Brasilien ist riesig – und genau deshalb eines der faszinierendsten Reiseziele der Welt. Kaum ein Land vereint so viele unterschiedliche Landschaften, Kulturen und Reiseerlebnisse wie Brasilien. Dich erwarten weltberühmte Städte, tropische Inseln, dichter Regenwald, gewaltige Wasserfälle, endlose Dünenlandschaften, koloniale Altstädte, traumhafte Strände und eine Tierwelt, die ihresgleichen sucht.
Wenn du wirklich tief in Brasilien eintauchen möchtest, sind 6 Wochen ideal. Du hast genug Zeit, um die bekanntesten Highlights des Landes zu erleben – aber auch Regionen kennenzulernen, die viele auf einer kürzeren Reise auslassen müssen. Genau deshalb ist diese Route die perfekte Brasilien Rundreise für alle, die das Land intensiv und möglichst vielseitig entdecken möchten.
Dich erwarten der berühmte Start in Rio de Janeiro, der Amazonas-Regenwald rund um Manaus, die surrealen Dünen des Lençóis Maranhenses Nationalpark, entspannte Strandtage in Jericoacoara, Wanderabenteuer in der Chapada Diamantina Nationalpark, Kultur in Salvador, Safari im Pantanal, die spektakulären Iguaçu-Wasserfälle und zum Abschluss das urbane Brasilien in São Paulo. Diese Route zeigt dir Brasilien in all seiner Vielfalt – von tropischem Regenwald bis Großstadt, von Stränden bis Wildnis.
Tukane wirst du auf deiner Reise durch Brasilien definitiv sehen
Die meisten internationalen Flüge landen direkt in Rio – entweder am Rio de Janeiro–Galeão International Airport oder über einen Umstieg in São Paulo. Für diese Route ist Rio der perfekte Startpunkt, um in Brasilien anzukommen.
Rio de Janeiro ist der perfekte Auftakt für eine Brasilienreise. Kaum ein Ort vermittelt das Lebensgefühl des Landes so direkt wie diese Stadt. Schon beim Anflug siehst du, warum Rio weltweit so berühmt ist: grüne Berge, kleine Buchten, der Atlantik, lange Sandstrände und mittendrin die riesige Stadt. Alles wirkt dramatisch, lebendig und wunderschön zugleich.
Rio ist laut, energiegeladen, chaotisch und gleichzeitig unglaublich entspannt. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus. Morgens kannst du barfuß an der Copacabana entlanglaufen, später auf dem Zuckerhut stehen und abends bei Sonnenuntergang am Arpoador sitzen. Dazwischen entdeckst du historische Viertel, Straßenkunst, kleine Cafés und tropische Natur mitten in der Stadt.
Gerade als Startpunkt dieser Reise ist Rio ideal, weil du sofort spürst, wie vielfältig Brasilien ist. Hier treffen Großstadt, Natur, Strand und Kultur unmittelbar aufeinander. Rio fordert dich ein wenig – belohnt dich aber ständig mit unglaublichen Ausblicken, Atmosphäre und Momenten, die du so schnell nicht vergisst.
Drei Nächte mit drei vollen Tagen sind perfekt, um die Highlights zu erleben und gleichzeitig entspannt in Brasilien anzukommen, bevor das große Abenteuer weitergeht.
Die 4 Highlights in Rio
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps für Rio de Janeiro
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Direktflug Rio → Manaus, ca. 4 Stunden
Von Rio de Janeiro fliegst du direkt in den Norden Brasiliens nach Manaus – mitten ins Amazonasgebiet. Bereits beim Landeanflug verändert sich die Landschaft komplett. Unter dir breitet sich scheinbar endloses Grün aus, durchzogen von riesigen Flussarmen. Spätestens hier beginnt das Amazonas-Abenteuer. Von Manaus geht es je nach Unterkunft per Boot oder Transfer weiter in deine Jungle Lodge – oft mehrere Stunden tief hinein in den Regenwald. Genau dieser Weg gehört schon zum Erlebnis dazu.
