerzo oder ein Menu del Dia angeboten wird. Hier bekommt man eine Suppe, ein Hauptgericht und ein Getränk zu einem Preis zwischen 3 und 7 Euro. Allerdings ist das landestypische Küche, die meist pragmatisch daherkommt. In den größeren Städten gibt es auch Restaurants mit amerikanischer und europäischer Küche. Hier findet man Gerichte ab etwa 8 Euro. Für ein Abendessen im Restaurant haben wir meist 15 Euro für 2 Gerichte und 2 Getränke bezahlt.

 

Wer es richtig preiswert mag, kocht selbst. Gerade die Lebensmittel auf lokalen Märkten sind sehr preisgünstig und die Qualität ist gerade bei Obst und Gemüse sehr frisch.

 

-> Wir haben in den 2 Monaten eine Mischung aus dem gesamten Angebot genutzt. In Lima hatten wir ein Appartement mit Küche und konnten selbst kochen. In Huaraz gab es ebenfalls eine Gemeinschaftsküche. In Ica und Paracas waren wir dagegen jeden Abend essen, da wir keine Küche hatten. In Cusco und Arequipa hätten wir mehr selbst kochen können, aber es gab so eine gute Auswahl an leckeren Restaurants, dass es uns abends immer dorthin gezogen hat.

 

Auf unserem Trek zum Machu Picchu und unserer Tour in den Manu Nationalpark war die Verpflegung direkt mit der Übernachtung gebucht.

 

Peru Reise Kosten

6. Kosten für Sehenswürdigkeiten in Peru

Größere Städte erkunden wir immer gerne zuerst mit einer Free Walking Tour. Die wird fast immer angeboten und man gibt am Ende den Betrag, der einem die Tour wert ist. Meist etwas um die 7-8 Euro pro Person.

 

Dazu kommen in den Städten und Nationalparks die Eintrittspreise für die Sehenswürdigkeiten.

 

Die meisten Sehenswürdigkeiten werden im Rahmen von Tagestouren von den typischen Touristenorten angeboten. Die Touren variieren in der Regel je nach Ziel. In der Regel starten die Preise hier bei etwa 15 Euro für Halbtagestouren und 30 Euro für Tagestouren. Einige dieser Touren kann man auch individuell machen, dann fallen in der Regel nur Eintritte und öffentlicher Transport an, was oft günstiger ist. Ein Beispiel hierfür ist die Inkaruine Pisac bei Cusco. Die Tagestour durch das Sacred Valley, wo Pisac mit besucht wird kostet 30 Euro pro Person und man hat vielleicht 30 Minuten Zeit, die Stätte zu sehen. Wer selbst mit dem Collectivo anreist bezahlt gerade mal 2,50 Euro für die Hin- und Rückfahrt und kann so lange bleiben, wie er will. In unserem Fall waren das fast 6 Stunden, denn die Anlage ist riesig.

 

-> Wir selbst haben einige Touren gemacht: den Pastoruri Gletscher und die Laguna 69 bei Huaraz, die Islas Ballestas in Paracas, das Sacred Valley und die Rainbow Mountains bei Cusco und die Ruta de Silar und den Salzsee bei Arequipa.

 

Die teuersten Touren waren unsere Mehrtagestouren. Für den Salkantay Trek zahlt man etwa 290 Euro / Person, allerdings ist da Übernachtung, Essen und der Eintritt zur den Machu Picchu und das Zugticket ab Aguas Calientes mit dabei.

 

Die teuerste Tour war die in den Manu Nationalpark. Wir haben uns für die nicht touristische Tour und einen nachhaltigen Anbieter entschieden und so knapp 1000 Euro für 4 Tage für uns beide in den Amazonas bezahlt.

 

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Die besten Unterkünfte in Peru

 

Hostal Claudia* in Huacachina

Blacky Hostel* in Cusco

Brothers House* in Cusco

Peru Swiss Hostel* in Arequipa

Casa de Virgina* im Colca Canyon

 

 



7. Unsere Route und Kosten von Tag 1 bis 59 im Detail

Wir haben unsere Peru Reise in Lima gestartet und sind nach einem Abstecher nach Huaraz im Norden weiter entlang der typischen Reiseroute nach Süden gereist. Die wichtigsten Stopps waren Paracas, Ica, Cusco, Arequipa und Puno.

