Peru

Alles was Du für deine Reise nach Peru wissen musst

Peru sehenswürdigkeiten

Die Ausgrabungsstätte Tambomachay bei Cusco


Inhalt:



1. Sehenswürdigkeiten in Peru

 

Machu Picchu – Die weltberühmte Inka Stätte ist die Sehenswürdigkeit in Peru. Sie liegt weit oben in den Bergen der Anden und ist immer noch voller Mysterien. Warum verschwanden die Inka so plötzlich und wie konnte zu damaligen Zeiten solch ein Bauwerk, mit seinen ausgeklügelten Terrassensystemen erschaffen werden. Machu Picchu ist aber nicht die einzige Stätte vergangener Zeiten. Peru ist voll davon.

 

Der Inka Trail – Einer der berühmtesten Wanderwege der Welt. Er schlängelt sich auf 43 Kilometer über steinerne Treppen und durch Nebelwälder und endet am berühmten Sonnentor. Von dort hat man zum ersten Mal den Blick auf den Machu Picchu. Für die gesamte Wanderung sollte man 4 -5 Tage einplanen.

 

Der Salkantay Trail – eine Alternative zum Inkatrail. Man startet am Fuße des 6264 Meter hohen Salkantay und wandert 66 Kilometer über den Salkantay Pass hinab in den Regenwald. Ein besonderes Highlight ist der Abstecher nach Llactpata, von wo aus man Machu Picchu von oben sieht, bevor es eben genau dorthin weiter geht.

 

Cusco – Die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs überzeugt noch heute durch ihre Kolonialbauten und den vielen Inkaruinen in der Umgebung. Es gibt so viel rund um die Stadt zu entdecken, dass man hier mehrere Wochen verbringen kann.

 

Lima – Die Hauptstadt Perus liegt direkt an der Pazifikküste. Die hochaufragende Stadt auf den steil abfallenden Klippen hin zum Pazifik bieten ein besonderes Bild.

 

Die Cordillera Blanca – Die höchste Gebirgskette außerhalb des Himalayas hat 16 Gipfel über 6000 Meter Höhe und überragt die umliegende Regionen der Anden. Den höchsten Berg Perus, den Huascaran mit 6768 Metern findet man hier in der Cordillera Blanca. Gerade für Wanderfreunde ein Muss in Peru.

 

Der Titicaca See – Der Lago Titicaca ist der größte See in Peru und ein perfekter Ort, um ein paar Tage abzuschalten und die Ruhe zu genießen. Der See ist das höchstgelegene Binnengewässer der Welt.

 

Die Oase Huacachina – Dünen neben den Anden. Die einzigartige Wüstenoase Huacachina ist komplett von Sand umgeben.

 

Die Nazca Linien – Bis heute weiß man nicht, wer die riesigen Linien, Geoglyphen genannt, in den Feldern Perus angelegt hat. Waren es Außerirdische oder doch nur Urvölker, die sie als Sternenkarten genutzt haben. Bei einem Rundflug über die Nazca Linien kann man sie in ihrer ganzen Pracht bestaunen.

 

Arequipa – Die weiße Stadt Perus hat ihren Namen vom örtlichen weißen Sillar Vulkangestein, aus welchem die Häuser hier gebaut wurden. Die Stadt im barocken Kolonialstil ist eine Augenweide und definitiv einen Besuch wert. 

 

Peru sehenswürdigkeiten

Machu Picchu


2. Die Beste Reisezeit für Peru

Die Hauptsaison ist von Juni bis August, dann ist Trockenzeit im Hochland und in den Regenwäldern im Osten. Das bedeutet beste Bedingungen für Trekking und Wanderungen im Hochland. Allerdings sind dann auch die meisten Touristen unterwegs.

 

Zwischensaison ist von September bis November und März bis Mai. Es ist eine gute Zeit für Wanderungen und den Regenwald. Es kann aber auch mal regnen. Man ist aber mit weniger Besuchermassen unterwegs.