Der Amazonas-Regenwald ist einer dieser Orte, die man kaum wirklich beschreiben kann – weil sich das Gefühl erst erschließt, wenn du dort bist. Alles wirkt größer, dichter und intensiver. Die Luft ist warm und feucht, überall hörst du Vogelstimmen, Insekten, raschelnde Blätter und Wassergeräusche. Der Regenwald lebt ständig – Tag und Nacht.
Im Amazonas unterwegs zu sein fühlt sich an, als würdest du in eine völlig andere Welt eintauchen. Hier geht es nicht um klassisches Sightseeing, sondern ums Erleben. Du fährst mit kleinen Booten durch schmale Flussarme, gleitest bei Sonnenaufgang über spiegelglattes Wasser, beobachtest Affen in den Baumkronen oder hörst nachts Geräusche aus dem dunklen Dschungel, die du nicht zuordnen kannst.
Gerade deshalb lohnt sich hier mehr Zeit enorm. Viele Reisende planen nur zwei oder drei Nächte – ich würde ganz klar sechs Nächte empfehlen. Denn der Amazonas entfaltet seine Wirkung nicht sofort. Erst nach ein paar Tagen entsteht dieses Gefühl von Weite, Ruhe und völliger Naturverbundenheit.
Ein besonderes Highlight sind die rosa Flussdelfine, die du mit etwas Glück direkt aus nächster Nähe beobachten kannst. Dazu kommen Kaimane, Tukane, Papageien, Faultiere, Affen und unzählige Vogelarten. Gleichzeitig lernst du viel über das Leben im Amazonas, indigene Traditionen und die enorme Bedeutung dieses einzigartigen Ökosystems. Der Amazonas ist kein Ort, den man „besichtigt“. Er ist ein Erlebnis – und für viele einer der eindrucksvollsten Teile einer Brasilienreise.
Die 4 Highlights im Amazonas
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps für den Amazonas
Du willst mehr von Brasilien sehen? Dann haben wir hier ein paar Ideen
Base: Barreirinhas oder Atins, Flug Manaus → São Luís + Transfer nach Barreirinhas oder Atins, Flug ca. 4–5 Stunden + Transfer ca. 4–5 Stunden
Von Manaus fliegst du weiter nach São Luís. Von dort geht es per Transfer nach Barreirinhas oder – etwas abenteuerlicher – weiter bis Atins. Schon auf dem Weg verändert sich die Landschaft spürbar: Das tiefe Grün des Amazonas weicht offenen Ebenen, Sand und weiten Horizonten. Ein starker Kontrast – und genau das macht diese Route so besonders.
Der Lençóis Maranhenses Nationalpark gehört zu den außergewöhnlichsten Landschaften Südamerikas – und wahrscheinlich zu den surrealsten Orten, die du in Brasilien sehen kannst. Auf Fotos wirkt die Region fast unwirklich. Wenn du dann tatsächlich mitten in den Dünen stehst, fühlt es sich fast an wie auf einem anderen Planeten. Vor dir erstrecken sich endlose weiße Sanddünen, geformt vom Wind wie riesige Wellen. Dazwischen liegen leuchtend blaue und türkise Süßwasserlagunen. Genau diese Kombination macht Lençóis Maranhenses weltweit einzigartig. Es sieht aus wie eine Wüste – ist aber keine. Denn nach der Regenzeit sammeln sich zwischen den Dünen unzählige Lagunen mit kristallklarem Wasser. Du wanderst barfuß durch warmen Sand und springst plötzlich in eine glasklare Lagune – mitten in dieser surrealen Landschaft. Das Licht verändert die Szenerie ständig. Morgens wirkt alles weich und ruhig, mittags leuchten Sand und Wasser fast grell, und zum Sonnenuntergang färben sich die Dünen golden-orange. Besonders dann ist die Stimmung fast magisch.
Ein weiterer Grund, warum sich fünf Nächte hier lohnen: Die Region ist größer, als viele denken. Es gibt verschiedene Lagunen, unterschiedliche Touren, Bootsausflüge entlang des Rio Preguiças und verschiedene Orte wie Barreirinhas oder Atins, die jeweils ihren eigenen Charakter haben. Während Barreirinhas praktischer als Ausgangspunkt ist, wirkt Atins ruhiger, ursprünglicher und entspannter. Nach Amazonas und Regenwald fühlt sich Lençóis Maranhenses wie eine völlig neue Welt an – offen, weit und fast unwirklich schön.
