Der Namib - Naukluft Nationalpark

Zu Besuch in der Namib Wüste in Namibia

Die älteste Wüste der Welt mit den höchsten Dünen der Welt, die zerklüfteten Naukluft Berge und die endlosen Karstebenen im Westen Namibias, das ist der Namib-Naukluft-Nationalpark.

 

Die in der Welt einzigartige Landschaft zieht sich über 2500 Kilometer entlang der Küste am Atlantik von Angola bis nach Südafrika. Diese Landschaft ist ein Must See in Namibia. 

 

Namib Wüste

Das Death Vlei im Namib Naukluft Nationalpark


Inhalt:



1. Der Namib Naukluft Nationalpark - Teil des achtgrößten Nationalparks der Erde

Der Namib-Naukluft-Nationalpark ist mit seinen knapp 50000 Quadratkilometer das größte Schutzgebiet Namibias und seit 2009 der größte Bestandteil des Namib Skelettküsten Nationalpark. Dieses Schutzgebiet erstreckt sich über mehr als 1500 Kilometer Länge entlang der Atlantikküste. Die Breite variiert dabei von 25 Kilometern bis zu einer Ausdehnung von mehr als 180 Kilometern. Damit zählt der Namib Skelettküsten Nationalpark schon heute in die Top Ten der größten Naturschutzgebiete unseres Planeten.

 

Im heutigen Schutzgebiet findet man einige der beeindruckendsten Landschaften Namibias. So umfasst der riesige Nationalpark neben dem Namib Naukluft Park unter anderem auch die Skelettküste im Norden, das Diamantenspeergebiet im Süden und den Dorob Nationalpark bei Swakopmund. Womit der Namib Skelettküsten Nationalpark zum achtgrößten Schutzgebiet der Welt wird.

 

Namib Wüste

Sonnenaufgang über der Namib Wüste


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Namibia 

vom Sossusvlei bis zum Etosha Nationalpark

 

Für Alle, die nicht genug von diesem unglaublichem Land bekommen können.



2.  Die Namib – die älteste Wüste der Welt

Der größte Teil des Namib Naukluft Nationalparks ist ein riesiges Wüstengebiet, die Namib Wüste.

Die Namib Wüste ist die älteste Wüste der Welt. Berühmt ist sie für die endlosen und nahezu komplett orangen Dünen, die nicht nur die ältesten, sondern auch die höchsten Sandberge unseres Planeten sind. Die Dünen der Namib Wüste türmen sich bis zu 300 Meter auf und bilden damit einige der höchsten Dünen der Welt.

Mit der Farbe ist es relativ simpel: je dunkler der Sand, desto älter ist die Wüste. Das liegt an dem im Sand enthaltenen Eisen. Über mehrere Millionen Jahre oxidiert es zu Eisenoxid und färbt mit seinen Rottönen den Sand orange.

 

Die Dünenlandschaft der Zentral Namib erstreckt sich auf eine Länge von 300 Kilometer entlang des Atlantiks und zieht etwa 140 Kilometer in das Landesinnere. Der Wind weht hier von der Meerseite beständig aus Süd-West und türmt so die Dünen auf. Zum Atlantik hin gehen die Dünen direkt in Lagunen und das Marschland über. Die Küstenlinie bietet dadurch ein wundervolles Bild, die orangefarbenen Dünen gehen im Grunde direkt in den türkis blauen Atlantik über.

 

In der Wüste können am Tag bis zu 50° Celsius werden und es fallen nahezu keine Niederschläge. Der Grund das es trotzdem Vegetation und Tiere gibt ist die Feuchtigkeit die der Wind vom Meer bringt. So zieht sich Nebel vom Atlantik in die Namib Wüste hinein. Nur im Februar und März fällt in der Wüste Regen, das sind dann aber auch nur maximal 63 Millimeter pro Jahr.

