Ushuaia gilt als die südlichste Stadt der Welt. Allein deshalb übt die kleine Stadt am Ende Argentiniens auf viele Reisende eine besondere Faszination aus. Die meisten Besucher kommen wegen der spektakulären Landschaften Feuerlands, Wanderungen im Nationalpark Tierra del Fuego oder als Ausgangspunkt für Antarktis-Kreuzfahrten. Doch eine der schönsten Aktivitäten ist eine Bootstour auf dem berühmten Beagle-Kanal.
Eigentlich wollten wir nur ein paar Pinguine sehen.
Am Ende wurde daraus einer unserer schönsten Wildlife-Ausflüge in ganz Patagonien.
Der Beagle-Kanal beherbergt mit der Isla Martillo eine der bekanntesten Pinguinkolonien Südamerikas. Hier leben jedes Jahr hunderte Magellanpinguine und sogar einige Eselspinguine. Genau deshalb stand die Insel schon lange auf unserer Wunschliste.
Als zusätzliches Bonusprogramm erwarteten uns unterwegs riesige Kormoran-Kolonien, Seelöwen, spektakuläre Landschaften und der berühmte Leuchtturm Les Éclaireurs, der oft als „Leuchtturm am Ende der Welt“ bezeichnet wird.
Selfie mit Piguinkolonie
1. Der Beagle-Kanal – eine der berühmtesten Wasserstraßen Südamerikas
2. Welche Bootstouren gibt es ab Ushuaia?
3. Unsere Bootstour auf dem Beagle-Kanal
5. Welche Tiere sieht man auf der Tour?
6. Beste Reisezeit für die Beagle-Kanal-Tour
Der Beagle-Kanal verläuft zwischen der Hauptinsel Feuerlands und zahlreichen kleineren Inseln an der Südspitze Südamerikas. Er verbindet die Gewässer des Atlantiks und des Pazifiks und war lange Zeit eine wichtige Schifffahrtsroute. Seinen Namen erhielt der Kanal durch die HMS Beagle, das Forschungsschiff, mit dem Charles Darwin im 19. Jahrhundert die Küsten Südamerikas erkundete. Viele seiner Beobachtungen aus dieser Region flossen später in seine berühmte Evolutionstheorie ein.
Heute hat der Kanal vor allem eine ganz andere Bedeutung. Statt Handelsschiffen prägen Ausflugsboote, Expeditionsschiffe und Kreuzfahrtschiffe das Bild. Die Region ist bekannt für ihre einzigartige Tierwelt und zählt zu den besten Orten in Patagonien, um Pinguine, Seelöwen und zahlreiche Seevögel in freier Wildbahn zu beobachten. Allein die Landschaft macht die Fahrt bereits lohnenswert. Schneebedeckte Berge, raue Küsten, kleine Inseln und ständig wechselndes Wetter sorgen dafür, dass man selbst zwischen den Tierbeobachtungen ständig etwas zu sehen hat.
Die raue Schönheit des Beagle Kanals
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Wer in Ushuaia ankommt, merkt schnell: Die Auswahl an Bootstouren ist riesig. Je nachdem, wie viel Zeit du hast und was du sehen möchtest, kommen unterschiedliche Touren infrage.
Die Kurze Leuchtturm-Tour (2–3 Stunden)
Die klassische Einsteiger-Tour führt durch den Beagle-Kanal zum berühmten Leuchtturm Les Éclaireurs.
Unterwegs siehst du meist:
Wenn du nur wenig Zeit hast, ist diese Tour eine gute Wahl.
Halbtagestour zur Isla Martillo (4–6 Stunden)
Diese Variante haben wir gewählt. Neben dem Leuchtturm und den Seelöwen führt die Tour bis zur Isla Martillo, wo die bekannte Pinguinkolonie lebt. Highlights:
Für uns war diese Tour der perfekte Kompromiss aus Preis, Dauer und Wildlife-Erlebnis.
Pinguin-Walking-Tour auf Martillo Island
Die exklusivste Variante ist die berühmte Pinguin-Walking-Tour. Hier betrittst du die Insel tatsächlich zu Fuß und spazierst gemeinsam mit einem Guide durch die Pinguinkolonie.
