Die Wanderung zum Refugio Frey ist ein absolutes Highlight rund um Bariloche und ein Muss für alle Outdoor-Fans. Besonders beeindruckend sind die Granitfelsen an der Lagune, türkisblauen Bergseen unterwegs und die alpine Atmosphäre, die fast wie in den Alpen wirkt.
Der Trail bietet Abwechslung: idyllische Wälder, plätschernde Bäche und immer wieder atemberaubende Aussichtspunkte.
Wer Klettersteige liebt, kann das Refugio auch als Ausgangspunkt für kleinere Klettertouren nutzen.
Die Wanderung ist lang, aber moderat und bietet eine gute Abwechslung zwischen steileren Abschnitten und geraden Abschnitten, was wir besonders angenehm fanden. Für uns war es eines der schönsten Tageserlebnisse rund um Bariloche – und wir würden jederzeit wiederkommen.
Die Lagune am Refugio Frey lohnt den Aufstieg
3. Wie schwer ist die Wanderung wirklich?
4. Beste Reisezeit & Wetterbedingungen
📍 Startpunkt: Parkplatz Cerro Catedral (Bariloche)
📏 Länge: ca. 21 km Hin- und Rückweg
⛰ Höhenmeter: 846 m
⏱ Dauer: 9 Stunden Hin- und Rückweg und langes Genießen am Refugio Frey
⚡ Schwierigkeitsgrad: Mittel
💰 Kosten / Eintritt: Kostenlos (Refugio kann Getränke & Snacks anbieten)
🚗 Parken: kostenlos am Startpunkt vorhanden
🌤 Beste Reisezeit: November bis März
Ausblick auf Bariloche von unterwegs
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Der Trail beginnt am Parkplatz Cerro Cathedral, dem Wintersportgebiet von Bariloche. Es gibt hier einen riesigen Parkplatz wo du dein Auto abstellen kannst und die Wanderung beginnst. Der Weg führt zunächst durch dichten Patagonien-Wald. Am Anfang kreuzen einige Wege und du folgst der Beschilderung zum Refugio Frey. Der Weg ist gut markiert, leicht ansteigend und bietet schöne Ausblicke auf das Tal vor Bariloche. Die ersten Kilometer dienen als perfektes Aufwärmstück, bevor die Steigungen stärker werden.
Links liegt das Tal und die großen Seen um Bariloche und rechts erhebt sich der Berg, hinter welchem dein Ziel liegt. Der Weg ist moderat und führt vor allem geradeaus durch mittelhohe Vegetation.
Die ersten 5 Kilometer geht es vor allem Geradeaus mit wunderschönen Ausblicken auf die Seen und Berge
Ab ca. 5 km endet der gerade Weg und du biegst rechts hinein in das alpine Tal, umgeben von mächtigen Granitfelsen und dichten Wäldern. Der Weg verläuft nun immer bergaufwärts durch einen dichten Wald mit kleineren Aussichtspunkten zurück ins Tal und einem ersten Blick hinauf zu deinem Ziel. Wenn Du Glück hast, kannst du unterwegs einen Giant Woodpecker sichten, ein riesiger Specht mit schwarzen und teils rotem Gefieder. Unterwegs kommst Du auch an einer kleinen leeren Hütte im Stein mit einer Bank vorbei, wo Du noch einmal eine längere Pause machen solltest, bevor das anstrengendste Stück der Wanderung beginnt.
Hier an der Hütte im Stein machst Du eine letzte Pause und stärkst Dich vor dem letzten steilen Aufstieg
Die letzten 1,5 km führen steil hinauf zum Refugio Frey. Teilweise hast Du hier Steigungen bis zu 60%. Hier benötigst du Trittsicherheit, da der Boden teils steinig ist. Im Grunde läufst Du entlang eines ausgetrockneten Flussbettes mit teils großen Steinen hinauf. Es ist trocken aber eben sehr steil. Der Blick zurück ist grandios und um dich herum erheben sich die ersten blanken Felswände.
Oben angekommen, belohnt dich das Refugio mit einem fantastischen Panorama: das Ufer der Lagune lädt zum Entspannen ein und bietet einen perfekten Blick auf die Felsspitzen um den See. Strecke unbedingt auch einmal die Füße in die eiskalte Lagune.
Das Refugio selbst bietet Getränke, kleine Snacks und sogar Übernachtungsmöglichkeiten für Bergsteiger.
Angekommen am Refugio Frey
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Fast angekommen - man sieht schon die Hütte
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Die ideale Zeit für die Wanderung ist November bis März, wenn das Wetter stabiler ist. Frühmorgens starten lohnt sich: weniger Menschen, ruhige Seen und spektakuläres Licht für Fotos. Im Sommer kann es zwar warm sein, aber Windböen kommen regelmäßig vor. Schnee ist in der Regel nur zwischen Juni und September zu erwarten. Das Wetter in Patagonien kann sich aber schnell ändern, so dass Du auf alle Jahreszeiten an einem Tag eingestellt sein solltest.
Im November zog bei uns auf dem Rückweg ein schweres Gewitter auf - die letzten 3km wurden wir richtig nass
Das Wetter ändert sich hier schnell - sei gerüstet für Sonne, Wolken und Regen an einem Tag
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Wanderung zum Refugio Frey - von uns definitiv eine Empfehlung
Weg hinunter zurück in Richtung Tal und Bariloche
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