 

Unsere Route durch Peru


Einreise nach Peru und die Hauptstadt Lima

Anreise nach Peru

 

Wir sind am 25. Mai 2022 von Guayaquil in Ecuador nach Lima, Hauptstadt von Peru, geflogen. Der Flug wurde von LATAM durchgeführt. In der Regel kann man mit 250-300 Euro pro Person rechnen, wenn man frühzeitig bucht.

 

Unsere Zeit in Lima – 6 Nächte

 

Lima war unsere erste Station in Peru und wir haben uns hier für eine Woche ein AirBnB gegönnt. Unser Ziel war es, neben der Erkundung der Stadt auch ein wenig am Blog und unseren Projekten zu arbeiten. Das AirBnB hatte alle Annehmlichkeiten, die man braucht und lag im Stadtteil Miraflores. Wir haben es sehr genossen hier auch mal wieder selbst zu kochen.

Wir haben 6 Nächte in der AirBnB Wohnung gewohnt. Sie lag im 11 Stock eines Hochhauses und hatte alles, was man sich wünschen kann. Eine schöne Küche, ein gutes Bad und gemütliches Schlafzimmer. Das WLan war schön fix und so konnten wir auch etwas arbeiten. Bezahlt haben wir hier für eine Woche 237 Euro.

 

Was haben wir in Lima erlebt?

 

In Lima haben wir uns die Historische Altstadt mit einer Free Walking Tour angeschaut, sind durch die Parks von Miraflores geschlendert und haben die Ruinenstadt Huaca Pucllana besucht. Die ein oder andere Leckerei wurde gekostet und wir haben überwiegend selbst gekocht.

 

Peru Reise Kosten

Die Steilküste von Lima


Kosten für 7 Tage Lima (2 Personen): 440 Euro

Transport:

  • Transport Flughafen – Hostel: 25 US-Dollar
  • Bus in die Innenstadt: 2,50 Euro
  • Uber zum Busbahnhof: 4 Euro

Unterkunft:

  • AirBnB Wohnung: 237 Euro / 6 Nächte

Essen:

  • Cafés: 25 Euro 
  • Supermarkt: 100 Euro

Sehenswürdigkeiten / Touren:

  • Free Walking Tour: 13 Euro Trinkgeld
  • Eintritt Huaca Pucllana: 7,60 Euro 

Sonstiges:

  • SIM-Karte Claro 15 GB / 30 Tage: 22 Euro
  • Wäsche waschen: 4 Euro
Peru Reise Kosten

Unser Appartement in Lima


Unsere Zeit in Huaraz – 7 Nächte

Huaraz liegt etwa 300 Kilometer nördlich von Lima. Uns war klar, dass es ein Umweg bedeutet hierher zu fahren, weil wir wieder zurück nach Lima mussten, um unsere Route gen Süden fortzusetzen. Trotzdem entschieden wir einen Abstecher nach Huaraz zu machen.

 

Der Grund nach Huaraz zu kommen, war vor allem die Cordillera Blanca. Die höchste Gebirgskette in Peru ist nämlich ein Wanderparadies. Hier gibt es unzählige schneebedeckte Gipfel und Lagunen, zu denen man wandern kann.  

 

Wir haben im Lhotse Hostel in Huaraz übernachtet. Ein gutes Hostel mit einer schönen Dachterrasse und Gemeinschaftsküche. Wir hatten alles, was wir brauchten und waren innerhalb von 5 Minuten zu Fuß in der Innenstadt mit Supermarkt und Märkten. Das Doppelzimmer war wahnsinnig günstig und ein abwechslungsreiches Frühstück gab es auch noch dazu. 

 

Insgesamt war Huaraz wohl der preiswerteste Stopp für uns in Peru. Hier ist der Tourismus nicht so allgegenwärtig und man hat das Gefühl hier wirklich die lokalen Preise zu bekommen anstatt die Touristenpreise. Die Touren zur Laguna 69 und zum Pastoruri Gletscher waren sehr preiswert und alles andere kann man auch gut und günstig auf eigene Faust unternehmen. Das Teuerste ist dann wohl der Eintritt zu Nationalpark Huascaran. Aber auch da gibt es die Möglichkeit zu sparen, indem man direkt ein Mehrtagesticket nimmt und sich die Wanderungen an mehreren Tagen hintereinander plant.

 

Wir waren zwei Tage in Huaraz, um uns an die Höhe zu gewöhnen, denn die Stadt liegt auf über 3000 Meter und dann haben wir 4 Wanderungen an den 4 darauffolgenden Tagen gemacht.