Die 4 Highlights in Lençóis Maranhenses
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps für Lençóis Maranhenses
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Die besten Unterkünfte in Brasilien:
Che Hermano Suítes* in Foz de Iguazu (Zentrum)
Pousada Guata Porã* nahe Foz de Iguazu
Windsor Palace Copacabana* in Rio de Janeiro
Vem pro Copan* in Sao Paulo
Transfer nach São Luís + Flug nach Fortaleza + Weitertransfer nach Jericoacoara, Dauer: meist 1 voller Reisetag
Von Barreirinhas oder Atins geht es zunächst zurück nach São Luís. Von dort fliegst du nach Fortaleza und anschließend per Transfer weiter nach Jericoacoara. Die letzten Kilometer führen oft über Sandpisten durch Dünenlandschaften – spätestens dort beginnt der nächste ganz besondere Abschnitt der Reise.
Warum du Jericoacoara besuchen solltest
Nach Regenwald, Flusslandschaften und den weißen Dünen von Lençóis Maranhenses ist Jericoacoara genau der richtige Ort zum Durchatmen. Jericoacoara – oder einfach „Jeri“, wie fast alle sagen – fühlt sich sofort entspannter an. Die Straßen bestehen größtenteils aus Sand, viele laufen barfuß, Geländewagen fahren langsam durch den Ort und alles wirkt ein wenig entschleunigt. Genau das macht den besonderen Reiz aus.
Jeri gehört zu den schönsten Küstenorten Brasiliens – nicht wegen klassischer Postkartenluxus-Strände, sondern wegen seiner Atmosphäre. Riesige Sanddünen treffen hier auf türkisfarbenes Wasser, kleine Strandbars auf Palmen und Hängematten. Gleichzeitig wirkt der Ort lebendig, aber nie hektisch. Tagsüber kannst du an Lagunen baden, durch Dünen fahren, Kitesurfer beobachten oder einfach stundenlang am Strand liegen. Besonders bekannt sind die Lagoa do Paraíso und die Pedra Furada – eine natürliche Felsformation am Meer, die zum Wahrzeichen der Region geworden ist.
Was Jericoacoara aber wirklich besonders macht, sind die Sonnenuntergänge. Jeden Abend laufen Besucher und Einheimische gemeinsam auf die Düne oberhalb des Ortes und schauen zu, wie die Sonne langsam im Atlantik verschwindet. Musik spielt, Menschen sitzen im Sand und alles wirkt leicht und entspannt. Es ist einer dieser Orte, an denen man leicht länger bleibt als geplant.
Vier Nächte sind ideal. So kannst du nach den aktiveren Etappen der Reise bewusst ein paar Tage langsamer machen – mit Strand, Lagunen, gutem Essen und brasilianischem Beach-Vibe.
Die 4 Highlights in Jericoacoara
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps für Jericoacoara
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Reise Know-How Reiseführer Brasilien* 2025
Der Reiseführer Brasilien zeigt alle Seiten des größten Landes Südamerikas – von der Traumstadt Rio de Janeiro und der kulturellen Metropole Salvador da Bahia bis zur modernen Hauptstadt Brasília. Atemberaubende Landschaften wie das Amazonasgebiet, das artenreiche Pantanal und die Iguaçu-Wasserfälle sind ebenfalls dabei.
Stefan Loose Reiseführer Brasilien: mit Reiseatlas* 2024
Der Stefan Loose Reiseführer Brasilien wendet sich kompakt, mit großem Detailreichtum und unentbehrlichen praktischen Informationen vor allem an Individualreisende. Ausführlich beschrieben werden ca. 200 Orte, Nationalparks und Inseln.
DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer Brasilien* 2024
Alle Regionen und Städte werden ausführlich beschrieben und von den Autoren kommentiert. Ausgewählte Aktivtouren führen Sie zu Fuß oder mit dem Boot zu den spektakulärsten Naturerlebnissen. Viele praktische Tipps erleichtern die Reiseplanung.