 

 

Nebensaison ist von Dezember bis Februar. Im Hochland und im Amazonasgebiet herrscht dann Regenzeit. Es ist aber die Hauptsaison an den Küstengebieten.


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Isla Ballestas im Nationalpark Paracas
Huachachina in Peru


3. Einreisebestimmungen für Peru

Um aus Deutschland nach Peru einreisen zu dürfen, braucht man vorab kein Visum. Bei der Ankunft in Peru wird eine Aufenthaltsgenehmigung für insgesamt 90 Tage erteilt.

 

Für die Einreise benötigt man (Stand Juli/2022):

  • Einen Reisepass der noch mindestens 6 Monate gültig ist
  • Einen negativen PCR Test (nicht älter als 72h) oder einen vollständigen Impfschutz gegen COVID
  • Eine ausgefüllte Gesundheitserklärung für Peru (online)
  • Ein Rückflug- bzw. Ausreiseticket

 

Peru sehenswürdigkeiten

Die Inkastätte Pisac bei Cusco


4. Das Klima in Peru

Peru hat 3 Hauptklimazonen. Die Anden bzw. das Hochland im Zentrum, die Küstenregionen zum Westen hin und das Amazonasgebiet, welches sich nach Osten erstreckt.

 

Das Klima im Westlichen Peru (Lima und die Küstenregion) 

 

Das Klima hier ist überwiegend trocken. Es gibt nur sehr wenig Regen. Lima gilt als eine der trockensten Städte der Welt. Hier fällt nur etwa 20mm Niederschlag pro Jahr. Die Region ist geprägt von Wüstenlandschaften.

Von Dezember bis April hat man durchschnittlich 24 bis 27°C und von Mai bis Oktober etwa 18 bis 22°C.

Eine Besonderheit in Lima ist der La Garua, eine dicke Schicht tiefhängender Wolken, die Nebel und leichten Regen über der Stadt erzeugt und für eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit sorgt.

 

 

Peru Klimatabelle

Klimatabelle für die Küstenregion, Lima

Das Klima im Hochland von Peru (Cusco, Inka Trail und Machu Picchu)

 

Die Temperaturen sind meistens angenehm bis kühl. Die Trockenzeit im Hochland ist von April bis Oktober. Dann hat man Tagestemperaturen um die 20°C. Nachts wird es aber kalt und die Temperaturen fallen bis zum Gefrierpunkt ab. In dieser Zeit hat man das beste Wetter für den Besuch des Machu Picchu und der Bergwelt, da der Himmel fast immer wolkenlos ist. Während der Trockenzeit sind aber auch die meisten Besucher unterwegs.

Die Regenzeit im Hochland ist von November bis März. Dann sind die Temperaturen milder und es ist nachts nicht ganz so kalt. Meist ist es am Morgen trocken und am Nachmittag regnet es. Die Natur ist dann noch mal ein wenig grüner. Der Inka Trail ist im Februar wegen Wetter und Wartungsarbeiten immer geschlossen.

 

Peru Klimatabelle

Klimatabelle für das Hochland, Cusco

Das Klima im Osten von Peru - dem Amazonasgebiet

 

Im Regenwald hat man ein warmes und feuchtes Klima. Die Temperaturen sind hoch und es gibt viel Niederschlag. Am trockensten ist es im April und Oktober.

 

Peru Klimatabelle

Klimatabelle für den Amazonas, Iquitos


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5. Übernachten in Peru

Es gibt in Peru viele verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Gerade entlang der beliebten Touristenroute Lima – Paracas – Ica – Cusco – Arequipa – Puno sollte jeder fündig werden. Hostel mit gemischten Schlafsälen liegen bei etwa 7 bis 10 Euro pro Nacht. Für ein Doppelzimmer sollte man 17 bis 25 Euro pro Nacht einrechnen.

 

In den touristischen Regionen ist es oft etwas teurer. So zahlt man beispielsweise in Huacachina deutlich mehr, als wenn man in Ica, direkt neben der Oase übernachtet.