 

Peru Reise Kosten

Pastoruri Gletscher im Huascaran Nationalark bei Huarapz


Kosten für 8 Tage in Huaraz (2 Personen): 336 Euro

Transport:

  • Bus Lima nach Huaraz (Cruz del Sur / 9h): 35,50 Euro
  • Taxi in Huaraz zur Unterkunft: 5 Euro
  • Taxi in Huaraz zum Bus: 2 Euro
  • Bus zurück nach Lima (Cruz del Sur): 36 Euro

Unterkunft:

Verpflegung:

  • Supermarkt / Bäckereien / Markt: 51 Euro
  • Cafés: 18 Euro

Sightseeing:

  • Collectivo zur Wilkacocha Lagune: 2,50 für Hin und Zurück
  • Tour Pastoruri Gletscher: 23 Euro
  • Tour Laguna 69: 23 Euro
  • Collectivo nach Pitec (Laguna Churup): 10 Euro Hin und Zurück
  • Eintritt Nationalpark für 3 Tage: 30 Euro

Unsere Zeit in Paracas und Huacachina – 5 Nächte

Unsere Route führte uns dann von Lima direkt weiter in Richtung Süden. Zuerst besuchten wir die kleine Stadt Paracas, die direkt an der Küste liegt. Hier machten wir Halt, um die Islas Ballestas zu besuchen und das Natural Reserve de Paracas.

 

In Paracas unternahmen wir eine Bootstour zu den Islas Ballestas, wo man Pinguine, Seelöwen und eine unendliche Menge an Vögeln sehen kann. Das Natural Reserve besuchten wir auf eigene Faust. Mit einem geliehenen Fahrrad ging es in die wüste und nach dem wir uns durch den Gegenwind bis zur Küste gekämpft hatten, konnten wir die Landschaft so richtig genießen.

 

Danach ging es weiter nach Ica. Dort bleiben wir aber nicht, sondern fuhren direkt die paar Kilometer weiter zur Oase Huacachina. Die kleine Oase liegt mitten in den Dünen und ist vor allem für zwei Dinge bekannt: einer Tour, bei der man mit den Buggys durch die Dünen brettert und den wunderschönen Sonnenuntergang in den Dünen. Wir entschieden uns für letzteres. Wir spazierten also eine Weile durch die Dünen und schauten uns den Sonnenuntergang an. Ein Tag in Huacachina reicht dann aber auch wieder. Hier ist alles etwas teurer und touristischer.

 

Da beide Orte sehr touristisch sind und die Unterkünfte oft keine Gemeinschaftsküche haben, mussten wir hier jeden Tag auswärts zu Abend essen.

 

Das Natural Reserve in Paracas und die Wüstenoase Huacachina


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Kosten für 6 Tage in Paracas und Huacachina (2 Personen): 378,50 Euro

Transport:

  • Bus von Lima nach Paracas (Cruz del Sur): 20 Euro
  • Bus Paracas nach Ica (Cruz del Sur): 9,50 Euro
  • Taxi Ica nach Huacachina: 5 Euro
  • Taxi zum Busbahnhof in Ica: 3 Euro

Unterkunft:

Verpflegung:

  • Restaurants: 102 Euro
  • Cafés: 27 Euro
  • Supermarkt: 36,50 Euro

Sehenswürdigkeiten:

  • Tour zu den Islas Ballestas (ParacasExplorer): 35,50 Euro
  • Fahrräder für einen tag: 17,50 Euro
  • Eintritt Natural Reserva de Paracas: 5,50 Euro
  • Eintritt Dünen in Huacachina: 2 Euro 

Unsere Zeit in Cusco – 25 Nächte

Von Ica aus ging es für uns weiter nach Cusco. Wir wussten bereits das es dort einiges zu erleben gibt aber, dass wir am Ende gute 4 Wochen bleiben würden, dass hätten wir wohl nicht gedacht. Zuerst blieben wir 10 Tage in Cusco in einem kleinen Appartement. Wir unternahmen einige Tagesausflüge und schauten uns einiges um Cusco herum an. 

 

Unser Hostel, dass Blacky Hostel verfügt neben den Schlafsälen auch über 2 Appartements mit eigener Küche und Bad. In eines davon haben wir uns eingemietet. Preis Leistung sind hier sehr gut und wir haben uns die ersten 10 Tage in Cusco hier wohl gefühlt.