Base: Lençóis, Flug Fortaleza → Salvador + Transfer nach Lençóis, Dauer: meist 1 voller Reisetag
Von Jericoacoara geht es zunächst zurück nach Fortaleza. Von dort fliegst du weiter nach Salvador und anschließend per Transfer oder Mietwagen weiter nach Lençóis – dem charmanten Ausgangsort für den Nationalpark. Nach Strand und Küste verändert sich die Landschaft wieder komplett: Aus Sand und Meer werden Berge, Täler, Tafelberge und tiefe Schluchten.
Die Chapada Diamantina Nationalpark gehört zu den beeindruckendsten Naturregionen Brasiliens – und ist für viele eines der schönsten Outdoor-Reiseziele des Landes. Wenn du gerne wanderst, Landschaft liebst oder auf Reisen auch gern aktiv unterwegs bist, wirst du diesen Ort wahrscheinlich lieben. Die Landschaft hier ist unglaublich abwechslungsreich. Dich erwarten gewaltige Canyons, Tafelberge, tiefe Täler, Höhlen, Wasserfälle, natürliche Pools und Aussichtspunkte, die sich kilometerweit über die Berglandschaft ziehen. Es fühlt sich fast an, als würde jede Wanderung in eine andere Landschaft führen.
Besonders faszinierend ist, wie ursprünglich und weit alles wirkt. Anders als in vielen Nationalparks gibt es hier nicht nur einen bekannten Spot, sondern unzählige Highlights, die sich über eine große Region verteilen. Manche erreichst du über kurze Spaziergänge, andere über längere Wanderungen – oft belohnt mit einem spektakulären Panorama oder einem Wasserfall mitten in der Wildnis.
Der perfekte Ausgangspunkt dafür ist Lençóis – ein kleiner kolonialer Ort mit bunten Häusern, Kopfsteinpflaster und entspannter Atmosphäre. Nach einem Tag draußen in der Natur kommst du abends in den Ort zurück, sitzt in einem kleinen Restaurant unter freiem Himmel und planst die nächste Tour.
Fünf Nächte sind hier ideal, weil du so mehrere Highlights erleben kannst, ohne täglich hetzen zu müssen. Gerade in der Chapada Diamantina lohnt sich etwas Flexibilität – auch wegen Wetter, Wanderlänge und Tagesform.
Die 4 Highlights in der Chapada Diamantina
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps für Lençóis
Transfer Lençóis → Salvador oder kurzer Inlandsflug, Dauer: ca. 6–7 Stunden per Straße oder deutlich kürzer per Flug
Nach mehreren Tagen in der Chapada Diamantina Nationalpark geht es zurück Richtung Küste nach Salvador. Die Landschaft verändert sich erneut spürbar: Berge und Täler weichen langsam dem Atlantik, kolonialer Architektur und tropischer Großstadtatmosphäre.
Salvador ist eine der faszinierendsten Städte Brasiliens – voller Geschichte, Musik, Farben und Energie. Kaum irgendwo spürst du die kulturelle Vielfalt des Landes so intensiv wie hier. Salvador war einst die erste Hauptstadt Brasiliens und gilt bis heute als kulturelles Herz Bahias. Gleichzeitig ist die Stadt stark von afrikanischen Einflüssen geprägt – in Musik, Küche, Religion, Architektur und Alltag. Schon ein Spaziergang durch das historische Viertel Pelourinho fühlt sich besonders an. Bunte koloniale Fassaden, Kopfsteinpflaster, barocke Kirchen, Trommelrhythmen auf den Straßen, Capoeira-Vorführungen und kleine Plätze voller Leben sorgen für eine Atmosphäre, die du so in Brasilien kaum ein zweites Mal findest.
Salvador fühlt sich intensiv an – laut, kreativ, lebendig und emotional. Es ist ein Ort, den du nicht nur besichtigst, sondern erlebst. Überall hörst du Musik. Aus Cafés und Innenhöfen klingt Samba oder Percussion. Auf den Straßen begegnen dir Künstler, Tänzer, Musiker und Verkäufer. Gleichzeitig besitzt die Stadt eine beeindruckende historische Tiefe.