 

Namib Wüste

Die roten Dünen der Namib Wüste


Du möchtest noch mehr von Afrika sehen? Dann hätten wir hier ein paar Ideen



3. Der Kuiseb Canyon

Die Kuiseb Schlucht ist eine beeindruckende Canyon Landschaft, die durch den Fluss Kuiseb vor langer Zeit geformt wurde. Die Schlucht begrenzt die Sanddünen der Namib Wüste und nördlich des Kuiseb Canyon geht die Landschaft in eine graue Schotterwüste über.

Der Fluss Kuiseb ist schon lange versiegt und nur in regenreichen Jahren fließt er noch unterirdisch bis zum Meer.

 

In der hier vorherrschenden Schotterwüste wächst die bekannte Wüstenpflanze Welwitschia. Exemplare dieser eigenwilligen Wüstenpflanze können bis zu 1500 Jahre alt sein.

 

Namib Wüste

Der Kuiseb Canyon


4. Die Naukluft Berge

 

In den angrenzenden Naukluft Bergen regnet es im Vergleich zur Zentralwüste recht viel und hier gedeiht im Verhältnis gesehen ein üppiges Leben. Das Gebirge besteht aus Dolomit Gestein und seine Berge sind bis zu 2000 Meter hoch.

Hier findet man einige interessante Wanderwege, die mit gut 120 Kilometern Länge auch eine beeindruckende Ausdehnung haben. Der Naukluft Hiking Trail ist ein sehr anspruchsvoller Wanderweg, der über mehrere Tage verläuft. Die Wanderung ist auch nur von März bis Oktober möglich.


5. Die Diamanten im Namib-Naukluft-Nationalpark

1908 wurden beim Bau einer Eisenbahnstrecke die reiche Diamantvorkommen der Namib Wüste entdeckt. Die damalige Kolonialmacht Deutschland beauftragte daraufhin die Deutsche Diamantengesellschaft, die wiederum das Gebiet aufteilte und die begehrten Steine abbauen lies.

 

1920 hielt man die Diamantenquellen für erschöpft und verkaufte das Land wieder. Es wurde dann unter anderer Leitung weiter nach Süden und Norden ausgedehnt.  Um den unkontrollierten Abbau zu stoppen und das Gebiet zu schützen, erklärte Namibia das gesamte Areal später zum Sperrgebiet, einzig die nach Lüderitz führende Straße blieb für die Allgemeinheit offen. Rund um Lüderitz befindet sich so ein 26000 Quadratkilometer großes Sperrgebiet, dass sich von Oranje bis zur südlichen Grenze des Namib-Naukluft-Parks erstreckt. Der Abbau der Diamanten wurde über die Zeit immer weiter in Richtung des Mündungsgebietes des Oranje-Flusses verlegt und die Minenstadt Oranjemund ist heute auch für die Allgemeinheit zugänglich.

 

Noch heute kann man die verlassenen Geisterstädte vom Beginn des letzten Jahrhunderts besuchen. Heute zählt die im Sand versunkende Stadt Lüderitz neben den Nationalparks zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Namibia.

 

Namib Wüste

Am Rand der Namib Wüste


6. Die Entstehung des Namib-Naukluft-Nationalparks

Das heutige Gebiet des Nationalparks wurde am 1. August 1979 zum Schutzgebiet erklärt. Es gliedert sich in 4 einzelne Regionen: die Namib Wüste im Norden, die Naukluft Berge im Osten, das Sossusvlei südlich des Kuiseb und Sandwich Harbour im Westen. Der heutige Park entstand durch die Zusammenlegung unterschiedlicher Schutzgebiete, die schön früher gegründet wurden.

 

Bereits 1907 wurde die Namib Wüste zum „Naturschutzgebiet Nr. 3“ erklärt, 1941 kamen Sandwich Harbour und dessen Umgebung dazu. 1956 entstand dann das Schutzgebiet des Kuiseb Canyon, des Flusstal Swakop und der Welwitschia-Ebene als „Namibia Dessert Park“. 1966 wurde der Naukluft Zebra Park, zum Schutze des Hartmann Bergzebras angelegt und 1970 nach Westen erweitert.

