Aktualisiert März 2026
Wer nach Cusco reist, merkt schnell: Die ehemalige Hauptstadt der Inka ist nicht nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Machu Picchu, sondern eine der vielseitigsten Regionen Südamerikas. Rund um Cusco findest du unzählige Inka-Ruinen, beeindruckende Landschaften, grandiose Bergwelten und kulturelle Highlights – viele davon sind nur einem Eintrittsticket zugänglich.
Genau hier kommt das Boleto Turístico del Cusco ins Spiel. Es bündelt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region in einem Pass und kann dir nicht nur Geld sparen, sondern auch die Planung deiner Reise deutlich erleichtern.
Doch lohnt sich das Ticket wirklich – und für wen?
Cusco ist unsere Lieblingsstadt in Südamerika - hier kann man Wochen zubringen weil es so viel zu sehen gibt
1. Was ist das Boleto Turístico?
2. Was ist im Boleto Turístico enthalten?
3. Wo kannst du das Boleto Turistico kaufen?
4. Sehenswürdigkeiten in Cusco Stadt
5. Sehenswürdigkeiten um Cusco im Heiligen Tal der Inka
6. Fazit: Lohnt sich das Boleto Turístico?
7. Die perfekte 10 Tage Reiseplanung für Cusco mit dem Boleto Turistico
Das Boleto Turístico del Cusco ist ein offizielles Kombiticket, das dir je einmal den Zugang zu den 16 wichtigsten Sehenswürdigkeiten in und rund um Cusco ermöglicht. Es wird von der lokalen Tourismusbehörde herausgegeben und deckt sowohl Highlights in der Stadt als auch im Heiligen Tal ab.
-> Wichtig: Das Ticket gilt ab dem ersten Nutzungstag und kann nicht pausiert werden.
-> Der Eintrittspreis für einzelne Attraktionen vor Ort sind jeweils 70 Soles pro Sehenswürdigkeit! Du sparst also schon ab der zweiten Sehenswürdigkeit!
Du hast zwei Ticket-Varianten:
Das 10-Tage-Ticket (Vollticket)
Die 1-2 Tage Teil-Tickets
Das Boleto Turistico - besuchst Du eine Attraktion wird es eingelöst abgestempelt
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Das Ticket umfasst 16 Sehenswürdigkeiten in zwei Hauptbereichen:
Cusco Stadt:
Ruinen rund um Cusco im Heiligen Tal der Inka:
Die schönste Inka Ruine im Heiligen Tal: Pisac
Du kannst das Ticket entweder in der Altstadt von Cusco nahe dem Plaza de Armas bei der offiziellen Tourismusbehörde kaufen (im Gebäude wo sich auch das Museo de Arte Popular befindet) oder aber einfach beim Besuch der großen Inkastätten wie Sacsayhuaman, Ollantaytambo oder Pisac.
Die kleineren Inka Ruinen verkaufen es nicht vor Ort, daher lohnt es sich das Ticket direkt beim ersten Besuch in Sacsayhuaman zu erwerben, der Inkaruine oberhalb von Cusco, die sich perfekt als erstes Ausflugsziel zum Akklimatisieren in Cusco eignet.
Das Ticket ist personalisiert und startet direkt am Tag des Kaufes. Du kannst es nicht pausieren, daher solltest du deinen Aufenthalt gut planen, um die vollen 10 Tage auszuschöpfen.
Sacsayhuaman liegt oberhalb von Cusco - perfekt für einen ersten Ausflug raus aus der Stadt
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Die beeindruckende Festungsanlage Sacsayhuaman oberhalb von Cusco gehört zu den wichtigsten Inka-Stätten der Region. Die riesigen, perfekt ineinanderpassenden Steinblöcke sind bis zu mehrere Tonnen schwer und wurden ohne Mörtel verbaut – ein Meisterwerk der Inka-Architektur. Von hier hast du zudem einen fantastischen Blick über Cusco. Besonders zum Sonnenuntergang entfaltet der Ort eine ganz besondere Atmosphäre und zeigt eindrucksvoll die Ingenieurskunst der Inka.
-> Ausführliche Infos zur Inkaruine findest Du hier!
