San Cristobal de las Casas war wunderbar

San Cristobal

 

Die Hauptstadt von Chiapas war unser erstes Reiseziel in Mexiko und der Ort nahm uns ab dem ersten Tag gefangen. San Cristobal hat einen großen Stadtkern, der von der kolonialen Bauweise geprägt ist und dadurch einen großartigen Charme bekommt. Durch die schmalen Gassen zu spazieren und die vielen kleinen und großen Plätze an den unzähligen Kirchen zu finden, war auch eine unserer Hauptbeschäftigungen hier. Dazwischen findet man immer wieder tolle Murals an den Hauswänden, kleine Cafés, Galerien, Geschäfte und rund um den Markt auch wieder sehr viel von dem umtriebigen mexikanischen Stadtleben.

 

Wir waren hier zum Dia der los Muertos, wodurch eine ganz besondere Atmosphäre in der Luft lag. Was uns überrascht hat, ist, dass es nicht nur ein Tag ist, der gefeiert wird. Es ist vielmehr eine ganze Woche. Das führt dann auch dazu, dass in der Stadt eine ganze Woche verkleidete und maskierte Gestalten wandeln. Es war wunderschön und im Grunde können wir es gar nicht so richtig in Worte fassen, deshalb lassen wir einfach ein paar Bilder sprechen.

 

Der Sumidero Canyon

 

Das zweite große Highlight in San Cristobal war der Sumidero Canyon der eine gute Stunde entfernt bei Tuxtla Gutierrez liegt. In dem mehr als 1000 Meter tiefen Canyon liegt heute ein Stausee, was das ganze noch eindrucksvoller macht.

 

Wir haben den Canyon erst von oben gesehen und dann sind wir mit dem Boot hindurch gefahren, haben unzählige Pelikane, Kormorane und sogar ein paar Krokodile gesehen. Und ganz nebenbei auch noch die Jikama entdeckt, dieses Wurzelgemüse hat es uns wirklich angetan. Das haben wir hier, auf dem Boot, an einer kleinen schwimmenden Tienda das erste Mal gekauft, das zweite Mal dann etwa anderthalb Stunden später in dem kleinen Ort Chiapas der Corzo.

 

Der El Chiflon und die Montebello Seen

 

Der zweite Ausflug, von San Cristobal aus, führte uns wieder zurück nach Guatemala, was etwas überraschend kam.

Zuerst ging es aber nach El Chiflon. Das ist im Grunde eine Ansammlung von mehreren Wasserfällen, wobei der größte der Velo de Novia ist, der 120 Meter tief fällt. Das Ganze liegt etwa 2 Stunden von San Cristobal entfernt. Die Landschaft ist für Touristen erschlossen und man kann in knapp 30 Minuten über gut ausgebaute Wege zu dem großen Wasserfall hochlaufen. Ein schöner Spaziergang am Wasser entlang, bei dem man immer wieder auch an den kleineren Fällen vorbeikommt, die man nicht auslassen sollte.

 

Danach ging es weiter zu den Montebello Seen. Das ist eine Ansammlung von 59 Seen, die von schönen Pinienwäldern umgeben sind und wie ein hervorragendes Wandergebiet wirkten. Hier wären wir gerne ein paar Tage geblieben.

Der unscheinbarste See unter den Montebello Lakes ist der International Lake, aber durch ihn verläuft die Grenze zwischen Mexiko und Guatemala, wodurch er zu einer Attraktion wird. Ein kleiner Fußmarsch am See und schon waren wir wieder in Guatemala. Keine Kontrolle, kein Grenzpersonal, nur ein Grenzstein und ein paar Geschäfte. Wir sind dann aber lieber wieder mit zurück nach San Cristobal gefahren. 

 

Dort hatten wir dann noch ein paar hervorragende Tacos aus dem Achiote und am nächsten Tag ging es dann nach 5 Tagen weiter nach Palenque.

 

 

Liebe Grüße, Nico


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