 

 

Wer etwas mehr Luxus möchte zahlt für ein Hotel mit Pool ab 35 Euro pro Nacht. Viele Unterkünfte bieten ein Frühstück für 3 bis 5 Euro pro Person an. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt aber im Vergleich sind die Unterkünfte in Peru sehr preiswert. 

 

Peru Reise

Cusco in der Veranstaltungswoche Corpus Cristi 


6. Transport und Verkehr in Peru

Den größten Flughafen des Landes Jorges Chavez findet man in Lima. Daneben gibt es noch weitere in Cusco, Arequipa oder auch in Iquitos ganz im Norden von Peru. Man kann sich in Peru auch gut mit dem Flugzeug fortbewegen.

 

Das Hauptreisemittel in Peru ist aber der Bus. Es gibt zahlreiche Busverbindungen und Busunternehmen, die Busse fahren häufig und Bustickets sind preiswert. Die Busse in Peru sind sehr komfortabel und meist mit viel Platz und 160° Sitzen ausgestattet. Die teilweise sehr langen Fahrten (Ica – Cusco 18h oder Cusco – Arequipa 10h) legt man bequem nachts zurück und kann im Bus schlafen. Die Bustickets sind an den Strecken gemessen sehr preiswert. Je besser und touristischer das Busunternehmen ist desto mehr kosten sie. Man kann mit billigen peruanischen Busunternehmen sehr preiswert unterwegs sein oder aber man greift auf bessere zurück, wie Cruz del Sur. Die sind zwar etwas teurer aber dafür mit 2 Busfahrern, die aller 2 bis 3 Stunden wechseln, ausgestattet. Wer also sicher reisen möchte, sollte da vielleicht etwas mehr bezahlen. Busse kann man bequem bei Busbud.com, redbus.com oder direkt bei Cruz del Sur online buchen.

 

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kann man mit dem Bus erreichen. Die öffentlichen Busse ab und in den Städten sind meist Collectivos und kosten nur einige Cent bis Euro und sind eine gute Möglichkeit stadtnahe Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Auf den Karten von Maps.me sind die Abfahrtorte der Collectivos zum Teil bereits verzeichnet. Meist stehen aber auch die Fahrer an den Straßen und rufen lauthals, wo sie hinfahren. Oder man stellt sich einfach an die Straße und hält beim passenden Collectivo die Hand raus.

 

Das wichtigste Transportmittel in den großen Städten ist immer noch das Taxi. Hier bezahlt man oft einen Festpreis. Also unbedingt vorher den Preis erfragen bzw. verhandeln. 

 

Peru Reise

Die Rainbow Mountains in Peru



7. Die Flora und Fauna in Peru

Durch die abwechslungsreiche Geografie des Landes hat sich eine artenreiche Flora und Fauna entwickelt. Es gibt in Peru zahlreiche Nationalparks und Naturschutzräume, um die empfindliche Natur zu schützen.

 

Je nach Klimazone unterscheidet sich die Flora und Fauna sehr stark.

 

Die Küstenregionen sind trocken und zu großen Teilen von Wüste bedeckt. Es gibt hier nicht so viele natürliche Pflanzen. Durch künstlich geschaffene Oasen wächst hier aber inzwischen auch Baumwolle, Zuckerrohr, Reis, Bananen, Avocados, Mangos, Papayas und auch Maracujas.

 

Die Anden bzw. das Hochland macht es der Pflanzenwelt aufgrund der Höhe recht schwer. In extremen Höhen bis zur Schneegrenze auf 5000 Metern wachsen nur Trockengewächse wie Büschelgras. Weiter unten gibt es dann verschiedenste Kakteenarten.

 

Eine Besonderheit ist die Riesenbromelie Puya Raimondii. Die vom Aussterben bedrohte Pflanze findet sich nur noch in einer kleinen Region der Cordillera Blanca. In den Tälern der Anden gibt es perfekte Bedingungen für die Landwirtschaft. Hier wachsen Getreide, Mais und Kartoffeln. Hier haben die Inkas nicht ohne Grund ihre ausgedehnten Terrassen angelegt und tausende verschiedene Sorten von Kartoffeln und Mais angebaut. Viele Kräuter und Heilpflanzen findet man ebenso in den Anden, viele davon sind Grundlage heutiger Medikamente.