Qenqo ist eine mystische archäologische Stätte, die vermutlich für religiöse Zeremonien der Inka genutzt wurde. Besonders auffällig sind die in den Fels gehauenen Kanäle und Opferaltäre, die auf rituelle Praktiken hindeuten. Unterirdische Gänge und kleine Höhlen verleihen dem Ort eine geheimnisvolle Atmosphäre. Man geht davon aus, dass hier Opfergaben dargebracht wurden, möglicherweise sogar Tieropfer. Die Anlage ist zwar kleiner als Saqsaywaman, aber durch ihre besondere Struktur und Bedeutung kulturell sehr spannend.
Puka Pukara, was übersetzt „rote Festung“ bedeutet, liegt etwas außerhalb von Cusco und diente vermutlich als militärischer Kontrollpunkt oder Raststation für Reisende. Die rötliche Farbe der Steine entsteht besonders bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die Anlage in warme Farbtöne taucht. Die Ruinen bestehen aus Terrassen, Mauern und kleinen Räumen und bieten einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft. Durch seine Lage war der Ort strategisch wichtig für den Zugang zur Stadt Cusco.
-> Ausführliche Infos zur Inkaruine findest Du hier!
Tambomachay wird oft als „Bad der Inka“ bezeichnet und ist bekannt für seine ausgeklügelten Wasserkanäle und Brunnenanlagen. Bis heute fließt hier frisches Wasser durch die steinernen Kanäle, was die hohe Ingenieurskunst der Inka zeigt. Vermutlich wurde dieser Ort für rituelle Waschungen oder zur Verehrung des Wassers genutzt, das in der Andenkultur eine große spirituelle Bedeutung hatte.
-> Ausführliche Infos zur Inkaruine findest Du hier!
Das städtische Museum für zeitgenössische Kunst wurde 1995 eröffnet und bietet einen spannenden Einblick in die moderne Kunstszene von Cusco. In zwei Ausstellungsräumen werden regelmäßig wechselnde Werke regionaler Künstler präsentiert, darunter bekannte Namen wie Hilario Mendivil oder Edilberto Mérida. Die Ausstellung verbindet traditionelle Einflüsse der Andenkultur mit modernen Interpretationen und zeigt, wie lebendig und kreativ die Kunstszene in Cusco heute ist.
Das regionale historische Museum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des berühmten Chronisten Inca Garcilaso de la Vega. Das Gebäude selbst ist bereits ein Stück Geschichte. Im Inneren erwarten dich 13 Ausstellungsräume mit Fundstücken aus der vorspanischen Zeit, darunter Keramik, Werkzeuge und archäologische Artefakte. In den oberen Etagen wird die Entwicklung Cuscos während der Kolonialzeit bis hin zur modernen Republik dargestellt. Das Museum bietet einen umfassenden Überblick über die kulturelle und historische Entwicklung der Region.
Das Centro Qosqo de Arte Nativo wurde bereits 1924 gegründet und widmet sich der Bewahrung traditioneller Musik und Tänze aus der Region Cusco. Täglich finden hier Folklore-Shows statt, bei denen Tänze aus verschiedenen Regionen Perus aufgeführt werden. Mit über 70 Künstlern, originalen Kostümen und traditionellen Instrumenten entsteht eine authentische und lebendige Atmosphäre. Ergänzend gibt es ein kleines Museum, in dem du mehr über die Hintergründe der Tänze und die kulturelle Bedeutung erfährst.
Dieses Museum befindet sich direkt neben bzw. unter dem berühmten Sonnentempel Qorikancha und ergänzt den Besuch der Anlage perfekt. In mehreren Räumen werden archäologische Funde ausgestellt, die bei Ausgrabungen entdeckt wurden, darunter Keramik, Metallobjekte und sogar Mumien. Besonders spannend sind Modelle, die zeigen, wie der Tempel zu Zeiten der Inka ausgesehen haben könnte. Dadurch bekommst du ein viel besseres Verständnis für die Bedeutung dieses einst wichtigsten religiösen Zentrums des Inkareichs.
