3 gute Gründe für Swakopmund

Swakopmund ist eine kleine Stadt im Westen Namibias, die direkt am Atlantik liegt. Im Süden und Osten wird sie direkt von den Sanddünen der Namib Wüste und des Skeletton Coast Nationalparks begrenzt. Es ist imposant wenn man in der Stadt ist, neben sich den rauen blauen Atlantik sieht und am Stadtrand türmen sich bereits die ersten Dünen auf.

Swakopmund hat um die 44000 Einwohner und macht einen eher gemütlichen Eindruck. Hier leben viele deutsche Einwanderer und der Tourismus ist allgegenwärtig. Es gibt viele Hotels, Kneipen und Restaurants. Man kann Souvenirs shoppen, gut essen gehen und sogar deutsche Torte genießen. Spät abends ist aber nur noch wenig im Zentrum der Stadt los und die Bürgersteige werden quasi „Nach oben geklappt“.

 Ein Besuch in Swakopmund lohnt sich aber aus drei Gründen.

 

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Möwen am Atlantik / Strand in Swakopmund


1. Das Gute Essen

 

Ein unschlagbarer Punkt, wenn man so gerne isst wie ich. Swakopmund hat wunderbare Restaurants, die eine vortreffliche Küche anbieten. Hier werden Gerichte serviert, die ich sonst eher von einem Sterne-Restaurant erwartet hätte. Und das Beste, es ist gar nicht so teuer. Ein gutes Essen für zwei inklusive Getränk ist schon für umgerechnet 35 Euro zu haben.

Einziges Manko: Die Restaurants sind mitunter so gut besucht dass man eigentlich immer reservieren sollte.

Das geht in der Regel online, wo man sich dann eine freie angebotene Uhrzeit raussuchen kann. Ohne Reservierung wird es teilweise sehr schwer für den gleichen Abend noch etwas zu finden.

 

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The Tuk

Empfehlenswerte Restaurants sind das The Tuk, das Jettys und Brewers & Butchers.

Das The Tuk ist ein wie ein altes Schiff anmutendes Gebäude direkt am Atlantik. Hier gibt’s eine sehr gute Küche und einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang über dem Ozean.

Empfehlenswert sind das Oryxsteak oder die Springbockmedaillons.

Wer einmal afrikanisches Fleisch probieren möchte, sollte dies in Restaurants, wie das The Tuk machen. Hier wird das Fleisch excellent zubereitet und ist wirklich auf den Punkt.

In Namibia gibt es sehr viel Fleischgerichte und das Fleisch hat auch mit unter eine sehr gute Qualität. Neben Rind findet man hier auch Büffel und allerlei Antilopenarten. Als Vegetarier muss man aber sagen, hat man es in Namibia schon ein wenig schwerer.

Im The Tuk findet man neben Fleisch auch viel Fisch und Seafood und ein zwei vegetarische Alternativen. Der Service war hervorragend.


Jetty, Swakopmund, Namibia, Afrika, Atlantik

Jetty 

Brewers & Butchers, Swakopmund, Namibia, Bier

Brewers and Butchers

Das Jetty 1905 besticht durch seine Lage. Es liegt am Ende einer 325 Meter langen Seebrücke, die von den deutschen Kolonialherren als Landungssteg gebaut wurde. Man speist also quasi direkt mitten im Atlantik. Eine tolle Aussicht und ebenfalls sehr gute Küche.

Es ist sehr bekannt und beliebt und teilweise auf mehrere Tage ausgebucht. Also rechtzeitig reservieren, wenn du weißt wann du da bist.

 

 

 

 

Das Brewers and Butchers ist eine kleine Mikro Brauerei, die vor allem gute Burger zum hervorragenden eigenen Bier anbietet. Ambiente und Service sind hier sehr gut und zuvorkommend.

Man kann so beim Blick in die Küche schon mal ganz entspannt die Biere der Brauerei durchprobieren, während man auf das Essen wartet. Danach genießt man super Burger in absolut genialer Atmosphäre. 