 

Im Osten der Anden fallen die Hänge zum Regenwald hin ab. Hier herrscht ein gemäßigtes tropisches Klima, was perfekte Voraussetzungen für eine Vielzahl von Pflanzen schafft. Hier gibt es Orchideen, exotische Früchte, Kaffee, Cocasträucher und Tee.

 

Der Regenwald geht dann in den Amazonas über wo ein immergrüner Sekundär-Regenwald vorherrscht.

Das Land beheimatet Tausende verschiedene Arten. Zum Beispiel kommt jeder 5te Schmetterling der Welt in Peru vor. Es leben hier etwa 500 verschiedene Säugetierarten und 300 Reptilienarten. Besonders beeindruckend ist auch der Artenreichtum in der Vogelwelt. Manche sind noch gar nicht entdeckt und so kommen jedes Jahr neue Arten dazu. Einige Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, das heißt man findet sie nur hier.

 

 

Anhand der Geografie hat sich auch die Tierwelt angepasst. In den Küstenregionen findet man Pinguine, Seevögel, Robben und Eidechsen. In den Küstengewässern leben etwa 30 Delfin- und Walarten. Im Osten des Landes, in den Regenwäldern findet man Flamingos, Gürteltiere, Pumas, Jaguare und Alligatoren. Und in den Gebirgsregionen finden die „höckerlosen Kamele“ ein Zuhause. Dazu gehören Alpakas, Lamas, Guanakos und Vikunjas. In den Anden ist auch der größte Vogel der Welt zuhause, der Kondor. Er erreicht eine Flügelspannweite von 3 Metern.

 

Peru sehenswürdigkeiten

Lama bei Cusco


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Gebrauchsanweisung für Peru

Witzig geschrieben und mit allerlei Geschichten, die du bestimmt noch nicht kennst. Hier taucht man noch mal auf eine ganz andere Art in das Land ein.



8. Die Hauptstadt und die Bevölkerung von Peru

Die Hauptstadt des Landes ist Lima. Sie liegt an der Küste Perus und wurde eindrucksvoll auf einer Steilküste erbaut. Fast 11 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt.

 

 

Peru ist eine Demokratische Republik in der etwa 32,2 Millionen Menschen leben. Alle 5 Jahre wird der Staatspräsident gewählt.

 

Gesprochen wird Spanisch und auch Quechua. 


9. Die Geografische Lage von Ecuador

Ecuador Weltkarte

Peru liegt im Westen von Südamerika und wird im Norden durch Ecuador und Kolumbien begrenzt. Im Osten von Brasilien und Bolivien und im Süden grenzt es an Chile im Westen an den Pazifik.

 

 

Das Land hat eine Fläche von 1285000km2. Es hat damit im Vergleich etwa die Größe von 3,6-mal der Fläche Deutschlands.

 

Die Küste zieht sich über 2414 Kilometer entlang des Pazifiks.



10. Die Geografischen Eigenschaften von Peru

Peru ist flächenmäßig das drittgrößte Land in Südamerika. Es kann in drei geografisch komplett unterschiedliche Zonen aufgeteilt werden. Die Costa (Küste) macht etwa 12% aus. Die Sierra, also das Andenhochland, etwa 28% und die Selva /Regenwald, Wolken- und Nebelwald) macht mit 60% den größten Teil des Landes aus.

 

Der westliche Küstenbereich, die Costa steht unter dem Einfluss des Humboldtstromes und ist vor allem durch eine Küstenwüste geprägt. Der Humboldtstrom sorgt für einen Nährstoff- und damit Fischreichtum vor der Küste. Daher tummeln sich hier auch so viele Meeresbewohner. Einzig die aus den Anden kommenden Flüsse machen die Wüstenregionen fruchtbar. So gibt es vereinzelte kleine Flussoasen, wo Landwirtschaft möglich ist.