 

Wir haben die Altstadt und die Ruinen um Cusco erkundet, das Fest zum Corpus Christi miterlebt und zwei Touren ins Sacred Valley und zum Regenbogenberg Palccoyo unternommen. Viel zu schnell waren die 10 tage auch schon wieder um und unser erstes großes Abenteuer startete, für das wir Cusco kurzzeitig verließen.

 

Schon in Lima hatten wir uns entschieden, dass wir gerne den Salkantay Trek zum Machu Picchu wandern möchten. Wir waren uns aber recht unsicher, ob wir das so hinbekommen und wollten die Wanderungen in Huaraz nutzen, um zu schauen, wie es um unsere Fitness bestellt ist. Spoiler: wir haben einen 5 Tages Trek zum Machu Picchu gebucht und sind ihn auch gewandert. Eine großartige Erfahrung, die wir nicht mehr missen wollen.

 

Nach dem Salkantay Trek haben wir noch einmal ein paar Tage in Cusco entspannt, ein bisschen am Blog gearbeitet und Nico musste eine Erkältung auskurieren. Denn es stand für uns noch eine zweite Mehrtagestour auf dem Programm. Von Cusco aus ging es für uns für 4 Tage in den Manu Nationalpark, am Rande des Amazonas. Vor und nach der Tour haben wir im Brothers House übernachtet. In sehr gutes Hostel was in Preis und Leistung nicht mehr zu schlagen ist. Große gemütliche Zimmer, eine kleine Gemeinschaftssitzecke mit TV und eine große Küche. Dazu noch die Ruhe, da es nur 6 Zimmer gibt und man, so dass Gefühl hat, eine Haushälfte gemietet zu haben. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und das Beste, der Markt von San Blas ist keine 5 Minuten entfernt. Wir waren als fast täglich auf dem Markt und haben einen Jugo getrunken und ein Sandwich gegessen.

 

Nach der Regenwalderfahrung im Manu Nationalpark haben wir dann noch einmal 2 Tage in Cusco verbracht, bevor wir diese großartige Stadt endgültig verließen und weiter nach Süden zogen.

 

Wir haben in Cusco anfangs viel selbst gekocht aber irgendwann haben wir all die leckeren Restaurants gefunden und sind dann doch ein paar Mal abends Essen gewesen. Und unsere heimliche Sucht war wohl der San Blas Market: dort gab es für sehr wenig Geld immer leckere frische Jugos und Sandwiches. Da waren wir zum Schluss fast täglich. Der Markt war halt auch nur wenige Meter von unserer Unterkunft entfernt.

 

Cusco - charmante Altstadt, viele Inka Ruinen und leckeres Essen


Kosten für 25 Tage in und um Cusco (2 Personen): 2838 Euro

Transport:

  • Bus Ica nach Cusco (Cruz del Sur / 18h): 85 Euro
  • Taxi zur Unterkunft: 4 Euro
  • Collectivo nach Pisac (Hin und Zurück): 5 Euro

Unterkunft:

Verpflegung:

  • Restaurants: 155 Euro
  • Café und San Blas Market: 55 Euro
  • Supermarkt und Bäckereien: 160 Euro

Sehenswürdigkeiten und Touren:

  • Boleto Turistico (10 Tage): 65 Euro
  • Free Walking Tour (FreeInkanMilkyway): 15 Euro
  • Sacred Valley Tour (Tagestour): 73 Euro
  • Eintritt Salz Terrassen von Maras: 5 Euro
  • Tour Regenbogenberg Palccoyo (Tagestour): 63 Euro
  • Drohnennutzung Palccoyo Gebühr: 13 Euro
  • Salkantay Trek mit KB Adventures (5 Tage): 580 Euro
  • Schlafsäcke Ausleihgebühr: 28,50 Euro
  • Eintritt Humantay Lagune: 10 Euro
  • Tour Manu Nationalpark mit Manu Wildlife Peru (4 Tage): 1070 Euro

Sonstiges:

  • Shopping: 115 Euro
  • Wäsche waschen (2x): 9,50
  • Claro SIM-Karte 10 Tage / 4,5GB: 2,50 Euro
Peru Reise Kosten

Nach 5 Tagen auf dem Salkantay Trek erreichten wir Machu Picchu


Unsere Zeit in Arequipa – 10 Nächte

Von Cusco aus ging es für uns nach Arequipa, unserer letzten Station in Peru. Der Bus von Cusco aus braucht gute 10 Stunden bis nach Arequipa. Hier haben wir die gesamte Zeit immer wieder im gleichen Hostel eingecheckt: dem PeruSwissHostel.

