Wenn du an spektakuläre Roadtrips denkst, kommt kaum etwas an die Ruta de los Siete Lagos heran. Diese Panoramastraße in Argentiniens Patagonien verbindet Villa La Angostura mit San Martín de los Andes und bietet auf etwa 110 Kilometern eine unvergleichliche Naturkulisse. Dichte Wälder, glasklare Seen, schneebedeckte Gipfel und zahlreiche Aussichtspunkte lassen jeden Abschnitt wie eine Postkarte wirken. Ob du die Route an einem Tag erkundest oder dir Zeit für Wanderungen, Fotostopps und Picknicks nimmst – diese Strecke ist ein absolutes Highlight für alle, die Roadtrips lieben.
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit zwischen November und März, wenn die Straßen frei von Schnee sind und die Seen in ihren kräftigsten Farben strahlen.
Ausgangsort ist die Stadt Bariloche, die selbst wunderschön ist und allerlei zu bieten hat. Wir empfehlen dir einen Mietwagen zu nehmen, da du so flexibel stoppen, Umwege einlegen und alle Aussichtspunkte in deinem eigenen Tempo genießen kannst.
Blaue Seen, grüne Wälder und Berge - das ist die Ruta de los Siete Lago
1. Startpunkt: Mirador Lago Nahuel Huapi
2. Über die Ruta Nacional 40 – Auf dem Weg zu den Seen
3. Villa La Angostura – Alpenflair in Patagonien
4. See Nummer 1 – Lago Correntoso
6. See Nummer 3 – Lago Escondido
7. See Nummer 4 – Lago Villarino
8. See Nummer 5 – Lago Falkner & Mirador Cascada Vulinanco
9. See Nummer 6 – Lago Machónico
11. San Martín de los Andes – Stadt, Cafés & entspannte Spaziergänge
12. Rückfahrt nach Bariloche – Stopps & Tipps
13. Tipps für deinen Roadtrip auf der Ruta de los Siete Lagos
Dein Roadtrip startet mit einem spektakulären Aussichtspunkt am Mirador Lago Nahuel Huapi, von dem du einen traumhaften Blick auf Bariloche, die umliegenden Berge und den glitzernden See hast. Schon hier spürst du die Weite Patagoniens: Der Kontrast aus tiefblauem Wasser, grünen Wäldern und schneebedeckten Gipfeln ist beeindruckend. Es lohnt sich, ein paar Minuten zu verweilen und die ersten Fotos zu machen. Früh morgens ist das Licht besonders weich und ideal für stimmungsvolle Aufnahmen.
-> Tipp: Plane ein leichtes Frühstück oder einen Snack ein, denn der Parkplatz am Mirador ist ideal für eine kleine Pause, bevor es weitergeht.
Blick vom Mirador hinüber nach Bariloche
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Auf der Ruta Nacional 40 fährst du nun entlang des Ufers des Nahuel Huapi Sees. Immer wieder laden Aussichtspunkte zum Anhalten ein, die dir spektakuläre Panoramablicke auf den See und die Andengipfel ermöglichen. Die Straße ist gut ausgebaut und lässt sich problemlos mit einem Mietwagen erkunden. Während der Fahrt merkst du schnell, warum Patagonien für Roadtrips so beliebt ist: Die Kombination aus klarer Luft, unberührter Natur und dramatischer Kulisse ist schlichtweg atemberaubend.
-> Tipp: Nutze die Gelegenheit für spontane Stopps an kleinen Parkbuchten die perfekt für Fotos oder einen kurzen Spaziergang sind.
Ruta 40
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Bevor die eigentliche Sieben-Seen-Route beginnt, erreichst du Villa La Angostura, ein charmantes Städtchen am Ufer des Nahuel Huapi Sees. Die Stadt selbst ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, Bootsfahrten und Ausflüge in die Umgebung. Hier kannst du einen Kaffee trinken, die Holzarchitektur der Häuser bewundern und dich für die bevorstehende Fahrt entlang der Seen stärken. Die Ruhe und das Panorama laden zu einem kurzen Spaziergang entlang Geschäfte ein.
Villa la Angostura
Dein erster See auf der Route ist der Lago Correntoso, bekannt für sein klares Wasser und die friedliche Atmosphäre. Die Ufer sind ideal für Fotos, kurze Wanderungen oder sogar ein Picknick. Besonders die Reflektionen der umliegenden Wälder im Seewasser machen diesen Ort zu einem magischen Startpunkt für die Sieben-Seen-Route. Viele Reisende genießen hier auch die Ruhe, bevor es zu den spektakuläreren Seen weitergeht.
Lago Correntoso
Direkt danach erreichst du den Lago Espejo, der seinen Namen – Spiegel – nicht umsonst trägt. Das Wasser reflektiert die umliegenden Wälder und Berge so klar, dass der See wie ein natürlicher Spiegel wirkt. Perfekt für Fotografen und Naturliebhaber. Hier kannst du auch eine kurze Pause einlegen, um am Ufer entlangzulaufen oder die Spiegelung des Himmels im See zu beobachten.
-> Tipp: Früh morgens oder am späten Nachmittag ist die Spiegelung am stärksten und die Lichtstimmung besonders beeindruckend.
Lago Espejo
Der Lago Escondido, versteckt in einem kleinen Tal, besticht durch seine intensive Farbgebung und die umgebende Vegetation. Der See wirkt fast wie ein geheimer Ort, der darauf wartet, entdeckt zu werden. Ein kurzer Fotostopp an einem der Ufer bietet dir die Möglichkeit, die Ruhe und Abgeschiedenheit Patagoniens zu genießen. Viel siehst Du vom See aber nicht weil die Vegetation sehr dicht ist. Der Name „Escondido“ bedeutet „versteckt“ – genau so wirkt die Landschaft, also plane genügend Zeit ein, um die Szenerie zu genießen.