Das Monument zu Ehren des Inka-Herrschers Pachacútec ist eines der markantesten Bauwerke der Stadt. Die 11 Meter hohe Bronzestatue steht auf einem mehrstöckigen Turm, in dem die Geschichte des Inkareiches dargestellt wird. Auf jeder Ebene erfährst du mehr über das Leben und die Errungenschaften Pachacútecs, der als einer der bedeutendsten Herrscher der Inka gilt. Von der obersten Plattform hast du zudem einen beeindruckenden Panoramablick über die gesamte Stadt Cusco.
Das Museum für Volkskunst zeigt eine farbenfrohe Sammlung traditioneller und zeitgenössischer Handwerkskunst aus Cusco. Hier findest du Skulpturen, Masken, Keramik und detailreiche Figuren, die typische Szenen des Alltags sowie religiöse Feste darstellen. Besonders bekannt sind die sogenannten „Manuelitos“, kleine Figuren mit kultureller Bedeutung. Die Ausstellung vermittelt auf kreative Weise die kulturelle Vielfalt der Region und zeigt, wie tief Traditionen bis heute im Alltag der Menschen verwurzelt sind. Besonders schön fanden wir auch die alten Fotografien von Cusco, die die Vergangenheit der Stadt zeigten.
Pisac ist eine der beeindruckendsten Ruinenanlagen im Heiligen Tal und liegt spektakulär auf einem Bergrücken über dem gleichnamigen Dorf. Die Anlage besteht aus landwirtschaftlichen Terrassen, Tempeln und Wohnbereichen, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Natur und Architektur sowie der Blick ins Tal. Unten im Ort Pisac findest du außerdem einen der bekanntesten Märkte der Region, auf dem lokale Handwerkskunst und Souvenirs verkauft werden.
-> Ausführliche Infos zur Inkaruine findest Du hier!
Ollantaytambo ist sowohl eine lebendige Kleinstadt als auch eine bedeutende Inka-Ruinenstätte. Die massiven Terrassen und Tempelanlagen ziehen sich steil den Berg hinauf und bieten beeindruckende Ausblicke auf das Tal. Besonders bekannt ist der Sonnentempel, dessen gewaltige Steinblöcke perfekt bearbeitet wurden. Der Ort war einst eine wichtige Festung und spielte eine zentrale Rolle im Widerstand gegen die spanischen Eroberer. Heute ist Ollantaytambo zudem ein wichtiger Ausgangspunkt für Züge nach Machu Picchu.
-> Ausführliche Infos zur Inkaruine findest Du hier!
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Chinchero ist ein traditionelles Andendorf, das für seine gut erhaltene Inka-Architektur und seine lebendige Kultur bekannt ist. Hier treffen alte Inka-Terrassen auf koloniale Gebäude, darunter eine Kirche, die auf den Fundamenten eines Inka-Palastes errichtet wurde. Besonders interessant sind die lokalen Textilwerkstätten, in denen du sehen kannst, wie traditionelle Stoffe mit natürlichen Farben hergestellt werden. Chinchero bietet einen authentischen Einblick in das Leben in den Anden.
-> Ausführliche Infos zur Inkaruine findest Du hier!
Moray ist eine einzigartige archäologische Stätte, die aus kreisförmigen Terrassen besteht, die sich tief in die Erde hineinziehen. Es wird vermutet, dass die Inka hier landwirtschaftliche Experimente durchgeführt haben, da innerhalb der Terrassen unterschiedliche Mikroklimata herrschen. Die Anlage ist nicht nur historisch spannend, sondern auch landschaftlich beeindruckend und ein beliebtes Fotomotiv. Die geometrische Form hebt sich stark von anderen Inka-Ruinen ab.
-> Ausführliche Infos zur Inkaruine findest Du hier!
Tipón gilt als Meisterwerk der Inka-Wasserbaukunst und ist eine der beeindruckendsten, aber weniger besuchten Anlagen rund um Cusco. Die Anlage besteht aus kunstvoll angelegten Terrassen, durch die bis heute klares Wasser über steinerne Kanäle und Brunnen fließt. Die präzise Bauweise zeigt, wie fortschrittlich die Ingenieurskunst der Inka war. Vermutlich diente Tipón als königlicher Garten oder landwirtschaftliches Experimentierfeld. Die ruhige Lage und die grüne Umgebung machen den Ort besonders idyllisch.