 

1979 gelang dann die Zusammenlegung all dieser Schutzgebiete mit Teilen des Diamantsperrgebietes und 23000 Quadratkilometer wurden zum Namib Naukluft Park zusammengefasst. 1986 wurden dann durch die Eingliederung der übrigen Diamantsperrgebiete seine heutige Ausdehnung von fast 50000 Quadratkilometer erreicht.

Der größte Teil des Parks ist für Menschen nicht zugänglich. Von dem riesigen Gebiet, von denen ganze 32000 Quadratkilometer Dünen sind, kann man eigentlich nur einen Saum an den Rändern des Schutzgebietes besuchen. Dazu zählen das Gebiet um den Kuiseb-Fluss, das Naukluft-Gebirge und das Sossusvlei.

 

Seit 2010 gehört der Namib-Naukluft-Nationalpark zum Namib-Skelettküste-Nationalpark (Namib Skeleton Coast National Park), welcher das größte Schutzgebiet Namibias und das achtgrößte Schutzgebiet der Erde ist. Der gesamte Park entstand durch die Zusammenlegung der einzelnen Nationalparks Skelettküste, Namib-Naukluft-Nationalpark, Sperrgebiet und Dorob-Nationalpark sowie dem Fishriver-Canyon und dem Meeresschutzgebiet Meob-Chamais. Der Nationalpark erstreckt sich jetzt über die gesamte Küste Namibias von der Grenze zu Angola im Norden bis zur Grenze nach Südafrika im Süden und hat eine Gesamtlänge von 1570 km.

 

Namib Wüste

Karte des Namib Naukluft Nationalparks


7.  Die Beste Reisezeit für den Namib-Naukluft-Nationalpark

Die Beste Reisezeit für eine Tour in diesen trockenen Teil der Erde ist zwischen April und Juni. Dann herrschen tagsüber Temperaturen um die 25° Celsius. In den afrikanischen Sommermonaten Oktober bis März herrschen nicht selten um die 40° Celsius am Tag. Auf Nachtfrost muss man sich aber trotzdem zu allen Jahreszeiten einstellen.



8.  Was gibt es im Namib-Naukluft-Nationalpark zu sehen?

Die Namib Wüste

Die älteste Wüste der Welt mit ihren orangefarbenen Dünen ist ein Spektakel für sich. Man findet hier mit 300 Metern Höhe die höchsten Dünen der Welt. Hoch zu steigen, den Sonnenaufgang in der Wüste zu betrachten oder wild die Dünen herunterzurennen ist ein absolutes Highlight jeder Namibia Reise.

 

Namib Wüste

Die roten Sanddünen in der Namib Wüste

Die Düne 45

Die wohl bekannteste Düne in Namibia. An der Düne 45 kann man den Sonnenaufgang bestens beobachten. Man erreicht die Düne nach etwa 40 Kilometern vom Parkeingang aus und kann die 170 Meter hohe Düne gut besteigen. Von hier oben hat man einen großartigen Blick in die umgebenden Dünen und den Sonnenaufgang.

 

Am Morgen ist genau deshalb aber auch eine Menge los an der Düne 45. Es fährt halt nahezu jeder so früh zu der Düne, um hier den Sonnenuntergang zu sehen und erst dann weiter ins Sossusvlei. Außerdem ist morgens die Hitze in der Wüste noch erträglicher und man kann auch noch barfuß durch den Sand laufen. Dafür ist man aber halt nie ganz allein. Will man es einsamer haben, kann man auch später hinfahren, nachmittags sind deutlich weniger Menschen hier dafür aber die Sonne auf ihrem Höhepunkt mit teilweise mehr als 40 Grad. 