 

Das sind mal drei der vielen Restaurants, die Swakopmund bietet und die ich vollkommen empfehlen kann. Nein eigentlich ist es ein Muss mal richtig schlemmen zu gehen. Speist man doch die restliche Zeit beim campen eher etwas einfacher.


2. Sehenswürdigkeiten in der Stadt

 

Swakopmund ist geprägt von der Zeit als Namibia noch deutsche Kolonie war. Man sagt sogar sie wäre die deutscheste Stadt Namibias. In Architektur, den Strassennamen und den Geschäften findet man vielerlei Spuren der deutschen Kultur. Und darf man sich nicht wundern, wenn der Service im Cafe Anton nach der eigenen Bestellung die man auf Englisch versucht, auf deutsch antwortet und man dann eine sehr gute Schwarzwälder Kirschtorte mit einem klassischen Filterkaffee serviert bekommt. Beim Spaziergang durch die Stadt liest man allerlei deutsche Straßennamen, wie die Wasserfallstrasse oder Schlachterstrasse. Bekannt sind auch das Hohenzollernhaus, welches früher ein Hotel war, der alte Bahnhof, der Leuchtturm oder die Ritterburg. Viele Gebäude stammen aus der Zeit des Neobarocks und tragen eine eindeutige deutsche „Architekturhandschrift“.

Auch interessant ist die städtische Sammlung von Mineralen, die den größten Quarzkristall der Welt ausstellt.

Swakopmund ist nicht allzu groß und man kann eigentlich alles Sehenswerte bequem an einem Tag abspazieren.

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Cafe Anton


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Zentrum von Swakopmund


3. Ausflüge ins Umland

Um Swakopmund werden zahlreiche Ausflüge und Aktivitäten angeboten. Es gibt mehrere örtliche Anbieter, bei denen man direkt buchen kann. Wir hatten leider nur einen Tag Zeit und mussten uns für eine Sache entscheiden. Wir haben dann eine Katamaran Tour ab Walvis Bay zu den Robbenbänken am Pelikan Point gebucht, was ungefähr 40 Kilometer entfernt liegt.

In der Nähe vom Hafen in Walwis Bay liegen dort mehrere zehntausend Pelzrobben faul auf einer schmalen Landzunge die in den Atlantik ragt. Ein wahnsinniges Schauspiel für Augen und Ohren. Auch Delfine und Pelikane konnten wir hier aus teils nächster Nähe sehen. Es war zwar eine Touristenveranstaltung, mit der einen oder anderen eigenen Attraktion wie etwa der bootseigenen Robbe und einem kleinen Austernbuffet am Ende der Tour aber es war trotzdem toll zu den Tieren fahren zu können.

 

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Pelikan Point

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Pelikan an Bord


 

Ebenfalls bekannt ist Walvis Bay für seine Lagune. In diesem Wattbereich leben viele Seevögel, Flamingos und Pelikane. Es ist ein Vogelschutzgebiet.

 

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Walvis Bay /Lagune

 

Weitere Ausflüge, die ich persönlich nicht gemacht habe aber  bei den Veranstaltern in Swakopmund gesehen habe, dass diese angeboten werden:

  • Hubschrauber- / Flugzeugflug über die Namibwüste oder den Skeletton Coast Park
  • Surfen / Sandboarding in den Sanddünen nahe Swakopmund
  • Quad Touren durch die Wüste
  • Welwitschia Tour (endemische Pflanze Namibias, die bis zu 1000 Jahre alt werden kann, mitten in der Wüste)
  • Living Desert Tour (auf den Spuren von Geckos, Schlangen, Käfern in der Wüste)
  • Kajaktour zwischen den Pelzrobben
  • Township Tour
  • Tagestouren zum Cape Cross (Robbenkolonie nördlich von Swakopmund)
  • Tagestour in den Skeletton Coast National Park

Man kann also eine ganze Menge in und um Swakopmund unternehmen. Es lohnt daher ein paar Tage dort zu bleiben und sich in Ruhe den Bauch vollzuschlagen und den einen oder anderen Ausflug zu machen.

 

ENDE


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