 

Das lag zum einen an der guten Lage, wir konnten alles von hier aus per Fuß erreichen und dem unschlagbaren Preis aber zum anderen auch daran, dass wir einfach nichts Besseres finden konnten. Wir haben hier auch immer wieder unser Gepäck eingelagert und sind von Arequipa aus zu einer Tour in den Colca Canyon gestartet oder haben auch 3 Wochen Bolivien bereist, bevor uns er Flug ins nächste Reiseland uns schlussendlich noch einmal wieder nach Arequipa zurückbrachte.

 

Arequipa ist eine wunderschöne Kolonialstadt, umrahmt von 3 großen Vulkanen. Man kann einiges in der Stadt anschauen, allen voran die Kathedralen und Kirchen aber auch das Monasterio de Santa Catalina. Darüber hinaus gibt es einiges, um Arequipa zu erkunden. Wir haben die Ruta de Silar, einen Steinbruch und den großen Salzsee, die Salinas Blanca auf einer Tour mit La Nueva Ruta von Arequipa aus erkundet. Beides ist zu empfehlen. 

 

Ein paar Eindrücke aus Arequipa und von unseren Touren

Dann sind wir noch für ein paar Tage ins 6 Stunden entfernte Cabanoconde gefahren, um im Colca Canyon wandern zu gehen und die Andencondore zu sehen. Für die Wanderung durch den Colca Canyon haben wir uns für eine 3-tägige Wanderung entschieden und unten im Canyon in zwei Unterkünften übernachtet. Nach der Wandertour ging es wieder zurück nach Arequipa.

 

Arequipa war, wie Cusco auch wieder eine Stadt mit viel zu vielen guten Restaurants. Da wir nicht wirklich im Hostel kochen konnten, haben wir uns abends durch die Stadt geschlemmt. Die vielen Cafés mit Pancakes und Crêpes oder auch die verdammt gute Bäckerei Masamama haben unseren Geldbeutel auch nicht so wirklich geschont. 

 

Peru Reise Kosten

Aussichtspunkt in den Colca Canyon und auf die majestätischen Condore


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Kosten für 10 Tage Arequipa und Colca Canyon (2 Personen): 650,50 Euro

Transport:

  • Bus von Cusco nach Arequipa (Cruz del Sur / 10h): 44 Euro
  • Taxi in Arequipa zum Hostel: 4 Euro
  • Bus nach Cabanoconde (Andalucia / 6h): 15 Euro
  • Collectivo zum Cruz del Condor: 4 Euro
  • Bus zurück nach Arequipa (Andalucia / 6h): 15 Euro
  • Taxi zum Hostel in Arequipa: 3 Euro

Unterkünfte:

Verpflegung:

  • Restaurants: 126 Euro
  • Café und Bäckerei: 50 Euro
  • Supermarkt und Märkte: 50 Euro

Sehenswürdigkeiten:

  • Free Walking Tour Arequipa: 13 Euro
  • Tour Ruta de Silar (Halbtagesausflug mit La Nueva Ruta): 15 Euro
  • Eintritt Steinbruch: 2,50 Euro
  • Eintritt Canyon: 2,50 Euro
  • Tour Salinas Blanca (Halbtagesausflug mit La Nueva Ruta): 28 Euro
  • Eintritt Salinas Blanca: 5 Euro
  • Eintritt Monasterio de Santa Catalina: 20 Euro
  • Eintritt Colca Canyon / Cruz del Condor: 35 Euro

Sonstiges:

  • Wäsche waschen (2x): 12 Euro
  • Claro SIM-Karte 4,5GB für 10 Tage: 2,50 Euro

 

Peru Reise Kosten

Colca Canyon


Unsere Zeit in Puno – Zwischenstopp auf dem Weg nach Bolivien

Von Arequipa aus haben wir dann den Bus nach Puno genommen, wo wir nach einer Übernachtung weiter nach Copacabana in Bolivien gefahren sind. Da unser Bus statt 6 Stunden leider 10 Stunden nach Puno brauchte, haben wir die Stadt nur im Dunkeln gesehen. Wir sind zu unserer Unterkunft, haben geschlafen und sind morgens direkt 6 Uhr wieder zum Busbahnhof, um weiterzufahren. Daher war es nur ein kurzer Stopp zum Schlafen und von Puno selbst haben wir nichts gesehen.

 

Kosten für 1 Tag in Puno:


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