 

Namib Wüste

Auf der Düne 45

Das Sossusvlei und das Deadvlei

Sossusvlei bedeutet so viel wie „Pfanne des blinden Flusses“ in der Sprache des Nama. Der Name rührt daher, dass hier in der Salzpfanne, die das eigentliche Sossusvlei ist, der Fluss Tsauchab seinen Endpunkt hat und in der Wüste versickert. Um das Sossusvlei herum verteilen sich weitere solcher Ton-Salz Pfannen, die oft als Sossusvlei zusammengefasst werden. Umgeben werden diese Pfannen alle von wunderschönen imposanten roten Dünen. Eine der größten hier ist Big Daddy, die weit über 320 Meter ist. Direkt neben der Düne findet man auch die wohl bekannteste Tonsalzpfanne: Das Deadvlei.

 

Umgeben von den roten Dünen liegt mitten in der Wüste plötzlich dieses kleine außergewöhnliche Fleckchen Erde, das durch seine abgestorbenen Akazienbäumen eine morbide Aura erzeugt. Die über 600 Jahre alten Bäume verendeten als der Tsauchab River seinen Lauf änderte. Durch das sehr heiße Klima verrotten die Bäume extrem langsam.

 

Man, kann das Deadvlei über die Dünen erkunden und Big Daddy besteigen und auf das Vlei herabschauen oder wie wir in der Senke umherwandern.

Noch ein paar Worte zur besten Besuchszeit. Willst Du das Deadvlei und die Dünen etwas mehr für Dich haben, dann solltest Du um die Mittagszeit oder am Nachmittag hier sein. Allerdings hast Du dann auch die Mittagshitze mit mehr als 40 Grad ohne Schatten dabei. Genug Wasser und guten Sonnenschutz musst Du dafür unbedingt eingepackt haben.

 

Das Sossusvlei liegt etwa 60 Kilometer entfernt vom Sesriem Canyon und dem Parkeingang. 

 

Eindrücke aus dem Deadvlei

Der Sesriem Canyon

Der Sesriem Canyon liegt direkt am Eingang des Namib – Naukluft – Nationalparks. Der Tsauchab-Fluss hat hier einen 1 Kilometer langen und 30 Meter tiefen Canyon geschaffen. Du kannst in ihn hinunter steigen und ein Stück in der beeindruckenden Schlucht umherlaufen.

 

Sesriem Canyon

Blick in den Sesriem Canyon

Kuiseb Canyon

Folgt man der Straße C14 wird man mit einer unglaublichen Landschaft belohnt: Wüstendünen, Felsen und dann ein kleiner Canyon, der nicht beeindruckender sein könnte, wenn man ihn durchquert: Der Kuiseb Canyon.

Die Schotterstraße schlängelt sich hier auf teilweise über 900 Metern durch den Kuiseb Canyon und ist damit eine der höchsten Straßen Namibias. Seinen Namen hat der Canyon vom Fluss Kuiseb, der den Canyon hier vor 2 Millionen Jahren bis zu 200 Meter tief ins Gestein gegraben hat und eine bizarre Landschaft aus Schiefergesteinen hinterließ. Er bildet im Grunde auch eine geografische Trennlinie zwischen den roten Dünen der Namib und der eher gelben Sand-Steinwüste im Norden. Das faszinierendste an diesem Ort ist aber, das der Fluss Kuiseb, von hier aus teilweise unterirdisch auf seinem Weg Richtung Atlantik fließt. Heute schafft er es nur noch selten, soviel Wasser zu tragen, das er seine eigentliche Mündung bei Walvis Bay erreicht. Als wir das Flussbett im Canyon überquerten führte er kein Wasser.

 

Die Landschaft ist geprägt von Schiefergestein, das durch längst vergangene Tektonik schräg aufgestellt wurde. Dadurch sind einige unglaublich schöne Formationen entstanden. 

 

Kuiseb Canyon

Kuiseb Canyon

Das kleine Örtchen Solitaire

Wenn Du den Kuiseb Canyon hinter Dir gelassen hast, kommst Du irgendwann in das kleine „Örtchen“ Solitaire. Wobei Örtchen ist eigentlich übertrieben. Es gibt einen kleinen Campingplatz, eine Tankstelle, ein kleines Restaurant und einen Flugplatz. Aber man sollte trotzdem stoppen, zum einen ist der Ort hübsch gestaltet mit alten Autos und reichlich Ideen und darüber hinaus gibt es hier den besten Apfelkuchen Namibias, das verspricht zumindest die Werbung. Der Kuchen stellte sich zwar eher als ein abgefahrener Apfelcrumble heraus aber er war richtig lecker. Außerdem ist es einfach abgefahren mitten in der Wüste zu sitzen und lauwarmen Apfelcrumble zu essen.