Nach Natur, Regenwald, Dünen, Strand und Bergen bringt Salvador noch einmal eine ganz andere Ebene in deine Brasilienreise: Kultur, Geschichte, Musik und echtes urbanes Leben. Drei Nächte sind perfekt, um Pelourinho in Ruhe zu entdecken, bahianische Küche zu genießen und das besondere Lebensgefühl der Stadt aufzunehmen.
Die 4 Highlights in Salvador
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps für Salvador
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Flug nach Cuiabá oder Campo Grande + Lodge-Transfer, je nach Verbindung ca. 3–5 h Flug + 2–5 h Transfer zur Lodge
Von Salvador geht es per Inlandsflug Richtung Cuiabá oder Campo Grande. Von dort bringt dich meist ein organisierter Transfer weiter zu deiner Lodge ins Pantanal. Je nach Region dauert das nochmal mehrere Stunden – häufig über Schotterpisten, Brücken oder entlang von Wasserflächen. Schon auf dem Weg beginnt oft die erste Safari: Capybaras am Straßenrand, Aras in den Bäumen oder Kaimane in kleinen Wasserläufen sind keine Seltenheit.
Wenn du in Brasilien wilde Tiere sehen möchtest, gibt es kaum einen besseren Ort als das Pantanal. Es ist das größte tropische Feuchtgebiet der Erde – und gleichzeitig eines der besten Wildlife-Gebiete Südamerikas. Viele denken zuerst an den Amazonas, wenn sie an Tiere in Brasilien denken. Für Tierbeobachtungen ist das Pantanal allerdings oft noch beeindruckender.
Der Grund dafür liegt in der Landschaft. Während der Amazonas dicht und geschlossen wirkt, ist das Pantanal offen, weit und übersichtlich. Wasserflächen, Savannen, Flüsse, Lagunen und Graslandschaften wechseln sich ab – dadurch lassen sich Tiere deutlich leichter entdecken.
Hier beginnt der Tag oft sehr früh. Noch vor Sonnenaufgang steigst du ins Boot oder in den Jeep und fährst hinaus in die Landschaft. Nebel liegt über dem Wasser, Vögel rufen in den Bäumen und langsam erwacht das Pantanal. Mit etwas Glück siehst du Capybaras im Morgenlicht, Kaimane am Ufer oder Aras, die über den Himmel fliegen.
Das größte Highlight für viele ist die Jaguar-Safari. Besonders im nördlichen Pantanal gehören die Chancen, Jaguare in freier Wildbahn zu sehen, zu den besten weltweit. Dazu kommen Tukane, Ameisenbären, Affen, Tapire, Otter, Kaimane und hunderte Vogelarten.
Fünf Nächte sind hier ideal. Da An- und Abreise meist jeweils einen halben Tag beanspruchen, bleiben dir so 3–4 volle Tage für Safari-Aktivitäten.
Die 4 Highlights im Pantanal
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps fürs Pantanal
Base: Foz do Iguaçu, Inlandsflug nach Foz do Iguaçu, je nach Verbindung meist 3–5 Stunden
Nach den Wildnis-Erlebnissen im Pantanal geht es per Flug weiter in den Süden Brasiliens nach Foz do Iguaçu. Die Landschaft verändert sich erneut deutlich – von offenen Feuchtgebieten hin zu subtropischem Regenwald. Hier wartet mit den Iguaçu-Wasserfällen eines der spektakulärsten Naturwunder Südamerikas.
Die Iguaçu-Wasserfälle sind einer dieser Orte, die selbst die höchsten Erwartungen meistens noch übertreffen. Bilder zeigen zwar die Dimension – aber nicht das Gefühl. Erst wenn du dort stehst, begreifst du wirklich, wie gewaltig dieses Naturwunder ist.
Schon beim Näherkommen hörst du das Donnern des Wassers. Mit jedem Schritt wird es lauter. Dann öffnet sich plötzlich der Blick – und vor dir liegen hunderte Wasserfälle, die sich über fast drei Kilometer Länge über Felskanten in die Tiefe stürzen. Überall steigt Gischt auf, Regenbögen bilden sich im Sprühnebel und das Wasser scheint aus jeder Richtung gleichzeitig zu kommen.