Lago Escondido
Weiter geht es zum Lago Villarino, einem größeren See mit smaragdgrünem Wasser. Die Landschaft drumherum ist geprägt von dichten Wäldern und Berggipfeln. Hier lohnt es sich, den Wagen abzustellen und einen kleinen Spaziergang entlang des Ufers zu machen. Auch kleine Buchten laden zu Fotostopps ein.
Lago Villarino
Der Lago Falkner ist ein echtes Highlight der Sieben-Seen-Route und besticht durch sein tiefblaues Wasser, das sich sanft zwischen die umgebenden Hügel schmiegt. Die Ufer sind noch weitgehend unberührt, wodurch der See eine besondere Ruhe ausstrahlt. Perfekt für Fotostopps, kurze Spaziergänge oder einfach, um die patagonische Landschaft auf sich wirken zu lassen. Wer mag, kann am Ufer anhalten, ein kleines Picknick machen oder die Reflexion der Wälder und Berge im Wasser beobachten. Besonders im frühen Morgenlicht zeigt sich der See von seiner magischen Seite, wenn das Wasser die Farben der Umgebung intensiv widerspiegelt.
-> Tipp: Plane etwas Zeit ein, um das Panorama in Ruhe zu genießen, und wenn Du mutig bist, strecke die Füße in den kalten Bergsee.
Lago Falkner
Nicht weit vom Lago Falkner liegt der Mirador Cascada Vulinanco, ein spektakulärer Aussichtspunkt auf einen der malerischsten Wasserfälle der Region. Der Parkplatz ist quasi der Aussichtspunkt. Die Kaskaden stürzen in mehreren Stufen in die Tiefe, eingerahmt von dichtem Grün.
Mirador Cascada Vulinanco
Der Lago Machónico ist ein ruhiger, oft menschenleerer See, der besonders für seine klare, smaragdgrüne Wasserfarbe bekannt ist. Eingebettet in dichte Wälder und sanfte Hügel, strahlt dieser See eine unvergleichliche Gelassenheit aus. Hier lohnt sich ein Fotostopp, um die unberührte Natur und die Spiegelungen der Bäume im Wasser einzufangen.
-> Tipp: Nutze die Ruhe für ein kleines Picknick oder eine Pause, um Energie für die letzten Abschnitte der Route zu tanken. Früh morgens oder am späten Nachmittag sind die Lichtverhältnisse für Fotos besonders optimal.
Bariloche im Dezember
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Der Lago Lácar bildet den Abschluss der legendären Sieben-Seen-Route. Das tiefblaue Wasser liegt direkt vor San Martín de los Andes und wird von bewaldeten Hängen und Andengipfeln eingerahmt. Der See ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein beliebter Ort für Wassersport, Bootsausflüge und Uferspaziergänge. Am Ufer kannst du die frische Patagonien-Luft genießen, die Ruhe der Umgebung aufnehmen oder in einem der Cafés und Restaurants am Seeufer eine Pause einlegen. Von den Aussichtspunkten entlang der Straße, hast du einen wunderbaren Blick auf die Stadt und die Berge, die sich dahinter erheben – ein perfekter Abschluss der Route.
Lago Lacar
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San Martín de los Andes ist der ideale Ort, um den Roadtrip durch die Sieben-Seen-Region ausklingen zu lassen. Die Stadt liegt malerisch am Lago Lácar und bietet charmante Kopfsteinpflasterstraßen, bunte Häuser, Cafés und kleine Boutiquen. Nach der Fahrt entlang der Seen kannst du hier gemütlich essen, die Stadt erkunden oder dich auf den nächsten Ausflug vorbereiten – zum Beispiel zum Lanín-Nationalpark. Die Kombination aus Stadt und der Nähe zu Wander- und Naturgebieten macht San Martín zu einem perfekten Übernachtungsort.
-> Tipp: Wenn du mehr Zeit hast, übernachte hier eine Nacht. So kannst du am nächsten Tag den Lanín-Nationalpark besuchen oder noch einmal entspannt am Seeufer spazieren gehen, bevor es zurück nach Bariloche geht.
San Martin de los Andes
Nach deinem Aufenthalt in San Martín de los Andes geht es auf die Rückfahrt entlang der gleichen Panoramastraße zurück nach Bariloche. Die Strecke bietet nochmals spektakuläre Ausblicke auf die patagonischen Seen, Wälder und Berge, sodass du unterwegs jederzeit für Fotostopps anhalten kannst. Du kannst auf dem Rückweg auch einen weiteren Halt in Villa La Angostura planen, um dort ein Abendessen einzunehmen oder durch die kleine Stadt am Nahuel Huapi See zu bummeln. Das malerische Städtchen ist perfekt für ein Abendessen, einen Kaffee, ein Eis oder einen kurzen Spaziergang.
Die Rückfahrt dauert je nach Stopps wieder etwa 4–5 Stunden, wenn du bereits alle Seen gesehen hast und nicht mehr oft hältst schaffst du es in 3 Stunden, daher lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen und nicht zu hetzen.
-> Tipp: Plane ein spätes Mittagessen oder einen Snack in Villa La Angostura ein, bevor du die letzten Kilometer nach Bariloche zurücklegst. Auf diese Weise rundest du den Roadtrip durch die Sieben-Seen-Route gemütlich ab und hast genug Zeit, die Highlights nochmals in Ruhe zu genießen.
Kurz vor Bariloche noch ein Abschlussfoto für einen tollen Tagesausflug
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Bariloche liegt malerisch am Nahuel Huapi See
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