Wichtig zu wissen: Nur ein einziger Anbieter besitzt die Genehmigung für diese Tour: PiraTours.
Die Tour startet entweder an der Estancia Harberton und beinhaltet eine kurze Bootsfahrt zur Insel oder aber du wählst die Fahrt zum Leuchtturm, den Seelöwen bis zu Martillo Island wie die Halbtagestour und wanderst dann über die Insel. Der eigentliche Spaziergang dauert etwa eine Stunde. Zum Schutz der Tiere dürfen täglich maximal 80 Besucher auf die Insel.
Der Nachteil: Die Tour ist extrem gefragt. Als wir etwa zwei Wochen vor unserer Reise anfragten, waren für unseren Zeitraum bereits sämtliche Plätze ausgebucht. Wenn du diese Tour unbedingt machen möchtest, solltest du mindestens zwei bis vier Monate im Voraus reservieren. Außerdem kostet die Tour inklusive Transfer und Bootsfahrt mittlerweile rund 200 Euro pro Person.
Unser Eindruck von außen war, dass die Besucher auf der Insel ebenfalls nur bestimmte Wege nutzen dürfen und den Pinguinen nicht beliebig nahekommen. Wenn dein Hauptziel ein Spaziergang zwischen hunderten Magellanpinguinen ist, fanden wir persönlich die Tour zur Magdalena-Insel bei Punta Arenas in Chile sogar etwas beeindruckender.
Die Pinguinkolonie auf Isla Martillo
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Für unsere Tour entschieden wir uns für die Halbtagestour zur Isla Martillo mit dem Anbieter Pingüinos Expeditions*. Gebucht hatten wir die Tour über GetYourGuide, weil sie dort gerade im Angebot war. Damals bezahlten wir im Januar 2026 etwa 80 Euro pro Person. Der reguläre Preis lag bei rund 100 Euro. Mittlerweile werden für dieselbe Tour teilweise bereits etwa 144 Euro pro Person verlangt. Günstig ist das definitiv nicht.
Allerdings muss man bedenken, dass Ushuaia ein wichtiger Kreuzfahrthafen ist. Hier halten nicht nur zahlreiche Südamerika-Kreuzfahrten, sondern auch viele Antarktis-Expeditionen starten in Ushuaia. Entsprechend hoch sind die Preise für nahezu alle Ausflüge in der Region. Das gilt übrigens auch für viele Touren im chilenischen Patagonien.
Trotzdem würden wir im Nachhinein sagen: Die Tour war jeden einzelnen Euro wert.
Boarding im Hafen von Ushuaia
Die Tour startet direkt am Hafen von Ushuaia. Wenn du über GetYourGuide* buchst, solltest du beachten, dass die digitalen Tickets allein nicht ausreichen. Vor der Abfahrt musst du zunächst zum Anbieter vor Ort gehen und deine Reservierung gegen ein offizielles Boarding-Ticket eintauschen. Erst danach kannst du dich für das Schiff anstellen.
Am Hafen befinden sich zahlreiche Anbieter, sodass du viele Touren theoretisch auch spontan vor Ort buchen kannst. Für die Hauptsaison würden wir uns darauf allerdings nicht verlassen.
Unsere Tour wurde zweimal täglich angeboten:
Beide Varianten haben ihre Vorteile. Morgens ist das Licht oft schöner, während die Nachmittagstour häufig etwas entspannter in den Tagesablauf passt.
In den bunten Häuschen am Hafen findest du die Agencys für die Bootstouren rund um Ushuaia
Das Wetter: Typisch Feuerland
Als wir an Bord gingen, zeigte sich Feuerland von seiner typischen Seite. Kalt. Windig. Regnerisch. Und trotzdem wunderschön.
Zwei Tage zuvor hatte es in Ushuaia sogar noch geschneit. Während viele Mitreisende die meiste Zeit in der beheizten Kabine verbrachten, standen wir fast durchgehend draußen an Deck. Zugegeben: Wirklich gemütlich war das nicht. Der Fahrtwind machte die Temperaturen gefühlt deutlich kälter und der Regen sorgte zusätzlich für eisige Finger. Aber genau dort draußen spielte sich das eigentliche Erlebnis ab.