Pikillacta ist eine der wenigen präinkaischen Stätten in der Region und stammt aus der Zeit der Wari Culture. Die weitläufige Anlage erstreckt sich über mehrere Kilometer und besteht aus rechteckigen Gebäuden, Straßen und Mauern, die teilweise bis zu sieben Meter hoch sind. Im Gegensatz zu den Inka-Ruinen wirkt Pikillacta deutlich geometrischer und geplanter. Die Stätte vermittelt einen spannenden Einblick in die Kulturen, die lange vor den Inka in den Anden lebten.
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Ganz klar: Ja, das Boleto Turístico lohnt sich absolut.
Wenn du mehrere Tage in Cusco und Umgebung verbringst, kommst du an diesem Ticket kaum vorbei. Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind mit Ticket zugänglich, und einzeln würdest du deutlich mehr bezahlen.
Noch wichtiger ist aber: Cusco ist viel mehr als nur ein Zwischenstopp für Machu Picchu. Die Region gehört für uns zu den schönsten und vielfältigsten Orten der Welt. Du hast hier eine unglaubliche Mischung aus beeindruckender Natur, tief verwurzelter Kultur und faszinierenden Inka-Ruinen.
Wir empfehlen dir ganz klar, mindestens 7–10 Tage in Cusco zu verbringen. Neben den enthaltenen Sehenswürdigkeiten im Ticket gibt es unzählige weitere Möglichkeiten:
Du kannst hier problemlos mehrere Wochen verbringen, ohne dass es langweilig wird. Die Anden haben etwas Magisches – die Landschaft, die Weite und die Geschichte machen diese Region zu einem unvergesslichen Reiseziel.
Wenn du das Beste aus deinem Aufenthalt in Cusco herausholen möchtest, empfehlen wir dir ganz klar: Plane mindestens 10 Tage ein. Mit dem Boleto Turístico del Cusco kannst du alle Orte in und um Cucso erkunden.
Hier ist unsere optimale 10-Tage-Route
Tag 1: Ankommen & Akklimatisieren in Cusco
Nach deiner Ankunft in Cusco solltest du es ruhig angehen lassen. Die Stadt liegt auf über 3.400 Metern Höhe, daher ist Akklimatisierung extrem wichtig. Nutze den Tag für einen entspannten Spaziergang durch die Altstadt, trinke viel Wasser oder Coca-Tee und vermeide anstrengende Aktivitäten. Ein erster Eindruck vom Plaza de Armas in Cusco und ein Spaziergang durch San Blas reichen völlig aus.
Tag 2: Sacsayhuamán & Qenqo + Ticket kaufen
Heute startest du mit den ersten Ruinen oberhalb der Stadt. Besuche die beeindruckende Festung Saqsaywaman und die mystische Anlage Qenqo. Beide Orte lassen sich gut zu Fuß oder mit dem Taxi erreichen.
->Tipp: Kaufe heute dein Boleto Turístico, damit du die nächsten Tage flexibel planen kannst.
Tag 3: Puka Pukara & Tambomachay + Wanderung zurück
Mit einem Collectivo (lokaler Minibus) fährst du heute zu den etwas weiter entfernten Ruinen Puka Pukara und Tambomachay.
Der Rückweg ist ein echtes Highlight: Du kannst zu Fuß zurück nach Cusco wandern und dabei immer wieder schöne Ausblicke auf die Landschaft genießen. Die Strecke ist leicht und perfekt, um sich weiter an die Höhe zu gewöhnen.
Tag 4: Ollantaytambo & Inka-Ruinen
Heute geht es mit dem Collectivo ins Heilige Tal nach Ollantaytambo. Die Fahrt selbst ist bereits ein Erlebnis, da sich die Landschaft langsam verändert und immer beeindruckender wird. Du checkst in dein Hotel in Ollantaytambo ein und hast den Nachmittag Zeit für erste Erkundeungen.
Vor Ort besuchst du die gewaltigen Ruinen von Ollantaytambo, die zu den wichtigsten Inka-Anlagen gehören. Die Terrassen und Tempel bieten spektakuläre Ausblicke ins Tal. Ein Teil der Anlage ist nur zwischen 13-15 Uhr geöffnet – Plane das bei deinem Besuch ein.