 

Namib Wüste

Solitaire


Du möchtest mehr von Afrika sehen? Dann hätten wir hier ein paar Ideen



Sandwich Harbour

Sandwich Harbour liegt im Norden des Parkes, etwa 45 Kilometer südlich von Walvis Bay. Die hier zu findende Bucht oder Lagune ist über 1 Kilometer lang und bietet 200000 Vögeln eine Heimat. Hier findet man Flamingos, Kormorane, Pelikane und viele andere Seevögel. Die Lagune ist von Walvis Bay allerdings nur mit einem Allrad-Geländewagen aus zu erreichen.

Die Lagune bei Walvis Bay

Der kleine Bruder der Sandwich Harbour findet sich direkt in Walvis Bay. Direkt an der Küstenstraße, südlich des Hafens kann man anhalten und schaut in die Lagune voller Flamingos, Pelikane und Kormorane hinaus.

 

Die Pelikane stehen hier ganz entspannt in der Gegend rum, während die Flamingos umherstolzieren oder auch umherfliegen. Habt ihr schonmal fliegende Flamingos gesehen? Das sieht aus wie ein fliegender Buntstift was irrer Anblick!

 

Walvis Bay

Pelikane bei Walvis Bay

Tierbeobachtungen im Namib Naukluft Nationalpark

Auch wenn es hier nur wenige Tierarten gibt, die sich an das raue Wüstenklima angepasst haben, so sind diese doch nicht weniger beeindruckend. Hier findet man viele interessante Insekten, Zebras, Geckos, Schlangen, Paviane, Klippspringer, Hyänen, Strauße, Oryxe, Schakale und Springböcke.

 

Um die Meeresschutzgebiete vor der Küste gibt es Seevögelarten, die größte Küstenscharbenkolonie der Welt und auch die niedlichen Brillenpinguine.

Tropic of Capricorn

Etwa 180 Kilometer südlich von Walvis Bay an der Straße C14 in Namibia überquert man den südlichen Wendekreis, den Tropic of Capricorn. Auch wenn nicht direkt mitten im Park gelegen, kommen viele Reisende bei der Fahrt zum Namib-Naukluft-Nationalpark hier vorbei. Am südlichen Wendekreis erreicht die Sonne am 20/21. Juni und 21/22. Dezember auf der Nord- und Südhemisphäre ihren Höchststand. Die Sonne steht damit am höchstmöglichen Punkt über der Erdoberfläche. Ein senkrecht im Boden stehender Pfahl würde dann keinen Schatten mehr werfen.

 

Das Straßenschild ist einen Fotostopp wert, denn Namibia ist eines der nur 11 Ländern der Welt durch die der südliche Wendekreis verläuft.

 

Namib Wüste

Tropic of Capricorn


9. Camping im Namib Naukluft Nationalpark

Wie in allen Nationalparks des Landes, ist es auch hier so: Wer im Park schläft darf morgens auch zuerst in den Park fahren. Ein guter Platz zum Campen ist daher die Sesriem Campsite. Sie liegt direkt am Eingangstor zum weltberühmten Sossusvlei und nur vier Kilometer vom Sesriem Canyon entfernt. Besucher sollten hier aber auf jeden Fall vorbuchen, da der Campingplatz gerade in der Hochsaison sehr gefragt ist.  Er kostet 490 Namibian Dollar pro Person und Nacht (Stand 2021).

Es handelt sich um einen großen staatlichen Campingplatz mit 24 Zeltplätzen, einer Bar und einem kleinen Pool auf der weitläufigen Anlage.

 

Namib Wüste

Sesriem Campsite



ENDE

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