Während das Schiff durch den Kanal glitt, tauchten immer wieder Pinguine direkt vor dem Bug auf, die durch das Wasser schossen. Dazu die schneebedeckten Berge im Hintergrund und die dramatischen Wolken über Feuerland. Genau für solche Momente reist man ans Ende der Welt.
Atmosphäre an Bord
Das Schiff selbst war gut ausgestattet. Im Innenbereich gab es zahlreiche Sitzplätze sowie die Möglichkeit, Getränke und kleine Snacks zu kaufen. Bei den verschiedenen Wildlife-Stopps wurde es draußen auf den Decks natürlich etwas voller. Schließlich wollten alle ihre Fotos machen. Positiv überrascht hat uns dabei die Crew.
Der Kapitän drehte das Schiff an den wichtigsten Stopps häufig einmal komplett um die eigene Achse. Dadurch musste niemand hektisch über das Schiff rennen, um die Tiere von der richtigen Seite zu sehen. Wir fanden das ausgesprochen angenehm und deutlich entspannter als auf vielen anderen Wildlife-Touren.
Etwas störend fanden wir lediglich den Bereich am Bug, wo professionelle Fotografen unterwegs waren. Dort wurde man gelegentlich gebeten Platz zu machen, wenn Fotos für die Gäste aufgenommen wurden. Das war zwar verständlich, wirkte aber manchmal etwas aufdringlich.
Wir lassen Ushuaia hinter uns
Die Pinguine als Höhepunkt der Tour
Als wir schließlich die Isla Martillo erreichten, wurde es erwartungsgemäß voller auf dem Deck. Der Katamaran fährt dabei mit der Bugseite langsam Richtung Strand und ermöglicht einen hervorragenden Blick auf die Pinguinkolonie. Natürlich möchten in diesem Moment alle möglichst weit vorne stehen. Trotzdem hatte die Crew die Situation erstaunlich gut im Griff. Wer seine Fotos gemacht hatte, wurde freundlich gebeten weiterzugehen, sodass andere ebenfalls nach vorne konnten. Dadurch bekam letztlich jeder die Chance auf einen guten Blick.
Und der hat sich gelohnt. Vor uns liefen hunderte Pinguine über den Strand, standen in kleinen Gruppen zusammen oder verschwanden zwischen ihren Nestern. Wir hatten im Vorfeld etwas Sorge, dass wir von hinten nicht viel sehen würden. Diese Sorge war völlig unbegründet. Die Tiere waren teilweise so nah, dass selbst kleinere Personen wie ich problemlos fotografieren konnten. Für uns war dieser Moment ganz klar das Highlight der gesamten Tour.
Pinguine auf Martillo Island
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Erster Stopp: Die Kormoran-Insel – Patagoniens Antwort auf Pinguine
Der erste Wildlife-Stopp führte uns zu einer kleinen Felseninsel mitten im Beagle-Kanal. Auf den ersten Blick denken viele Besucher hier tatsächlich, dass sie bereits Pinguine sehen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Kormorane.
Die schwarzen Seevögel sitzen zu hunderten auf den Felsen und erinnern durch ihre Körperhaltung tatsächlich ein wenig an Pinguine. Der große Unterschied: Kormorane können fliegen.
Die Inseln mit den riesigen Vogelkolonien wirken vor der Kulisse der schneebedeckten Berge Feuerlands fast surreal. Für uns gehörte dieser Stopp landschaftlich bereits zu den schönsten Momenten der Tour.
Zweiter Stopp: Der berühmte Leuchtturm Les Éclaireurs und die Seelöwenkolonie
Kurz darauf erreichten wir eines der bekanntesten Fotomotive Patagoniens. Den Leuchtturm Les Éclaireurs. Obwohl er streng genommen nicht der eigentliche „Leuchtturm am Ende der Welt“ ist, wird er von vielen Reisenden genau so bezeichnet. Und ehrlich gesagt: Wenn man ihn vor der Kulisse des Beagle-Kanals sieht, versteht man sofort warum. Der rot-weiß gestreifte Leuchtturm steht auf einer kleinen Felseninsel mitten im Kanal und zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Ushuaias.
