Die Entscheidung zur Weltreise

Es geht gedanklich zurück zum 2.September 2018

 

Die Rucksäcke sind gepackt.

 

Die letzten Dinge für die Reise besorgt.

 

Nun heißt es die letzten 2 Tage genießen bevor das Abenteuer 3 Wochen Afrika beginnt.

 

Ein Lebenstraum, Herzenswunsch und Sehnsuchtsziel seit langer Zeit für mich.

Und nun sollten wir in 2 Tage in den Flieger nach Namibia steigen.

 

Wahnsinn!

 

Was macht man also, wenn man sich auf seine Reise freut und noch Zeit hat einfach ein bisschen zu chillen.

Klar, man schaut einfach mal nach Weltreise Vlogs, um sich auf das eigene Abenteuer einzustimmen.

 

Gesagt getan, also mal den ganzen Sonntag Vlogs im Bett geschaut und sich von der Neugier auf die Welt mitnehmen lassen. Was ja nicht schwer ist, weiß man ja, dass man selbst in 2 Tagen im Flieger sitzen wird.

 

26.September 2018

 

Die Reise nach Afrika war der Wahnsinn und noch so viel besser und schöner als ich es mir jemals vorstellen konnte.

Aber nach jeder Reise heißt es bekanntlich wieder zurück nach Hause.

Wir waren also wieder Zuhause.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man auf Reisen jeden Tag etwas erlebt hat oder immer draußen war und dann kommt man nach Hause, schließt die Türe auf, stellt die Rucksäcke ab und weiß plötzlich nix mehr mit sich anzufangen?

So ging es mir.

Ich sitze meist erstmal da und denke: Und jetzt? Arbeiten und Alltagsroutine? Irgendwie seltsam nachdem man 3 Wochen fast jeden Tag draußen verbracht hat, über Landschaft und Tiere gestaunt hat und der eigene Alltag so weit weg war.

Das nennt man dann wohl Fernweh.

Es ist nicht so dass ich dieses Gefühl nicht schon kannte.

Natürlich kam ich auch nach anderen Reisen nach Hause und dachten mir, eigentlich würde ich mir am liebsten den Mann schnappen und direkt wieder losziehen.

Wer freut sich schon darüber, wenn der Urlaub vorbei ist?

Wer jubelt wieder auf Arbeit zu dürfen?

Sind wir nicht alle gern unterwegs?

Frei?

Aber man macht halt mit seinem Alltag weiter. Weil es eben das ist, was normal ist.

Aber dieses Mal war es irgendwie anders. Die drei Wochen auf dieser Reise waren intensiver. Wir hatten Zeit für uns und für unsere Köpfe über das Leben nachzudenken. Wir waren wir. Hundert Prozent wir selbst. Und nicht die durch den Alltag verschleierten Personen, die täglich ihren Soll leisten und darauf warten wieder frei zu haben. Zusammen frei zu haben. Was in unseren Alltag leider nicht so oft vorkommt. 

Ich, wir wollten etwas ändern. Das war mir  sehr schnell klar.

Dazu kam, dass ich natürlich weiterhin jede Menge Vlogs schaute und jetzt, wo keine Reise direkt anstand natürlich wehmütig zu sah und dachte: Das will ich auch.

Das kann ich doch auch.

Oder nicht?

Der Keim war gesetzt. Ich wollte auch auf Weltreise gehen.

Eine längere Zeit Reisen und das Leben hier in Deutschland mal hinter uns lassen.

So begann die Idee im Kopf und eine Zeit des Pläne schmieden brach an.

 

Und weiter?

 

Ich las viele Weltreiseblogs, durchstöberten das Internet und stellte die eigenen Sparmöglichkeiten auf den Prüfstand.

Und natürlich war mir schnell klar: Wenn ich (wir) das wirklich wollen dann können wir das auch schaffen. 

Und so festigte sich die Entscheidung zur Weltreise und ein grober Plan zur Umsetzung entstand bereits. Und eines muss ich sagen, es gab noch nie eine Entscheidung, die sich so richtig angefühlt hat wie diese.

Wahrscheinlich ist es die Entscheidung, die man für sich selbst im Kopf treffen muss und der Rest ergibt sich dann irgendwie von selbst. Ich kann für mich sagen, dass ich sehr froh darüber bin das ich gemeinsam mit Nico entschieden habe diesen Traum nun endlich anzugehen. Auch wenn es bis dahin noch ein wenig dauern wird, muss ich bei dem Gedanken daran immer lächeln und laufe seitdem entspannter durch meinen Alltag. Auch die Arbeit vermag mich nicht mehr so doll zu stressen denn ich weiß jetzt für was ich all das tue: Meinen Traum der Weltreise endlich Realität werden lassen.

 

Aber was bedeutet das jetzt konkret für uns?

 

1.       Es wird gespart, gespart, gespart

 

2.   Um das mit dem Sparen zu optimieren heißt es mein Studium Januar 2020 erfolgreich ab zu schließen. Dann kann ich wieder Vollzeit arbeiten gehen. Am 27.01.2020 wurde das Studium erfolgreich abgeschlossen und ich arbeite wieder 100%.

 

3.     Es wird schon mal begonnen die Bude zu entrümpeln. Ist auch gleich wieder was, was man sparen kann. Win Win sozusagen. 

 

4.     Ziel ist 2020 erst einmal für 3,5 Monate zu reisen und zu schauen wie es uns so gefällt. Wir wollen hier noch nicht alles aufgeben, um dann vielleicht festzustellen, dass wir so eine lange Reisen gar nicht mögen. Ich glaube zwar nicht, dass das der Fall sein wird aber wir gehen auf Nummer sicher. So sind wir eben.

 

5.     Danach geht’s dann hoffentlich in die Vollen und wir beenden unser Leben in Deutschland erst einmal für ein 1-2 Jahre um auf Weltreise zu gehen.

 

Das hier ist der Masterplan, der jetzt umgesetzt wird. Und ich freu mich schon drauf!

 

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