 

Im Süden Perus, an der Grenze zu Chile beginnt die trockenste Wüste der Welt, die Atacama Wüste. Weiter nördlich bis Lima regnet es ebenfalls nur selten bis gar nicht. Ab Lima in Richtung Norden nehmen die Regenfälle etwas zu, so dass dort auch Landwirtschaft möglich ist.

 

Hinter dem schmalen Küstenstreifen beginnt das Hochland, die Sierra und wird von den Anden dominiert. Die Sierra besteht aus mehreren Bergzügen der Anden, die von Längstälern unterbrochen werden. Typisch sind tief eingeschnittene Canyons und Durchbrüche der Gebirgsketten durch große Flüsse an der West- und Ostseite.

 

Der höchste Gebirgszug sind die „weißen Kordilleren“, die Cordillera Blanca mit dem höchsten Berg Perus, dem Huascaran (6768m). Im Norden Perus schaffen es die Anden nicht bis zur Schneegrenze. Im zentralen Teil, rund um die Cordillera Blanca findet man dann viele Gipfel über 6000 Höhenmeter und im Süden des Landes, haben die Anden dann wieder ein eher hügeliges Erscheinungsbild mit Höhen zwischen 3000 und 4000 Metern und einzelnen Gipfeln über 5000 Meter. Im Süden findet man dann einige markante Vulkankegel, wie den Vulkan Misti bei Arequipa. In dieser Region gibt es dann auch eine Abflachung und es bildet sich das Altiplano, das man dann gerade um den Titicacasee deutlich sehen kann.

 

Im östlichen Teil der Anden in Peru, dem Selva, beginnt der Regenwald. Der Übergang von den Anden zum Regenwald ist hier fließend, da es zunächst einen tropischen Bergwald gibt. Der Jahresniederschlag erreicht bis zu 3800 mm. Hier entspringen einige Quellflüsse des Amazonas. Der peruanische Regenwald ist dicht und fast undurchdringlich. Die einzigen für den Tourismus interessanten Städte und Zugangswege in den Amazonas sind Iquitos im Norden und Puerto Maldonado bei Cusco. Die Region mit ihren Regen-, Wolken- und Nebelwäldern zählen zu den artenreichsten Gebieten unserer Erde.

 

Peru sehenswürdigkeiten

Pastoruri Gletscher in der Cordillera Blanca


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11. Die Geologische Entstehungsgeschichte von Peru

Die Geologie Perus umfasst proterozoische Gesteine, paläozoische und mesozoische Vulkan- und Sedimentgesteine sowie zahlreiche im Känozoikum gebildete Becken und die Anden. Die ältesten Gesteine Perus stammen aus dem Präkambrium und sind somit mehr als zwei Milliarden Jahre alt. Das Grundgebirge der zentralen Andenentstehung umfasst die Gesteine des Arequipa-Massiv, die auf 1,9 Milliarden Jahre zurückdatiert werden konnten.

 

Das heutige Erscheinungsbild des Landes ist vor allem durch die Andenentstehung geprägt. Die Anden sind erst 150 Millionen Jahre alt und damit erdgeschichtlich noch sehr jung. Die ozeanische Nazca Platte schiebt sich hier auf die kontinentale südamerikanische Platte und lässt die Anden anwachsen. Mit einhergehend ist auch immer ein Vulkanismus durch die Plattenkollision.

 

Im Gegensatz zum Norden und Zentrum Perus taucht die Nazca Platte im Süden steiler ab und wird aufgeschmolzen. Das führt zu einem ausgeprägten Vulkanismus im Süden des Landes. Im Norden und im Zentrum Perus gibt es keine Vulkane. Die peruanische Cordillera Volcanica ist eine Kette imposanter Vulkane im Süden Perus. Die Vulkane hier sind vor allem Stratovulkane. Die Vulkane Sabancaya und Ubinas sind die aktivsten Vulkane Perus in jüngster Zeit. 


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ENDE

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