Die Seelöwenkolonie
Direkt neben dem Leuchtturm befindet sich eine große Kolonie südamerikanischer Seelöwen. Die meisten Tiere lagen während unseres Besuchs entspannt auf den Felsen und schienen sich wenig für die zahlreichen Boote zu interessieren. Zwischendurch wurde es aber auch etwas lebhafter. Vor allem die großen Männchen beobachteten ihre Umgebung aufmerksam und sorgten gelegentlich dafür, dass die Rangordnung innerhalb der Gruppe erhalten blieb.
Die Kombination aus Leuchtturm, Seelöwen und den Bergen Feuerlands im Hintergrund sorgt für einige der schönsten Fotos der gesamten Tour. Besonders gut fanden wir hier erneut die Entscheidung des Kapitäns, das Schiff einmal vollständig um die eigene Achse zu drehen. So konnte jeder die Tiere und den Leuchtturm aus allen Perspektiven fotografieren, ohne ständig die Position wechseln zu müssen.
Das Highlight der Tour: Martillo Island und die Pinguine
Für die meisten Besucher ist die Isla Martillo der eigentliche Grund für die Tour. Und auch für uns war das ganz klar der Höhepunkt des Tages.
Magellanpinguine
Die Hauptbewohner der Insel sind Magellanpinguine. Jedes Jahr kehren sie während der Brutsaison an die Küsten Feuerlands zurück und ziehen hier ihren Nachwuchs groß. Die Kolonie umfasst mehrere hundert Tiere. Schon von weitem konnten wir zahlreiche Pinguine am Strand erkennen.
Eselspinguine
Neben den Magellanpinguinen lebt auf der Insel auch eine kleinere Gruppe Eselspinguine. Diese sind deutlich seltener und für viele Fotografen ein besonderes Highlight. Mit ihren leuchtend orangenen Schnäbeln und den weißen Flecken am Kopf lassen sie sich gut von den Magellanpinguinen unterscheiden.
Unsere Eindrücke von der Kolonie
Wir waren ehrlich gesagt überrascht, wie viele Tiere wir tatsächlich sehen konnten. Vor uns watschelten hunderte Pinguine über den Strand. Manche standen einfach nur da und schauten neugierig aufs Wasser. Andere liefen geschäftig zwischen ihren Nestern hin und her. Und viele wirkten einfach unglaublich niedlich. Pinguine gehören für uns zu den sympathischsten Tieren überhaupt.
Besonders positiv überrascht waren wir davon, wie nah wir die Tiere vom Boot aus beobachten konnten. Teilweise liefen einzelne Pinguine direkt vor dem Katamaran am Strand entlang. Genau deshalb würden wir auch die günstigere Bootstour jederzeit empfehlen. Natürlich wäre ein Landgang spannend gewesen. Aber selbst ohne die Insel zu betreten hatten wir fantastische Beobachtungen und konnten die Tiere wunderbar fotografieren. Für uns war dieser Stopp jeden Cent der Tour wert.
Einer der Gründe, warum die Beagle-Kanal-Tour so beliebt ist, ist die enorme Vielfalt an Wildtieren, die du hier mit etwas Glück beobachten kannst. Natürlich gibt es nie eine Garantie für Tierbeobachtungen. Genau das macht Wildlife-Erlebnisse aber auch so besonders. Während unserer Tour konnten wir zahlreiche Tiere sehen und waren überrascht, wie nah wir vielen davon kamen.
Typische Sichtungen auf einer Beagle-Kanal-Tour sind:
Seelöwen im Beagle Kanal
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Die beste Reisezeit für eine Bootstour auf dem Beagle-Kanal liegt zwischen November und März. In diesen Monaten herrscht Sommer auf der Südhalbkugel und die meisten Tiere sind vor Ort. Viele Touranbieter operieren auch nur Oktober bis April.
November bis März
Vorteile:
Wobei „mild“ in Feuerland relativ ist. Wir waren Anfang Januar dort und hatten trotzdem echtes Patagonien-Wetter. Zwei Tage vor unserer Tour hatte es sogar noch geschneit. Während der Fahrt waren die Temperaturen niedrig, dazu kamen Wind und Regen. Durch den Fahrtwind auf dem offenen Deck fühlte es sich teilweise eisig an.