Tag 5: Wanderung Moray → Salinas de Maras
Heute steht eine der schönsten Wanderungen im Heiligen Tal auf dem Programm. Du wanderst von den kreisförmigen Terrassen von Moray zu den beeindruckenden Salzterrassen von Salinas de Maras.
-> Alternativ: Wenn du nicht wandern möchtest, kannst du eine Tour ab Cusco oder Ollantaytambo* nach Moray, den Salinas de Maras und Chinchero buchen.
Tag 6: Entspannen in Ollantaytambo
Nach den aktiven Tagen kannst du heute etwas entspannen und Ollantaytambo genießen. Der Ort hat eine ganz besondere Atmosphäre mit kleinen Gassen und Cafés.
-> Optional kannst du die Ruinen auf der gegenüberliegenden Talseite erkunden oder einfach einen ruhigen Tag einlegen.
Wenn Du nicht nach Ollantaytambo fahren möchtest und dort übernachten willst (was wir dir aber wärmstens empfehlen) kannst du auch die Sacred Valley Tour ab Cusco* machen. Dort besuchst du auf einer Tagestour Chinchero, Ollantaytambo, Moray, Maras und Pisac. Die Tour ist super wenn du nicht so viel Zeit hast und viel sehen willst aber die Stopps an den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind wirklich sehr kurz und man sprinted quasi durch alle Highlights durch.
Tag 7: Rückkehr nach Cusco & Museen
Heute geht es mit dem Collectivo zurück nach Cusco. Am Nachmittag kannst du mehrere Museen besuchen, die alle zentral liegen. Pro Museum reichen meist 30 Minuten. Wir würden dir auch nur empfehlen, die Museen zu besuchen, wenn du das Boleto Turistico hast. Den Eintritt würden wir nicht dafür bezahlen da sie sehr klein und teils etwas aus der Zeit gefallen sind. Aber wenn du das Ticket und einen halben Tag Zeit hast, schaue sie dir ruhig an.
-> Viele Museen haben montags geschlossen
Tag 8: Die Ruinen von Pisac
Mit einem Collectivo fährst du nach Pisac. Von dort kannst du eine wunderschöne Wanderung durch die Ruinen von Pisac machen. Für uns sind es die schönsten Inkaruinen im Heiligen Tal und ein 30 minütiger Stopp, wie ihn viele auf Touren anbieten, werden dieser Anlage nicht gerecht. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und bietet spektakuläre Ausblicke ins Tal. Du kannst hier gute 6 Stunden durch die Ruinen wandern. Am Ende der Wanderung erreichst du den Ort Pisac mit seinem bekannten Markt, von wo es wieder zurück nach Cusco geht. Ein perfekter Tagesausflug.
Tag 9: Süd-Tour – Tipón & Pikillacta
Heute erkundest du die weniger besuchten Ruinen südlich von Cusco. Besonders beeindruckend sind die Wasseranlagen von Tipón sowie die weitläufige präinkaische Stadt Pikillacta. Diese Tour wird oft als „Valle Sur“* angeboten und ist eine tolle Ergänzung zu den klassischen Highlights. Mit einer gebuchten Tour lassen sich die Ruinen em einfachsten erkunden.
Tag 10: Chinchero oder Moray & Maras
Am letzten Tag kannst du flexibel entscheiden:
-> Entweder ein Ausflug mit dem Collectivo oder Taxi nach Chinchero mit seinen traditionellen Märkten und Textilwerkstätten
-> Oder (falls noch nicht gemacht) eine Tour nach Chinchero kombiniert mit dem Besuch von Moray und Maras*
Die Bergwelt um Cusco ist gigantisch und abwechslungsreich - Alte Terrassen der Inka gehören hier auch immer dazu
Damit holst du das Beste aus deinem Boleto Turistico raus und hast fast alles gesehen. Fehlt nur noch die Statue von Pachacutec und die kleine Theateraufführung. Vielleicht findest Du noch irgendwo Platz dafür.
Und wenn du diese 10 Tage gefüllt hast, kannst du mit Ausflügen in die Bergwelt rund um Cusco noch gut weitere 10-14 Tage füllen. Eine Übersicht aller Tagestouren und Mehrtagestouren ab Cusco findest Du hier. Du hast die Qual der Wahl und hoffentlich genug Zeit mitgebracht.
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