Die brasilianische Seite ist perfekt, um das gesamte Panorama zu erfassen. Von den Wegen und Stegen blickst du frontal auf das riesige Wassersystem – ideal für Fotos und um die gewaltigen Dimensionen wirklich wahrzunehmen. Die argentinische Seite bringt dich deutlich näher ans Wasser. Dort läufst du teilweise direkt an den Fallkanten entlang bis zum berühmten „Garganta del Diablo“, dem größten Abschnitt der Fälle.
Gerade diese Kombination macht Iguaçu so besonders: Du siehst die Wasserfälle nicht nur – du hörst, fühlst und erlebst sie.
Auch die Umgebung lohnt sich. Der Nationalpark ist von subtropischem Regenwald umgeben, überall flattern Schmetterlinge durch die Luft, Nasenbären laufen durch die Anlagen und im Parque das Aves kannst du Aras, Tukane und andere tropische Vogelarten aus nächster Nähe sehen.
Die 4 Highlights an den Iguaçu-Wasserfällen
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps in Foz do Iguaçu
Flug Foz do Iguaçu → São Paulo, Dauer: ca. 1,5–2 Stunden
Nach Wochen voller Regenwald, Dünenlandschaften, Nationalparks, Tierbeobachtungen und Wasserfälle wartet zum Abschluss deiner Brasilienreise noch einmal eine völlig andere Seite des Landes. São Paulo ist die größte Stadt Südamerikas und das wirtschaftliche Herz Brasiliens. Hier endet die Reise mit Großstadtflair, hervorragendem Essen, spannender Kultur und der Möglichkeit, die letzten Tage etwas entspannter ausklingen zu lassen.
São Paulo wird von vielen Reisenden unterschätzt. Während Rio de Janeiro mit spektakulären Landschaften begeistert, überzeugt São Paulo durch seine kulturelle Vielfalt, seine internationale Atmosphäre und eine der spannendsten Gastronomieszenen der Welt.
Die Metropole mit über 20 Millionen Einwohnern wirkt auf den ersten Blick riesig und chaotisch. Wer sich jedoch etwas Zeit nimmt, entdeckt eine faszinierende Stadt voller Kontraste. Moderne Wolkenkratzer treffen auf historische Gebäude, trendige Cafés auf traditionelle Markthallen und einige der besten Museen Lateinamerikas auf kreative Street-Art-Viertel.
Besonders bekannt ist São Paulo für seine außergewöhnliche Restaurantszene. Aufgrund der vielen Einwanderergruppen findest du hier Küchen aus nahezu allen Teilen der Welt. Egal ob brasilianische Spezialitäten, japanische Küche, italienische Restaurants oder moderne Fine-Dining-Konzepte – kulinarisch gehört São Paulo zu den interessantesten Städten der Welt.
Nach den vielen Naturerlebnissen der vergangenen Wochen bietet die Stadt außerdem die perfekte Gelegenheit, noch einmal durchzuatmen, gemütlich essen zu gehen, letzte Souvenirs zu kaufen und die Reise entspannt ausklingen zu lassen. Zwei Nächte sind ideal, um die wichtigsten Highlights kennenzulernen und vor dem Rückflug noch einmal urbanes Brasilien zu erleben.
Die 4 Highlights in São Paulo
3 Tipps für deinen Besuch
Hoteltipps für São Paulo
Abreise nach Europa über São Paulo (GRU) oder Rio de Janeiro (GIG)
Die meisten internationalen Verbindungen nach Europa starten von São Paulo-Guarulhos oder Rio de Janeiro. Von São Paulo aus bestehen zahlreiche Direktverbindungen nach Deutschland, Spanien, Portugal, Frankreich und in weitere europäische Länder.
Nach sechs Wochen voller Natur, Kultur, Traumstrände, Regenwald, Tierbeobachtungen und beeindruckender Landschaften endet hier eine der abwechslungsreichsten Rundreisen, die Südamerika zu bieten hat.
Überblick über die Stationen auf deiner 6 Wochen Rundreise (KI generiert - erstellt mit ChatGPT)
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