Die meisten Gäste verbrachten deshalb einen Großteil der Zeit in der warmen Kabine. Wir standen trotzdem fast durchgehend draußen. Warum? Weil genau dort das Erlebnis stattfindet. Immer wieder tauchten Pinguine vor dem Schiff auf, die Landschaft zog an uns vorbei und die Stimmung war einfach einzigartig.
April bis Oktober
In den Wintermonaten finden zwar weiterhin Touren statt, allerdings sind deutlich weniger Tiere anzutreffen. Vor allem die Pinguine verlassen die Region außerhalb der Brutzeit. Wenn dein Hauptziel die Tierwelt ist, solltest du deine Reise unbedingt zwischen November und März planen.
Während alle im Warmen drin sitzen gucken wir draussen Pinguine
Günstig sind die Touren leider nicht.
Wir haben im Januar 2026 durch ein Angebot etwa 80 Euro pro Person für unsere Tour über Get your Guide* bezahlt. Der reguläre Preis lag damals bei ungefähr 100 Euro pro Person. Stand Juni 2026 werden für dieselbe Tour teilweise bereits rund 144 Euro pro Person verlangt. Für eine fünf- bis sechsstündige Bootstour ist das natürlich eine stolze Summe.
Allerdings muss man bedenken, dass Ushuaia ein bedeutender Kreuzfahrthafen ist. Hier treffen klassische Südamerika-Kreuzfahrten auf Expeditionsschiffe Richtung Antarktis. Entsprechend hoch ist die Zahlungsbereitschaft vieler Besucher – und leider auch die Preise. Wir empfanden viele Ausflüge in Ushuaia und generell im südlichen Patagonien als überraschend teuer.
Trotzdem würden wir die Tour jederzeit wieder buchen. Pinguine in freier Wildbahn zu beobachten, die raue Landschaft Feuerlands zu erleben und gleichzeitig Seelöwen, Kormorane und den berühmten Leuchtturm zu sehen, macht diese Tour zu einem ganz besonderen Erlebnis. Das Herz schmerzt zwar kurz beim Bezahlen. Die Erinnerungen bleiben aber deutlich länger.
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Nach unserer eigenen Erfahrung würden wir dir folgende Dinge unbedingt empfehlen:
Ein kleiner Tipp zum Schluss:
Nur weil morgens die Sonne scheint, bedeutet das noch lange nicht, dass das Wetter am Nachmittag genauso aussieht. In Feuerland können Sonne, Regen, Wind und Wolken innerhalb kürzester Zeit wechseln. Wenn du morgens denkst, du hast den perfekten Tag für deine Bootstour erwischt, kann es wenige Stunden später bereits völlig anders aussehen. Und genau das macht diese Region irgendwie auch aus. Willkommen am Ende der Welt.
Leuchtturm am Ende der Welt mit seiner Seelöwen Kolonie
Ganz klar: Ja. Wenn du Ushuaia besuchst und nur einen einzigen Ausflug machen möchtest, würden wir wahrscheinlich genau diese Tour wählen. Kaum eine andere Aktivität vereint so viele Dinge, die Feuerland und Patagonien ausmachen:
Besonders gefallen hat uns die Mischung aus Wildlife und Landschaft. Selbst zwischen den Tierbeobachtungen wurde es nie langweilig, weil hinter jeder Kurve des Beagle-Kanals neue Bergketten, Inseln oder Küstenabschnitte auftauchten.
Ja, die Tour ist teuer.
Ja, das Wetter kann kalt, windig und regnerisch sein.
Und ja, die Boote sind in der Hauptsaison oft gut gefüllt.
Trotzdem würden wir die Tour jederzeit wieder buchen.
Die Pinguine von Martillo Island, die Seelöwen am Leuchtturm und die einzigartige Atmosphäre Feuerlands machen diesen Ausflug zu einem der schönsten Erlebnisse rund um Ushuaia. Für uns gehört die Beagle-Kanal-Tour definitiv zu den Highlights einer Reise ans Ende der Welt.
Wer kann diese Tiere nicht süß finden?
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